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	<title>digitalkamera-guide &#187; Pierre Vlček</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Jun 2010 15:29:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Digitalfotos beschneiden</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 16:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildformat]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbearbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Beitrag erfährst du unter anderem, warum das Standardformat nicht für jedes Motiv das richtige ist, und was du dagegen tun kannst.
Bildformat und Verwendungszweck
Panorama-Aufnahmen kannst du nicht problemlos überall entwickeln lassen oder als Postkarte verschicken. Und falls du nicht gerade auf Blockartefakte stehst, kann ich dir nur abraten, größere Abzüge von stark beschnittenen Fotos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Beitrag erfährst du unter anderem, warum das Standardformat nicht für jedes Motiv das richtige ist, und was du dagegen tun kannst.<span id="more-590"></span></p>
<h2>Bildformat und Verwendungszweck</h2>
<p>Panorama-Aufnahmen kannst du nicht problemlos überall entwickeln lassen oder als Postkarte verschicken. Und falls du nicht gerade auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blockartefakt">Blockartefakte</a> stehst, kann ich dir nur abraten, größere Abzüge von stark beschnittenen Fotos anfertigen zu lassen.</p>
<p>Andere Bilder willst du verkleinert auf deiner Webseite einbinden, aber nach dem Schrumpfen ist ihre Aussagekraft verschwunden. <em>Flickr</em> etwa erstellt zu extrem breiten (bzw. hohen) Bilddateien <a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/3631966367/">winzige Vorschaubilder</a>:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/3631966367/"><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/bildbeschneidung-flickrvorschaubild.jpg" alt="Flickr-Vorschaubild eines Panoramas" /></a></p>
<h2>Bereits während des Fotografierens</h2>
<p>&hellip; musst du dafür sorgen, dass später nicht zuviel ursprünglicher Bildrand in den (virtuellen) Papierkorb flattern wird. Denn bei Digitalfotografien ist jeder Pixel kostbar; sie lassen sich aufgrund ihrer komprimierten Bilddatenmenge eben nicht ohne Qualitätsverluste beliebig vergrößern. Im Idealfall entscheidest du dich vor den Aufnahmen für das spätere Format und komponierst die Bildbestandteile entsprechend.</p>
<p>Die Vorschaufunktion deiner Digitalkamera ist dabei eine große Hilfe, denn auch andere Störfaktoren würdest du sonst vermutlich erst zuhause bemerken. Etwa, dass eine Taube genau vor dem Gesicht der Statue entlanggeflogen ist oder deine Tante geblinzelt hat.</p>
<p>Wenn es unbedingt <em>genau diese</em> Kameraposition sein muss, kannst du ins Bild ragende Äste hochbinden. Wenn nicht, dann geh&#8217; einfach einige Schritte näher ans Motiv heran. Oder seitwärts. Zoomen ist auch eine Möglichkeit. Und die Wahl eines der Situation angemessenen Objektivs sowieso.</p>
						<div class="flickr-gallery image none"><a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/3753494286"><img class="flickr medium" title="Blick zur St.-Petri-Kirche" alt="Blick zur St.-Petri-Kirche" src="http://farm4.static.flickr.com/3461/3753494286_096b5455fc.jpg" /></a></div>
					
<p>Um dieses Fotomotiv trotz Weitwinkel ordentlich freigestellt zu bekommen, musste ich beispielsweise mit dem Fotoapparat ganz dicht an ein Gittertor heran.</p>
<p>Falls du ein Stativ benutzt, kannst du eine schnelle Aufnahmereihe schießen, um später im Bildbearbeitungsprogramm die besten Teile zu einem störungsfrei(er)en Foto zusammensetzen zu können.</p>
<p>Es ist überhaupt empfehlenswert, bereits die vermeintlich narrensicheren Motive doppelt und dreifach und auch mit leicht verändertem Blickwinkel abzulichten. Auch deshalb musst du stets mehr als genug Speicherplatz bereithalten.</p>
<h2>Bildformat und (fehlende) Ästhetik</h2>
<p>Fotos werden beschnitten, um ihre Aussagekraft zu maximieren. Ins Bild hängende Äste oder großflächige Eintönigkeit (z.B. unbedeckter Himmel) wiederum lenken vom Hauptmotiv ab. Sie liefern überflüssige Bildinformationen und &#8216;verunreinigen&#8217; die Aufnahmen.</p>
<p>Die einfachste Lösung heisst Bildbeschneidung, wird in GIMP von einem Messer-Icon symbolisiert &hellip;</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/bildbeschneidung-gimpcroptool.png" alt="das GIMP-Croptool" /></p>
<p>&hellip; und ermöglicht es dir, den richtigen Bildausschnitt auszuwählen:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/bildbeschneidung-gimpcroptoolbeispiel.jpg" alt="das GIMP-Croptool: Beispiel" /></p>
<p>Probiere so lange herum, bis dir das Bild <em>wirklich</em> gefällt. Fehlgeschlagene Bildbearbeitungen kannst du leicht rückgängig machen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unterschiede in der Fotografie</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/unterschiede-in-der-fotografie</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivwahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Da jeder Mensch andere Interessen hat, werden nur die offensichtlichsten Details eines Fotomotivs von allen bemerkt. Doch das Herausarbeiten von Eigenschaften und Gegensätzen innerhalb einer Fotografie betont zumindest all jene Aspekte, die den Fotografierenden selbst wichtig erschienen.

Helligkeit
Fotografie bedeutet Zeichnung aus Licht und tatsächlich bestehen fast alle Bilder aus Zonen mit unterschiedlichen Helligkeiten.


