digitalkamera-guide

Achtung – im Urlaub ist deine Kamera in Gefahr

Foto von *saxon*

Sicher hast du schon gehört das man im Urlaub (und auch sonst) auf seine Digitalkamera aufpassen sollte, aber hast du auch an alle Gefahren gedacht? In diesem Artikel lernst du die fünf Gefahren kennen, denen du deine Kamera nicht aussetzen solltest. Damit es ein schöner Urlaub wird.

Gefahr 1 – Diebstahl

Neben Handtaschen und Handys haben es Langfinger am Urlaubsort auch auf Digitalkameras abgesehen. Klein und Wertvoll, die Lockreize für Diebe schlechthin. Pass also gut auf deine Kamera und Ausrüstung auf. Trage Sie dicht am Körper damit sie nicht unbemerkt entwendet werden kann.

Lass deine Kamera nie offen herumliegen, nicht an der Bar, nicht am Strand und auch nicht im Straßencafé. Gauner kennen die typischen Urlauber-Situationen genau und haben sich auf öffentliche Plätze spezialisiert. Deshalb sollte die Kamera auch nicht lässig in der Hand hinterm Körper getragen werden, schnell ist Sie weg und im Gedränge nicht wiederzufinden.

Gefahr 2 – Wasser

Wasser ist einer der natürlichen Feinde von Digitalkameras. Ob ein paar Spritzer Nass am Pool oder die Notlandung in einer Pfütze. Kamera + Wasser = keine gute Kombination. (Das gilt nicht für speziell ausgerüstete Unterwasserkameras, aber wirklich nur für die)

Sollte der ungünstige Fall einer Kameranotwasserung eingetroffen sein, dann vermeide Schlimmeres in dem du nicht sofort die Funktionsfähigkeit überprüfst. Öffne alle Klappen, entferne Akku, Batterien und Speicherkarte und lass alles einige Stunden trocknen. (Aber nicht in die direkte Sonne legen, siehe Gefahr 4) Mit etwas Glück verdunstet etwaige eingedrungene Feuchtigkeit und die Kamera funktioniert anschließend wieder reibungslos.

Gefahr 3 – Sand

Sand ist auf den ersten Blick nicht so schlimm wie Wasser denkst du? Falsch gedacht. Sand verkriecht sich hartnäckig in den kleinsten Winkeln und du bekommst ihn nicht wieder weg, versprochen. Ob im Speichherkartenslot, im Batteriefach oder am bzw. im Objektiv, Sand gehört da nicht hin. Im schlimmsten Fall zerkratzen dir die kleinen Sandkörner die Optik, bei Kompaktkameras gleicht das einem Totalausfall.

Schütze deine Kamera so oft es geht, am besten besorgst du dir eine passende Kameratasche.

Gefahr 4 – direkte Sonneneinstrahlung

Lass deine Kamera nie in der Sonne liegen, auch nicht am Fenster im Hotelzimmer. In der Kamera sind viele Halbleiterbausteine verbaut. Diese haben die Eigenschaft bei starker Hitze zu altern – ein frühzeitiges Kamerasterben ist vorprogrammiert.

Das gleiche gilt auch für den Akku, dieser kann im schlimmsten Falls sogar brennen oder explodieren. Natürlich nur bei sehr starker Hitzeentwicklung, aber man sollte es nicht darauf anlegen.

Gefahr 5 – Der Mensch

Es muss nicht gleich ein DAU (dümmster anzunehmender User) am Werk sein, die Technik ist im allgemeinen nie vor dem Menschen sicher. Ob stolpern, rempeln oder Rückwärtslaufen beim Durch-den-Sucher-guggen. Es gibt viele Möglichkeiten einer Kamera durch unsachgemäße Behandlung zu schaden. Sei also stets vorsichtig und achte auch auf In-Die-Luft-Guggende oder Partytrunkene Miturlauber.

Ist deine Kamera versichert?

Nimmst du teure Fotoausrüstung mit in den Urlaub, dann informiere dich noch vor Urlaubsantritt ob deine Hausratversicherung bzw. eine spezielle Reisegepäckversicherung den Verlust oder Schaden an Digitalkameras und Zubehör abdecken. In vielen Fällen zahlt die Hausratversicherung nicht wenn die Kamera außerhalb des Hotelzimmers gestohlen wird und auch normale Reisegepäckversicherungen zahlen nur selten den ganzen Schaden. Je teurer also deine Ausrüstung desto mehr lohnt sich eine speziell für diesen Zweck abgeschlossene Versicherung. Frage am besten die Versicherungsgesellschaft deines Vertrauens.

Hast du noch einen Tipp zum Thema oder ist deiner Kamera etwas Schlechtes passiert? Dann schreib doch einen Kommentar.

Veröffentlicht am 21. August 2009 Stichworte:

Ein Kommentar

Jetzt kommentieren
  1. claudia

    Ein sehr interessanter und nützlicher Artikel! Die Information über die Sonneneinstrahlung war für mich sehr wichtig. Danke dafür. LG, Claudia

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*