digitalkamera-guide

Kurz vorgestellt: Canon EOS 7D

Die Canon EOS 7D ist bereits seit Anfang Oktober 2009 auf dem Markt, hat sich in der Zwischenzeit aber zu einer der beliebtesten Semi-Professionellen Spiegelreflexkameras entwickelt.

Seit der Veröffentlichung wurde die Kamera bereits in einigen großen Hollywoodfilmen für spezielle Szenen eingesetzt. Drunter große Filme wie The Avengers und Black Swan. Die D7 kann also ohne Bedenken auch für professionelle Anwendungen genutzt werden. Bei eBay ist der Body mittlerweile für deutlich unter 800 Euro erhältlich und damit ein echtes Schnäppchen.

Entwickelt für ambitionierte Fotografen

Canon hat nach eigener Aussage bei der Entwicklung über 5000 Fotografen nach ihren Bedürfnissen und Wünschen befragt. Herausgekommen ist eine für die APS-C-Sensorklasse sehr starke Kamera.

Die EOS 7D ist technisch eine Stufe über die damals aktuelle EOS 50D gestellt und enthält einige technische Neuentwicklungen.

Screen Shot 2013-11-04 at 18.30.51

Technik in der D7

Der EOS D7 Body hat, bis auf ein veränderte Knopf-Anordnung, in etwa die gleichen Abmessungen wie die ältere 5D Mark II.

Die Kamera wurde um den neuen 18 Megapixel Bildsensor herum konzipiert. Beeindruckend ist vor allem der neue Sucher. Mit 1x Vergrößerung und 100%iger Abdeckung des sichtbaren Bildbereiches ist er eine klare Verbesserung gegenüber dem in der EOS 50D verbauten Sucher. Dieser bot mit 0.95facher Vergrößerung lediglich 95% des sichtbaren Bildbereiches.

Zwei DIGIC-4-Prozessoren ermöglichen eine Serienbildrate von bis zu 8 Bildern pro Sekunde. Video kann in einer Auflösung von 1080p mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde oder in 720p mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Das für die EOS 7D neu entwickelte Autofokussystem arbeitet mit 19 Kreuzsensoren. Dazu gibt es einen durchsichtigen LCD-Bildschirm als Sucher.

Die Kamera ist, die entsprechenden Objektive vorausgesetzt, gegen Spritzwasser geschützt. Als erste Kamera von Canon besitzt die 7D einen Transmitter für EX-Speedlite-Blitgeräte.

Bildqulität

Die EOS 7D bietet eine sehr gute Bildqualität, die sich deutlich von Einsteigerkameras abhebt. Pixelschärfe und Details lassen keine Wünsche offen. Auch die Leistung bei schwachen Lichtverhältnissen ist ausgezeichnet. Einziger Negativpunkt ist der unzuverlässige Weißabgleich bei künstlichen Lichtverhältnissen.

Software

Die Firmware der EOS 7D hat seit dem Erscheinungstermin bereits zwei Updates erhalten. Jeweils im August und September 2012 gab es neue Features und Fehlerbehebungen per Softwareupdate. Ein Update lohnt sich in jedem Fall.

Weiter Kamera-Reviews: Nikon D5000 und Canon EOS 550D Test und Zubehör

Veröffentlicht am 31. Oktober 2013

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.