Farbe
&#8230; sorgt ebenfalls dafür, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da jeder Mensch andere Interessen hat, werden nur die offensichtlichsten Details eines Fotomotivs von allen bemerkt. Doch das Herausarbeiten von Eigenschaften und Gegensätzen innerhalb einer Fotografie betont zumindest all jene Aspekte, die den Fotografierenden selbst wichtig erschienen.<br />
<span id="more-494"></span></p>
<h2>Helligkeit</h2>
<p>Fotografie bedeutet <em>Zeichnung aus Licht</em> und tatsächlich bestehen fast alle Bilder aus Zonen mit unterschiedlichen Helligkeiten.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-helligkeit1.jpg" alt="Graustufen" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-helligkeit2.jpg" alt="Helligkeit" /></p>
<h2>Farbe</h2>
<p>&hellip; sorgt ebenfalls dafür, dass sich Gegenstände voneinander unterscheiden oder aber in einer ansonsten monotonen Umgebung auffallen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-farbe1.jpg" alt="Farben" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-farbe2.jpg" alt="Farbe vs. Untergrund" /></p>
<h2>Größe</h2>
<p>&hellip; ist sozusagen eine messbare Empfindung. Deshalb erregen jene Bildkompositionen Aufmerksamkeit, die kleine Dinge vergrößern und/oder auf denen Objekte mit bekannten Maßen als Vergleich dienen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-ausmass.jpg" alt="Ausmass" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-groessenvergleich.jpg" alt="Groessenvergleich" /></p>
<h2>Form und Struktur</h2>
<p>Je stärker die gegensätzlichen Formen und Strukturen innerhalb eines Bildes &ndash; oder aber die Unterschiede zwischen dem Motiv zum Normalfall &ndash; sind, umso wirkungsvoller ist das Bild.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-form.jpg" alt="Form" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-spannung.jpg" alt="Spannung" /></p>
<p>Im zweiten Bild treffen nicht allein die Härtegrade der abgebildeten Objekte aufeinander, sondern auch das &#8217;sanftes Ruhekissen&#8217; und die Dunkelheit des Abflusses. Pollenallergiker würden vermutlich letzteres bevorzugen.</p>
<h2>Zustand und Alter</h2>
<p>Was ist schon normal? Oder schön? Die Kamera kennt den Unterschied nicht.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-zustand.jpg" alt="Zustand" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-alter.jpg" alt="Alter" /></p>
<h2>Ort</h2>
<p>Der Hauptaspekt auch noch des langweiligsten Touristenfotos ist der des Ortes: Man war da und hat das Sehenswerte mit der eigenen Kamera abgelichtet. Deshalb fotografieren Menschen Kirchen und Paläste selbst, statt sich mit Postkarten zu begnügen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-lage.jpg" alt="Lage" /></p>
<p>Andererseits ist manchmal nicht nur der Ort interessant, als vielmehr, wie das Fotomotiv dort wohl hingekommen sein mag. Das Sehenswerte wird entdeckt und nicht gezielt aufgesucht.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-ort.jpg" alt="Ort" /></p>
<h2>Unschärfe</h2>
<p>&hellip; ist die teilweise oder völlige Abwesenheit von scharf abgegrenzten Bildbereichen. Sie erzeugt im Idealfall Dynamik und ist schlimmstenfalls nur ein störender Fokussierfehler.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-unschaerfer.jpg" alt="Unschaerfe #1" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-unschaerfe.jpg" alt="Unschaerfe #2" /></p>
<h2>Die Richtung</h2>
<p>Nicht die Bewegung allein sorgt für Spannung, sondern die Kombination mit der in der Bewegungsrichtung erkenn- oder denkbaren Dinge.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-bewegung.jpg" alt="Bewegung" /></p>
<p>Die Frage ist jetzt bloß, ob die eindrucksvollsten Fotografien auch die mit den unterschiedlichsten Bildelementen sind. Könnt ihr ja mal ausprobieren.</p>
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		<item>
		<title>Rechenspiele mit Blendenöffnung, Belichtungszeit und ISO-Wert</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/blendenoeffnung-vs-belichtungszeit-vs-iso-wert</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/blendenoeffnung-vs-belichtungszeit-vs-iso-wert#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 13:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du wirklich das Fotografieren lernen willst, wirst du wohl oder übel mit der Faktenflut dieses Beitrags klarkommen müssen. Zum einen, weil der Akt des Fotografierens stets vor allem das gekonnte Anwenden von Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert auf die einzelnen Motive ist. Und zum anderen, weil dir das angewandte Wissen schon bald ziemlich viele Arbeitsschritte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du wirklich das Fotografieren lernen willst, wirst du wohl oder übel mit der Faktenflut dieses Beitrags klarkommen müssen. Zum einen, weil der Akt des Fotografierens stets vor allem das gekonnte Anwenden von Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert auf die einzelnen Motive ist. Und zum anderen, weil dir das angewandte Wissen schon bald ziemlich viele Arbeitsschritte an digitaler Nachbearbeitung ersparen wird.<span id="more-529"></span></p>
<h2>Grundlegende Eigenschaften</h2>
<p>Der <strong>ISO-Wert</strong> bezeichnet ursprünglich die Lichtempfindlichkeit des Filmmaterials, aber auch bei Digitalkameras ist er wichtig. Mit steigendem ISO-Wert nimmt die Korngröße bzw. Pixeligkeit des Bildmaterials zu. Dies ist nicht zwingend schlecht, sondern unter Umständen sogar ein Stilmittel.</p>
<p>Wichtig ist, dass größere Zahlen einer kleineren <strong>Blendenöffnung</strong> entsprechen. Blende 8 etwa bedeutet, dass die Öffnung der Irisblende ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffnungsverh%C3%A4ltnis">Öffnungsverhältnis</a> von 1/8 bzw. f/8.0 zum Gesamtdurchmesser der Linse (f) hat, durch welche das Licht fällt.</p>
<p>Jede <strong>Blendenstufe</strong> eines Objektivs bedeutet eine Halbierung der durchgelassenen Lichtmenge; ein typisches Kleinformat-Objektiv hat diese Stufen:</p>
<p><em>f/2,8 | f/4 | f/5,6 | f/8 | f/11 | f/16</em></p>
<p>Ebenfalls gut zu wissen ist, dass bei mittleren Blendenwerten &ndash; der sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_Blende">kritischen Blende</a> &ndash; die <strong>Bildschärfe</strong> am höchsten ist. Vorausgesetzt natürlich, du hast überhaupt stimmig scharfgestellt. </p>
<p>Mit zunehmender <strong>Belichtungszeit</strong> werden bewegte Objekte immer verschwommener aufgezeichnet, während schnelle Zeiten sogar schnelle Objekte einfrieren. Autos etwa scheinen auf der Straße zu parken, sobald selbst die Radumdrehungen keine Unschärfe mehr erzeugen.</p>
