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Motiviert und Inspiriert bleiben – 11 Tipps für Fotografen

Foto von h.koppdelaney

Die Möglichkeiten, welche dir modernes Kameraequipment bietet, sind endlos. Inspiration gibt es genug und an möglichen Motiven mangelt es auch nicht. Dieses große Potential kann sich schnell ins Negative wandeln und dich überfordern. Ließ weiter um ein paar Tipps zur Motivation zu lesen.

Mich überkommen diese beklemmenden Gefühle oft beim betrachten großartiger Foto-Portfolios, Flickr-Galerien oder dem The Big Picture. Geblendet von tollen Aufnahmen Anderer, traut man sich, leicht eingeschüchtert, gar nicht erst an banal erscheinende Motive heran.

Es gilt wie auch bei allen anderen kreativen Tätigkeiten: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Mit Ausdauer und vielen Praxiserfahrungen wirst auch du immer bessere und aufregendere Bilder knipsen.

Damit du auf deiner Reise motiviert und inspiriert bleibst, gibt es hier ein paar kurze Tipps:

  1. Suche nicht krampfhaft nach einem eigenen Stil Er wird sich über die Zeit von allein entwickeln.
  2. Um atemberaubende Aufnahmen zu erreichen, musste du mit banalen Motiven anfangen
  3. Achte auf Details. Fast überall findest du überraschende Blickwinkel.
  4. Motivideen kannst du nicht erzwingen. Sie kommen meistens Unterwegs.
  5. Nimm nicht deine komplette Ausrüstung mit. Die Beschränkung auf wenige Hilfsmittel fördert die Kreativität und entlastet den Rücken.
  6. Halte dich von Online Galerien wie Flickr und Co fern. Zumindest für eine Weile, auch das fördert die eigene Kreativität
  7. Gehe in Gedanken auf Fototour. Was willst du festhalten? Wo bist du noch nicht gewesen? Schreib dir die besten Ideen auf
  8. Erwarte nicht zuviel auf einmal. Konzentriere dich auf eine Idee pro Session. Wenn allesl auf einmal erreichen willst, wirst du scheitern
  9. Fahr in eine Gegend die du nicht kennst. Stürz dich auf alles was interessant sein könnte. Achte auch hier auf die Details.
  10. Zeige deine Fotos in der Öffentlichkeit. Auch wenn es nur ein kleine, unbedeutende Ausstellung ist. Das Feedback fremder Menschen kann dich weiter anfeuern.
  11. Seh dich selber als Fotograf! Wenn du nur halbherzig ab und zu fotografierst, oder auf schönes Wetter wartest, wirst du dich nicht verbessern. Fotografiere ab jetzt so oft du kannst, egal bei welcher Gelegenheit. Du bist ein Fotograf.

Es braucht Zeit bis du einen eigenen Stil entwickelst und bemerkenswerte Fotos knipst. Ohne Übung, viel Praxiserfahrung und Fehlschläge wirst du dich nicht weiterentwickeln. Wenn du einige der Tipps befolgst, wirst du sicher immer besser werden.

Veröffentlicht am 24. August 2010 Stichworte:

Ein Kommentar

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  1. Outdoorfotograf Sebastian

    Vielen Dank für diese Tipps. In meiner Erfahrung ist es immer so, dass man einen freien Kopf braucht zum fotografieren. Irgendwann ist man vielleicht so weit, dass man den Kopf frei hat sobald man die Kamera mit in die Hand nimmt. Bei mir es ein Hinweis, dass ich zu viel um die Ohren habe, wenn ich weniger als 10 Bilder die Woche mache.

    Besonders zustimmen muss ich Punkt 5. Meine erfolgreichste Tour war meine D200 in Tübingen mit 50mm Festbrennweite dran. Tolles Objektiv, tolle Bilder…und kein Nachdenken über Brennweite, Objektivwahl,… war sehr befreiend und ich Outdoorfotograf habe sogar mal Bilder in der Stadt machen können…wenn auch nicht die Standard-Aufnahmen.

    Gruß,
    Sebastian

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