digitalkamera-guide

Fünf empfehlenswerte Sachbücher

…, so gut es eben ging geordnet nach ihrem (gefühlten) fototheoretischen Anteil.

  • Susan Sontag (1977): Über Fotografie
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    Susan Sontag (1977): Über Fotografie
    (On Photography)

    Ein kritischer Rundgang durch die Geschichte der Fotografie und genau deshalb zu Recht ein Klassiker. Typisches Zitat: »Der Fotograf plündert und bewahrt, verurteilt und verklärt.«

  • Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen
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    Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen
    Schon klar: Wrinks Meisterschule hat auf den ersten Blick wenig mit Digitalfotografie zu tun. Und dennoch: Die Tipps zu Motivwahl, Bildkomposition und Farbgebung sind wichtig fürs Training des ‘fotografischen Blicks’. So etwa verdeutlicht eine der ersten Übungen, dass jeder Mensch sich auf andere Details konzentriert, und dadurch die Übersicht verliert. Dies ist beim Fotografieren ein großes Problem, da die Kamera auch störende Details aufzeichnet.

  • Robert Hirsch (2008): Mit der Kamera sehen
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    Robert Hirsch (2008): Mit der Kamera sehen. Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter
    (Light and Lens. Photography in the Digital Age)

    Dieses Buch bietet inhaltlich eine unschlagbare Kombination aus Theorie, Praxis und Inspiration. Ich habe es mir ehrlich gesagt hauptsächlich deshalb ausgeliehen, weil Hirsch sein Werk mit reichlich Bildbeispielen aufgelockert hat und zudem bei jedem dieser Bilder erklärt, wie und warum die KünstlerInnen es entstehen ließen.

  • Robert Günter (1977): Fotografie als Waffe
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    Robert Günter (1977): Fotografie als Waffe
    Günters zitatenreiche Abhandlung ist der »Geschichte der sozialdokumentarischen Fotografie« gewidmet. Unter anderem warnt er davor, auf fotografierte Misstände mit der falschen Begründung und auf die die falsche Art zu reagieren:
    »Wahrscheinlich ist es [den Slumbewohnern] egal, ob das Straßenpflaster aus dem 18. Jahrhundert stammt, und ob sich dort zwischen den einzelnen(!) Steinen Dreck sammelt. […] Allzu offensichtlich stammen die Kriterien aus der gehobenen Mittelschicht, deren erste Sorge um die Armen schon immer die Sorge war, dass ihre Welt reinlicher sein müsse.«

  • Münchner Stadtmuseum (1986): Alptraum Auto
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    Münchner Stadtmuseum (1986): Alptraum Auto. Eine hundertjährige Erfindung und ihre Folgen
    Dieser Quasi-Ausstellungskatalog ist unterteilt in Bildtafeln und Aufsätze. Er beweist eindrucksvoll, dass auch an sich langweilige Schnappschüsse an Aussagekraft gewinnen, sobald der richtige (Kon-)Text hinzukommt.

Veröffentlicht am 25. Mai 2009 Stichworte:

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