<p>Ein Richtwert für die längstmögliche <strong>Belichtungszeit ohne Verwacklung</strong> ist die aktuelle Brennweite des verwendeten (Zoom-)Objektivs. Steht das 80-200mm auf 165mm, so kann man die Kamera freihändig maximal 1/160s lang ruhig genug halten. Bei Windstille, wohlgemerkt.</p>
<p>Hinzu kommt, dass es bei Belichtungszeiten ab circa 1/30s fast unmöglich wird, die Kamera ruhig genug zu halten, um wenigstens noch Häuser verwacklungsfrei fotografieren zu können. Du solltest dir also für alle (Sonder-)Fälle ein Stativ zulegen.</p>
<p>Ein nur bei Digitalkameras auftretendes Problem längerer Belichtungszeiten sind die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hotpixel">Hotpixel</a>. Diese kannst du jedoch per Bildbearbeitung &ndash; evtl. sogar automatisiert &ndash; korrigieren.</p>
<h2>Die richtige Lichtstimmung</h2>
<p>&hellip; kannst du mit der Kombination aus <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/belichtungswerte-ueberpruefen">Lichtmessung</a>, Testfotos und Können bestimmen. Die nachfolgenden Abwägungen ergeben nur dann Sinn, wenn du auch weißt, wie du die Bildhelligkeit später haben willst.</p>
<h2>ISO-Wert und Blendenöffnung</h2>
<p>Je höher der ISO-Wert gewählt wurde, umso weniger Blendenöffnung wird benötigt, um eine vergleichbare Lichtstimmung aufzuzeichnen. Blende 8 bei ISO 200 etwa erzeugt ein Bild mit vergleichbarer Helligkeit wie Blende 11 bei ISO 400.</p>
<h2>ISO-Wert und Belichtungszeit</h2>
<p>Die für eine ausreichende Bildhelligkeit notwendige Belichtungszeit halbiert sich mit jeder Verdopplung des ISO-Wertes. Also: Wenn für ein optimal belichtetes Foto mit ISO 200 die Blende &#8216;erst&#8217; nach 1/125s zuschnappen darf, muss dies bei ISO 400 bereits nach 1/250 Sekunde geschehen.</p>
<h2>Belichtungszeit und Blendenöffnung</h2>
<p>Bei jeder Veränderung der Blendenstufe verdoppelt (oder halbiert) sich die nötige Belichtungszeit in die andere &#8216;Richtung&#8217;, damit die gewünschte Bildhelligkeit gleichbleibt. Je nach Motiv und gewünschter Stimmung kannst du dich zwischen etlichen Möglichkeiten entscheiden; die Grenzen setzen dir die Möglichkeiten deiner Kamera und die das Motiv umgebenden Lichtverhältnisse.</p>
<p>Die Wahl zwischen &hellip;</p>
<p><em>f/2,8 | 1/2000s<br />
f/4 | 1/1000s<br />
f/5,6 | 1/500s<br />
f/8 | 1/250s<br />
f/11 | 1/125s</em><br />
und<br />
<em>f/16 | 1/60s</em></p>
<p>&hellip; fällt leicht, wenn die Kamera nicht in der Lage ist, kürzer als 1/1000 Sekunde zu belichten und du ein 300mm-Teleobjektiv aufgeschraubt hast, wegen dem bereits (stativlose) Belichtungszeiten von 1/250s zu Verwacklungsunschärfe führen.</p>
<h2><em>Zusammenfassung</em></h2>
<p>Manchmal sind die wichtigen Dinge zu schnell, ein anderes Mal erscheinen dir die Lichtverhältnisse falsch, dann wieder stören dich Objekte im potentiellen Bildhintergrund. Viele dieser Probleme sind keine mehr, sobald du mehr über das Zusammenspiel von ISO-Wert, Blendenöffnung und Belichtungszeit erfahren hast.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr Bildschärfe mit dem GIMP-Hochpassfilter-Script</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/gimp-script-hochpassfilter</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/gimp-script-hochpassfilter#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 11:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
		<category><![CDATA[Schärfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bildbearbeitungsprogramm GIMP eignet sich für die schnelle Bildschärfung zwischendurch das Hochpass-Filterscript, weil es innerhalb kurzer Zeit gute Ergebnisse liefert.
Arbeitsschritte
Sobald du es heruntergeladen (GIMP-Plugin-Registry: high-pass filter) und installiert hast, startest du GIMP und öffnest das Bild, welches du schärfen willst.
Nun folgst du den Menüpunkten Script-Fu &#9656; Schärfe &#9656; Schärfer, klickst High-Pass Sharpen, stellst im aufpoppenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bildbearbeitungsprogramm GIMP eignet sich für die schnelle Bildschärfung zwischendurch das Hochpass-Filterscript, weil es innerhalb kurzer Zeit gute Ergebnisse liefert.<span id="more-551"></span></p>
<h2>Arbeitsschritte</h2>
<p>Sobald du es heruntergeladen (<a href="http://registry.gimp.org/node/103">GIMP-Plugin-Registry: high-pass filter</a>) und <a href="http://docs.gimp.org/2.6/de/gimp-scripting.html#gimp-plugins-install">installiert</a> hast, startest du GIMP und öffnest das Bild, welches du schärfen willst.</p>
<p>Nun folgst du den Menüpunkten <strong>Script-Fu &#9656; Schärfe &#9656; Schärfer</strong>, klickst <strong>High-Pass Sharpen</strong>, stellst im aufpoppenden Fenster den Regler auf einen Wert nahe der Mitte &hellip;</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/gimphighpass-staerke.jpg" alt="Gimp-Hochpass: Effektstärke" /></p>
<p>&hellip; und startest das Script. Dadurch wird ein Duplikat des Originalbildes erzeugt, auf welches die gewünschte Hochpass-Effektstärke angewendet wird. Nachdem es den <a href="http://docs.gimp.org/2.6/de/gimp-dialogs-structure.html#gimp-layer-dialog">Ebenenmodus</a> dieser Kopie auf n-prozentige Überlagerung (<em>overlay</em>) gebracht hat, ist das Skript fertig.</p>
<p>Es lohnt sich, verschiedene Effektstärken und Überlagerungsprozente auszuprobieren. Und beim Speichern ist es (wie immer) das Beste, die Originaldatei nicht mit der aufgehübschten Version zu überschreiben.</p>
<p>Zum Abschluss ein Vorher-Nachher-Vergleich anhand des zuerst auf bloggünstige Größe geschrumpften und danach hochgepassten Originalbildes. Man sieht hier sehr gut, dass der Effektfilter nicht zaubern kann; wirklich unscharfe Bildteile bleiben es auch weiterhin:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/gimphighpass-beispiel.jpg" alt="Gimp-Hochpass: Beispiel" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Motive und Ausrüstung</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/motive-und-ausruestung</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 13:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Motivwahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst einmal gilt der Grundsatz, lieber einen Fotoapparat im Handgepäck zu haben als nur einen Kugelschreiber. Versteht sich von selbst, dass der Apparat mit vollen Akkus bestückt ist und seine Speicherkarte so leer wie möglich. (Am besten holst du die Bilder nach jeder Fototour von den Karten, statt sie über Wochen anzusammeln.) 
