Durchs Kaleidoskop fotografieren
… ist ganz einfach, sofern du eine Kompaktdigitalkamera besitzt.
Während du mit vor die Kamera gehaltenem Kaleidoskop auf die starke Lichtquelle zielst, überprüfst du auf dem Bildschirm Schärfe und Formen.
Besser noch: Schraube die Kamera vorher auf ein Stativ. Wenn du außerdem noch eine dieser für Löt- und Bastelarbeiten bekannte "Dritte Hand" besitzt, sind auch längere Belichtungszeiten und schlechte Lichtverhältnisse keine Probleme mehr.
Dann schießt du mehr als genug Aufnahmen; Speicherplatz hast du ja sicherlich genug. Zwischendurch sorgst du mit Schütteln und Drehen am Kaleidoskop für neue Formen, neigst das verspiegelte Papprohr wenige Grad zur Seite oder veränderst durch Hinein- bzw. Herauszoomen den Bildausschnitt.
Die restliche Arbeit erledigst du im Grafikprogramm. Schärfe die besten Aufnahmen nach, spiele mit den Reglern für Kontrast und Farben und speichere die Ergebnisse als neue Dateien ab.
Veröffentlicht am 30. Dezember 2008
Stichworte: Anleitung • Fototechnik • Kompaktkamera










Frau Ă–
5. Januar 2009Hallo, danke fĂĽr diesen Beitrag. Ich hätte da noch einen Tip: anstatt eines Kaleidoskopes ein “Oktoskop” nehmen. Das ist fast das gleiche Prinzip, nur dass an dem Vorderteil anstatt bunter Steinchen lediglich eine Glaskugel dran ist. Man “spiegelt” also das, auf was man guckt. Toller Effekt. Ich halte das Oktoskop einfach vor die Linse – klappt wunderbar