Insgesamt wählst du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst einmal gilt der Grundsatz, lieber einen Fotoapparat im Handgepäck zu haben als nur einen Kugelschreiber. Versteht sich von selbst, dass der Apparat mit vollen Akkus bestückt ist und seine Speicherkarte so leer wie möglich. (Am besten holst du die Bilder nach jeder Fototour von den Karten, statt sie über Wochen anzusammeln.) <span id="more-545"></span></p>
<p>Insgesamt wählst du Kamera und Zubehör nach dem zu erwartenden Motiv aus. Alles spielt hinein: Abstand, Fluchtdistanz und Geschwindigkeit des Motives, Lichtverhältnisse und so weiter. Nicht jede Brenweite oder Verschlusszeit eignet sich für jeden Zweck und manchmal sind natürliche Lichtquellen einfach zu dunkel für Aufnahmen ohne Stativ oder Blitz(e).</p>
<p>Ein weiteres &ndash; vielleicht sogar das wichtigste &ndash; Kriterium bei der Wahl der Ausrüstung ist die Seltenheit des Motives. Wenn du mehr willst, als verhuschte &raquo;Ich war dabei&laquo;-Handyfotos, solltest du dir ein dem Anlass gerechtes Fotoequipment ausleihen. Oder gleich (befreundete Semi-)Profis beauftragen, deren Bilderausbeute sicherlich hochwertiger sein wird, weil sie sich mit ihrer Ausrüstung bereits auskennen.</p>
<h2>Motivsuche</h2>
<p>Der Unterschied zwischen einem Stadtbummel und einem Stadtbummel mit Digitalkamera besteht darin, dass im zweiten Fall stets der Auslöser lockt. Nur: Geht deine Welt unter, wenn du etwas nicht fotografierst bzw. nicht gleich, sondern später mal irgendwann oder nie?</p>
<p>Ob ein Motiv des Fotografierens würdig ist, ist allein deine Sache. Zudem ist es, zugegeben, schwerer, kreativ zu sein, als darüber zu lesen. Aber du solltest dir zumindest sicher sein, dass du etwas nicht allein deshalb so und nicht anders fotografierst, <a href="http://www.flickr.com/groups/pisapushers/pool/">weil das jedermensch so macht</a>.</p>
<h2>Selbstbeherrschung</h2>
<p>Seit meine Kompaktdigitale ihren Geist aufgegeben hat, bin ich wieder häufiger &#8216;unbestückt&#8217; unterwegs, denn die EOS ist mir zu unhandlich, um sie wirklich jedes Mal mitzunehmen.</p>
<p>Andererseits fotografiere ich auch wieder analog mit einer batterielosen, plastenen Schnappschusskamera. Filme entwickeln lassen ist tatsächlich <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=2640">vergleichbar mit dem Auspacken von Geschenken</a>. Hierbei muss ich mich jedoch ebenfalls beherrschen, weil Filmmaterial und -entwicklung weitaus teurer ist als der <em>digital workflow</em> am Heimrechner.</p>
<p>Was ich nicht gedacht hätte: Die Umgewöhnung fiel leicht. Und dass, obwohl es zu Beginn ein komisches Gefühl war, ohne Digiknippse unterwegs zu sein und ich mich noch immer manchmal darüber ärgere, gewisse Anblicke nicht ablichten zu können.</p>
<p>Doch diese Momente sind selten. Die meisten unfotografierten Motive rennen nicht weg, und die wirklich interessanten Motive merke ich mir und suche sie später noch einmal auf; diesmal jedoch mit der passenden Ausrüstung.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auswirkungen der Belichtungswerte überprüfen</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/belichtungswerte-ueberpruefen</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/belichtungswerte-ueberpruefen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalkamera-guide.de/?p=543</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; kannst du mit deiner Digitalkamera gleich auf mehrere Arten: mit Hilfe des eingebauten Belichtungsmessers, dem Blick auf&#8217;s Histogramm und dank des sogenannten Zebra-Modus.

Der interne Belichtungsmesser
&#8230; einer Canon EOS 350D wird dir in dieser Form angezeigt:
-2 . . 1 . . &#9660; . . 1 . . +2
Die Zahlen und Punkte sind jeweils 1/3 Blendenstufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; kannst du mit deiner Digitalkamera gleich auf mehrere Arten: mit Hilfe des eingebauten Belichtungsmessers, dem Blick auf&#8217;s Histogramm und dank des sogenannten Zebra-Modus.<br />
<span id="more-543"></span></p>
<h2>Der interne Belichtungsmesser</h2>
<p>&hellip; einer Canon EOS 350D wird dir in dieser Form angezeigt:</p>
<p><code>-2 . . 1 . . &#9660; . . 1 . . +2</code></p>
<p>Die Zahlen und Punkte sind jeweils 1/3 Blendenstufen voneinander entfernt; der Pfeil symbolisiert den Mittelwert.</p>
<p>Unter dieser Koordinatenachse wird, sobald du den Auslöser halb durchdrückst, ein schwarzes Klötzchen zu blinken anfangen, welches den derzeitigen Grad der Belichtung symbolisiert. Jede Veränderung an Blenden- und ISO-Wert sowie der Belichtungszeit beeinflusst seine Position und letztendlich das Ergebnis.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/belichtung_skateboard.jpg" alt="Unterbelichtung | Mittelwert | Überbelichtung" /></p>
<p>Verlass dich nicht allein auf diese Belichtungsanzeige, denn sie ist recht grob. Wenn es gar nicht anders geht, solltest du lieber leicht unterbelichten, statt zu riskieren, dass die für dich wichtigen hellen Details ausbrennen, weil die Kamera das gesamte Bild &#8216;richtig&#8217; belichten will.</p>
<h2>Das Histogramm</h2>
<p>Manche Digitalkameramodelle können ein Live-Histogramm anzeigen. Meine EOS ist dazu nicht in der Lage. Bei ihr muss ich erst fotografieren und kann anschließend nachschauen, ob alles geklappt hat.</p>
<p>Denn es gilt, die Welle so weit rechts wie&#8217;s nur geht hin zum rechten Bildrand bewegt zu haben, ohne direkt dort anstoßen. Wenn dies geschieht, gehen Bildinformationen durch Überbelichtung verloren. Wenn hingegen die Welle bereits in der linken Diagrammhälfte verebbt, sammelt der Kamerachip nicht so viele Lichtteilchen, wie er könnte.</p>
<p>Das Ganze sieht im Grafikprogramm <a href="http://ufraw.sourceforge.net/">UFRaw</a> und ähnlich auch auf manchem Digitalkameradisplay etwa so aus:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/belichtung_histogramm.gif" alt="Histogramm in UFRaw" /></p>
<p>Jeder Sprung nach rechts entspricht einer halben Blendenstufe; die farbigen Zahlen sind Werte der drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau.</p>
<h2>Die Überbelichtungswarnung</h2>
<p>&hellip; ist meine bevorzugte Prüfmethode. Überbelichtungswarnung heisst sie zumindest dem EOS-Handbuch nach; in CHDK-Kreisen wird sie <a href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK_firmware_usage#Zebra_parameters">Zebra-Modus</a> genannt, was mir persönlich besser gefällt. Nun ja, jedenfalls veranschaulicht sie/er, warum das Histogramm an seine Grenzen stößt. Und zwar durch die blinkende Hervorhebung der fraglichen Bildteile:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/belichtung_zebramodus.gif" alt="Zebramodus" /></p>
<p>Der Vollständigkeit halber erwähne ich nun noch diejenige Prüfmethode, die wohl die meisten BesitzerInnen einer Digitalkamera bereits nutzen, nämlich den:</p>
<h2>Blick aufs Display statt durch den Sucher</h2>
<p>Denn solange nicht gerade die Sonne das Bildschirm(chen) am Kamerarücken überstrahlt, genügt vielen Menschen bereits solch ein Blick, um abschätzen zu können, ob das Foto ordentlich belichtet sein wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleinkinder fotografieren</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/kleinkinder-fotografieren</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/kleinkinder-fotografieren#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 13:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Motivwahl]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist das Normalste von der Welt. Zumindest für deren Eltern und Verwandte. Schließlich soll der Nachwuchs später sehen können, wo er herumkletterte, in welchen Büchern er blätterte und auf welchem Spielplatz er Sand aß.
Hier nun also einige Tipps und Tricks zum Fotografieren und der Bildgestaltung für Portraits all jener kleinen Kinder, die bereits stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; ist das Normalste von der Welt. Zumindest für deren Eltern und Verwandte. Schließlich soll der Nachwuchs später sehen können, wo er herumkletterte, in welchen Büchern er blätterte und auf welchem Spielplatz er Sand aß.</p>
<p>Hier nun also einige Tipps und Tricks zum Fotografieren und der Bildgestaltung für Portraits all jener kleinen Kinder, die bereits stehen und rennen können.<br />
<span id="more-541"></span></p>
<h2>Erst das Kind und dann das Fotoshooting!</h2>
<p>Dieser Punkt ist hoffentlich selbsterklärend. Unterschätz&#8217; dein Kind nicht, aber setze auch nicht <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/rund-ums-fotografieren">eines dummen Fotos wegen</a> dessen Unversehrtheit aufs Spiel.</p>
<h2>Die ideale Fotoausrüstung</h2>
<p>&hellip; gibt es nicht. Es eignet sich so ziemlich jeder (digitale) Fotoapparat. Obwohl es auch hier Unterschiede gibt. Das schlummernde Kind etwa solltest du nicht unbedingt aus nächster Nähe mit dem Spiegelreflex-Klacken behelligen, sondern ihm lieber mit einer <strong>komplett stummgeschaltet</strong>en Kompaktdigitalkamera zu Leibe rücken.</p>
<p>Auch ist es besser, größere Brennweiten einzusetzen. Jedes <strong>Objektiv ab fünfzig Millimetern Brennweite</strong> ist geeignet, weitwinklige Portraitaufnahmen (z.B. mit 28mm oder 35mm  Brennweite) hingegen liefern seltsame Ergebnisse.</p>
<h2>Die richtigen Kamera-Einstellungen</h2>
<p>Die zu wählenden Belichtungszeiten und Blendenöffnungen hängen davon ab, wie munter oder flink dein/das Kind gerade ist. Nutze lieber einen <strong><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/nutzen-und-nachteile-hoher-iso-werte">höheren ISO-Wert</a></strong> und eine <strong>kurze Belichtungszeit</strong>. Es schadet übrigens nichts, wenn ein wenig Bewegungsunschärfe erhalten bleibt. Das gibt deinen Fotografien Dynamik.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/kind-puppenwagen.jpg" alt="Der Puppenwagen" /></p>
<p>Die <strong>kleine Blendenöffnung</strong> ist immer dann wichtig, wenn zwischen Kind und Kamera weniger als drei Meter Abstand sind oder aber ein Teleobjektiv zum Einsatz kommt. In solchen Fällen passiert es nämlich leicht, dass dir das Kind aus dem Schärfebereich heraushuscht.</p>
<p><strong>Autofokus</strong> macht sich besser, ist aber kein Muss. (Sein größter Vorteil: Man hat eine Hand frei.) Ob das Feature <strong>Gesichtserkennung</strong> etwas bringt, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht willst du uns ja deine Erfahrungen berichten.</p>
<h2>Motive finden und beeinflussen</h2>
<p>Erst durch Unterschiede zwischen den einzelnen Bildelementen entstehen interessante Fotografien. Diese Unterschiedlichkeit kannst du unter anderem dadurch erzeugen, dass du die Bekleidung deines Kindes entgegengesetzt zur erwartenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Farbkontraste">Farbigkeit</a> in Wald, Flur oder Sandkasten auswählst.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/kind-fingermund.jpg" alt="Das &Uuml;berlegen" /></p>
<p>Die Schnappschüsse von heute könnten die peinlichen Familienfotos von morgen sein. Achte nicht allein aufs Kind, sondern ebenso auf anderen Dinge, die außer ihm im Bild sind. Und entferne sie, falls sie stören; egal, ob mit bloßen Händen, per Veränderung des Aufnahmewinkels oder später im Bildbearbeitungsprogramm.</p>
<p>Ach ja: Bilder von Stillen und Nacktheit gehören dazu. Es ist weitaus normaler, wenn du solche Aufnahmen mit im Familienalbum kleben hast, als wenn du sie in einem gesonderten Schächtelchen aufbewahrst.</p>
<h2>Arbeitsabstand</h2>
<p>Die besten Kinderbilder sind jene, auf denen die Kleinen (miteinander) spielen. Und das gelingt ihnen nur schwerlich, wenn ein fotografierender Erwachsener mit ihnen in der Bretterbude hockt. Auch deshalb rate ich zur Verwendung von Zoom- bzw. Teleobjektiven.</p>
<h2>Sicherheitsabstand</h2>
<p>Kleinkinder sind neugierig und wollen alles ganz genau wissen, ohne wirklich darauf zu achten, ob die Ausrüstung das überlebt.</p>
<p>Wenn das Kind aufs Display schauen möchte, erfüllst du diesen Wunsch. Was macht das schon? Sache der persönlichen Nervenstärke hingegen ist, ob du zulässt, dass die Kamera herumgetragen wird.</p>
<p>(PROTIP: Wenn du, der Perspektive wegen rücklings auf der Erde liegend, das an der Kamera interessierte Kind auf Portraitaufnahmen-Abstand hälst, solltest du vermeiden, die eigenen Füße mitzufotografieren.)</p>
<h2><em>Fazit</em></h2>
<p>Ein eigenes Kind ist eine prima Entschuldigung für&#8217;s Jungbleiben. So etwa darf man origineller Blickwinkel wegen auf Klettergerüste klettern oder sich auf den Boden legen, ohne gleich aus der Gesellschaft ausgestoßen zu werden. Versucht das mal ohne Kind und/oder Fotoapparat.</p>
<p>&mdash; &ndash;</p>
<p><em>PS: Besten Dank an Martin Gommel, dessen Beitrag <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/06/11/ich-fotografiere-mein-kind/">&quot;Ich fotografiere mein Kind&quot;</a> mich daran erinnert hat, meine Erfahrungen als fotografierender Elternteil mal in Schriftform zu bringen.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf empfehlenswerte Sachbücher</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/fuenf-empfehlenswerte-fotografie-sachbuecher</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/fuenf-empfehlenswerte-fotografie-sachbuecher#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 13:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ansporn]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230;, so gut es eben ging geordnet nach ihrem (gefühlten) fototheoretischen Anteil.





&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Amazon.de
Susan Sontag (1977): Über Fotografie
(On Photography)
Ein kritischer Rundgang durch die Geschichte der Fotografie und genau deshalb zu Recht ein Klassiker. Typisches Zitat: &#187;Der Fotograf plündert und bewahrt, verurteilt und verklärt.&#171;


&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Amazon.de
Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen
Schon klar: Wrinks Meisterschule hat auf den ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">
<p>&hellip;, so gut es eben ging geordnet nach ihrem (gefühlten) fototheoretischen Anteil.</p>
</div>
<p><span id="more-537"></span></p>
<ul class="webliste">
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3596230225" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_sontag-ueberfotografie.jpg' alt='Susan Sontag (1977): &Uuml;ber Fotografie' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3596230225" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Susan Sontag (1977): Über Fotografie<br />
<small>(On Photography)</small></strong><br />
Ein kritischer Rundgang durch die Geschichte der Fotografie und genau deshalb zu Recht ein Klassiker. Typisches Zitat: &raquo;Der Fotograf plündert <em>und</em> bewahrt, verurteilt <em>und</em> verklärt.&laquo;</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3426669382" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_wrisch-meisterschulemalenundzeichnen.jpg' alt='Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen' /></a><br />
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<p><strong>Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen</strong><br />
Schon klar: Wrinks <em>Meisterschule</em> hat auf den ersten Blick wenig mit Digitalfotografie zu tun. Und dennoch: Die Tipps zu Motivwahl, Bildkomposition und Farbgebung sind wichtig fürs Training des &#8216;fotografischen Blicks&#8217;. So etwa verdeutlicht eine der ersten Übungen, dass jeder Mensch sich auf andere Details konzentriert, und dadurch die Übersicht verliert. Dies ist beim Fotografieren ein großes Problem, da die Kamera auch störende Details aufzeichnet.</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3827419891" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_hirsch-mitderkamerasehen.jpg' alt='Robert Hirsch (2008): Mit der Kamera sehen' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3827419891" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Robert Hirsch (2008): Mit der Kamera sehen. Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter<br />
<small>(Light and Lens. Photography in the Digital Age)</small></strong><br />
Dieses Buch bietet inhaltlich eine unschlagbare Kombination aus Theorie, Praxis und Inspiration. Ich habe es mir ehrlich gesagt hauptsächlich deshalb <a href="http://www.slub-dresden.de/">ausgeliehen</a>, weil Hirsch sein Werk mit reichlich Bildbeispielen aufgelockert hat und zudem bei jedem dieser Bilder erklärt, wie und warum die KünstlerInnen es entstehen ließen.</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3879751285" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_guenter-fotografiealswaffe.jpg' alt='Robert G&uuml;nter (1977): Fotografie als Waffe' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3879751285" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Robert Günter (1977): Fotografie als Waffe</strong><br />
Günters zitatenreiche Abhandlung ist der &raquo;Geschichte der sozialdokumentarischen Fotografie&laquo; gewidmet. Unter anderem warnt er davor, auf fotografierte Misstände mit der falschen Begründung und auf die die falsche Art zu reagieren:<br />
&raquo;Wahrscheinlich ist es [den Slumbewohnern] egal, ob das Straßenpflaster aus dem 18. Jahrhundert stammt, und ob sich dort zwischen den einzelnen(!) Steinen Dreck sammelt. [&hellip;] Allzu offensichtlich stammen die Kriterien aus der gehobenen Mittelschicht, deren erste Sorge um die Armen schon immer die Sorge war, dass ihre Welt reinlicher sein müsse.&laquo;</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3922696465" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_autorenkollektiv-alptraumauto.jpg' alt='M&uuml;nchner Stadtmuseum (1986): Alptraum Auto' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3922696465" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Münchner Stadtmuseum (1986): Alptraum Auto. Eine hundertjährige Erfindung und ihre Folgen</strong><br />
Dieser Quasi-Ausstellungskatalog ist unterteilt in Bildtafeln und Aufsätze. Er beweist eindrucksvoll, dass auch an sich langweilige Schnappschüsse an Aussagekraft gewinnen, sobald der richtige (Kon-)Text hinzukommt.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Langzeitbelichtungen bei Tag und ohne Filter</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/langzeitbelichtungen-bei-tag-und-ohne-filter</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/langzeitbelichtungen-bei-tag-und-ohne-filter#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 17:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitbelichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbearbeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalkamera-guide.de/?p=535</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; sind mit der richtigen Ausrüstung problemlos möglich. Alles, was du für eine solche Langzeitbelichtung brauchst, sind Kamera, Stativ, je nach Kameramodell auch einen Fernauslöser; vor allem aber ein Grafikprogramm wie GIMP, welches die Möglichkeit bietet, mehrere Digitalaufnahmen übereinanderzulegen.
Vorbemerkung
Bei echten Tageslicht-Langzeitbelichtungen müsste ein starker Graufilter &#8211; bzw. Schweißerbrillenglas &#8211; verhindern, dass das entstehende Bild bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; sind mit der richtigen Ausrüstung problemlos möglich. Alles, was du für eine solche Langzeitbelichtung brauchst, sind Kamera, Stativ, je nach Kameramodell auch einen Fernauslöser; vor allem aber ein Grafikprogramm wie GIMP<span id="more-535"></span>, welches die Möglichkeit bietet, mehrere Digitalaufnahmen übereinanderzulegen.</p>
<h2>Vorbemerkung</h2>
<p>Bei echten Tageslicht-Langzeitbelichtungen müsste ein starker Graufilter &ndash; bzw. <a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/2968549277/">Schweißerbrillenglas</a> &ndash; verhindern, dass das entstehende Bild bereits kurz nach dem Auslösen zur grellweißen Fläche wird. Denn selbst die kleinstmögliche Blendenöffnung wehrt zu wenig Licht ab, um diese Überstrahlung großartig abzuschwächen.</p>
<p>Deshalb ist die hier beschriebene Methode, filterlos über längere Zeit Bildinformationen aufzuzeichnen, eigentlich eine Anleitung zur digitalen Mehrfachbelichtung. Und für diese braucht es zuerst einmal jede Menge Einzelaufnahmen.</p>
<h2>Fotografieren</h2>
<p>Hier kommen Stativ, Kabelauslöser und unter Umständen auch kamerainterne Software/<a href="http://chdk.wikia.com/wiki/UBASIC/Scripts/CanonA640:_Interval">-hacks</a> zum Einsatz: Du schraubst die Kamera aufs Stativ, stellst Schärfebereich und die übrigen Eckdaten selbst ein, damit später alles passt, und schießt viele Aufnahmen. Je mehr deckungsgleiche Ausgangsfotos in die Nachbearbeitung einfließen, umso &#8216;flüssiger&#8217; wird später das Ergebnis wirken.</p>
<p>Wichtig für die Bildwirkung sind unbewegte Objekte, die im Schärfebereich liegen und von den Bewegungen umspült werden. Wenn nur genügend Bildmaterial dafür vorhanden sind, kannst du belebte Straßen und Plätze leeren oder Springbrunnen einfrieren.</p>
<p>(Abgesehen davon, dass <a href="http://henteaser.de/2008/wie-der-powershot-hack-gegen-iso-pixelgriess-hilft/">ISO-Grobkorn verschwindet</a>.)</p>
<h2>Bildbearbeitung mit Enfuse</h2>
<p>Falls auch auf deinem Rechner das Kommandozeilenprogramm <em><a href="http://enblend.sourceforge.net/enfuse.htm">Enfuse</a></em> anstandslos läuft, so braucht es (zumindest unter <strong>Ubuntu Linux</strong>) nur ein geöffnetes Terminal und in etwa diese beiden Kommandozeilen:</p>
<p><kbd>cd /home/benutzerIn/zielpfad<br />
enfuse -o Wunschname.jpg IMG_*.JPG</kbd></p>
<p>Die erste Zeile befiehlt den Sprung zum Dateiordner, der die Aufnahmereihe enthält. Und die zweite bringt Enfuse dazu, sämtliche Bilder des Ordners, deren Name mit <em>IMG_</em> beginnt, zu einem Bild namens <em>Wunschname</em> zusammenzurechnen.</p>
<p>(Testaufnahmen musst du logischerweise vorher auslagern, weil sie sonst das Ergebnis verunreinigen.)</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/pseudolangzeit_enfuse.jpg" alt="Pseudo-Langzeitbelichtung: Enfuse-Magie" /></p>
<h2>Der steinige Weg führt über die GIMP-Ebenenmodi</h2>
<p>Du startest <a href="http://gimp.org/">GIMP</a>, öffnest die Einzelbilder als Ebenen (<em>as layer</em>) und wartest eine ganze Weile. Hat GIMP deine zig Einzelbilder endlich geladen, speicherst du diesen Datenbrocken vorsichtshalber im XCF-Format.</p>
<p>Nun beginnt die eigentliche Arbeit, welche einzig daraus besteht, die Ebenenmodi einer jeden Aufnahme von <em>Normal</em> auf <em>Nur Aufhellen</em> (<em>lighten only</em>) umzustellen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/pseudolangzeit_gimp-ebenenmodi.jpg" alt="Pseudo-Langzeitbelichtung: GIMP-Ebenenmodi" /></p>
<p>Den zur Vorbereitung auf diesen Beitrag gestartete Versuch, hundertzwei Bildebenen zu kombinieren, habe ich abgebrochen, weil dieser meinen Rechner in die Knie zwang.</p>
<p>Ich entschied mich deshalb dafür, nur diejenigen Einzelbilder zu verwenden, deren Name auf Fünf endete. Herausgekommen sind zwei Fassungen der selben Aufnahmenreihe; einmal <em>nur abgedunkelt</em> und einmal <em>nur aufgehellt</em>:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/pseudolangzeit_gimp-darkenonly.jpg" alt="Pseudo-Langzeitbelichtung: Gimp-Ebenen, nur abgedunkelt" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/pseudolangzeit_gimp-lightenonly.jpg" alt="Pseudo-Langzeitbelichtung: Gimp-Ebenen, nur aufgehellt" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Digitalkameras sonst noch speichern</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/was-digitalkameras-sonst-noch-speichern</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/was-digitalkameras-sonst-noch-speichern#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 11:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Aufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[exif]]></category>
		<category><![CDATA[Kameraeigenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusätzlich zu den Bildinformationen fallen bei jedem Druck auf den Auslöser einer Digitalkamera etliche Metadaten an, welche die Kamera ebenfalls speichert. Welche Angaben genau aufgezeichnet werden, hängt von den Fähigkeiten der jeweiligen Digitalkamera ab.
Etliche dieser sogenannten EXIF-Daten sind relativ unwichtig, aber das Wissen um ihre Existenz kann nicht schaden. Und sei es, weil sie unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zusätzlich zu den Bildinformationen fallen bei jedem Druck auf den Auslöser einer Digitalkamera etliche Metadaten an, welche die Kamera ebenfalls speichert. Welche Angaben genau aufgezeichnet werden, hängt von den Fähigkeiten der jeweiligen Digitalkamera ab.</p>
<p>Etliche dieser sogenannten EXIF-Daten sind relativ unwichtig, aber das Wissen um ihre Existenz kann nicht schaden. <span id="more-533"></span>Und sei es, weil sie unter Umständen verräterisch sein können und deshalb im Bedarfsfall <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/techniken-der-digitalen-bildzensur">gelöscht</a> werden sollten.</p>
<h2>Metadaten in der Praxis</h2>
<p>Dieser 2005 aufgezeichnete Blick vom Dach einer (inzwischen abgerissenen) Fabrik hinüber zum Schornstein des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heizkraftwerk_Nossener_Br%C3%BCcke">Heizkraftwerks Nossener Brücke</a> ist eines meiner ersten eigenen Digitalfotos:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/exif_dasbild.jpg" alt="Ein Foto der Esse des Heizkraftwerks" /></p>
<p>Will ich wissen, wie meine Kamera damals eingestellt war, reicht mir für den Anfang ein Blick in die Eigenschaften der Bilddatei. Hier werden Verschlusszeit (ca. <em>1/200s</em>) und Blendenwert (<em>f/3.5</em>), Bildmaße (<em>2048*1536px</em>), der Name des Kameramodells und nicht zuletzt auch der Aufnahmezeitpunkt angezeigt.</p>
<p>Der auffallend kleine Brennweitenwert (<em>5.8mm</em>) ist korrekt, unterschlägt jedoch den sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Formatfaktor">Formatfaktor</a> (<em>crop factor</em>), welcher wegen der geringen Größe des Bildsensors (<em>0,25&#8221;</em>) bei 6,8 liegt. Das bedeutet, die Kamera &#8217;sieht&#8217; nur den am wenigsten verzerrten Bildbereich einer Weitwinkelaufnahme. Erst die Multiplikation von Brennweite und Formatfaktor ergibt die plausible Quasi-Brennweite von <em>39,44</em> Millimetern.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/exif_dateieigenschaften.png" alt="die Kurzfassung der Datei-Eigenschaften" /></p>
<p>Schön und gut, aber das waren nicht alle EXIF-Daten. So etwa fehlt die Angabe darüber, ob ich damals die Belichtungszeit usw. selbst eingestellt habe, oder aber die Automatik entscheiden ließ, was am ehesten passt. (Ich verrate es bereits hier: Letzteres war der Fall.)</p>
<p>Um wirklich alle Exif-Daten querlesen zu können, benötigt man schon <a href="http://sourceforge.net/search/?type_of_search=soft&#038;words=exif">die passende Software</a>. Zum Beipiel das <em>Ubuntu</em>-Kommandozeilenprogramm <a href="http://libexif.sourceforge.net/man/exif.html">exif</a>, welches in/zu meiner Bilddatei jene Angaben gefunden hat, mit denen dieser Beitrag endet:<br />
<kbd><br />
EXIF tags in 'IMG_0798.JPG' ('Intel' byte order):<br />
--------------------+-----------------<br />
Tag                 |Value<br />
--------------------+-----------------<br />
Manufacturer        |Canon<br />
Model               |Canon PowerShot A510<br />
Orientation         |top - left<br />
x-Resolution        |180.00<br />
y-Resolution        |180.00<br />
Resolution Unit     |Inch<br />
Date and Time       |2005:04:02 15:39:50<br />
YCbCr Positioning   |centered<br />
Compression         |JPEG compression<br />
x-Resolution        |180.00<br />
y-Resolution        |180.00<br />
Resolution Unit     |Inch<br />
Exposure Time       |1/999 sec.<br />
FNumber             |f/3.5<br />
Exif Version        |Exif Version 2.2<br />
Date and Time (origi|2005:04:02 15:39:50<br />
Date and Time (digit|2005:04:02 15:39:50<br />
ComponentsConfigurat|Y Cb Cr -<br />
Compressed Bits per |5.00<br />
Shutter speed       |9.97 EV (APEX: 31, 1/1002 sec.)<br />
Aperture            |3.62 EV (f/3.5)<br />
Exposure Bias       |0.00 EV<br />
MaxApertureValue    |2.75 EV (f/2.6)<br />
Metering Mode       |Pattern<br />
Flash               |Flash did not fire, compulsory flash mode.<br />
Focal Length        |5.8 mm<br />
Maker Note          |894 bytes unknown data<br />
User Comment        |<br />
FlashPixVersion     |FlashPix Version 1.0<br />
Color Space         |sRGB<br />
PixelXDimension     |2048<br />
PixelYDimension     |1536<br />
Focal Plane x-Resolu|9142.86<br />
Focal Plane y-Resolu|9142.86<br />
Focal Plane Resoluti|Inch<br />
Sensing Method      |One-chip color area sensor<br />
File Source         |DSC<br />
Custom Rendered     |Normal process<br />
Exposure Mode       |Auto exposure<br />
White Balance       |Auto white balance<br />
Digital Zoom Ratio  |1.00<br />
Scene Capture Type  |Standard<br />
InteroperabilityInde|R98<br />
InteroperabilityVers|0100<br />
RelatedImageWidth   |2048<br />
RelatedImageLength  |1536<br />
--------------------+-----------------<br />
EXIF data contains a thumbnail (4465 bytes)<br />
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