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Fotografieren in der Natur – 5 hilfreiche Tipps

Raus in die Natur und losfotografieren! So einfach es klingt, ohne ein paar Gedanken im Vorfeld wird die Ausbeute nicht so prächtig werden. Lies weiter für ein paar einfache Tipps mit denen du die Natur noch besser ablichten kannst.

Nimm ein Stativ mit

Gerade bei Landschaftsaufnahmen kann mit veränderter Blende eine größere Schärfentiefe erreicht werden. Eine hohe Blendenzahl bedeutet aber auch das deutlich weniger Licht auf den Bildsensor kommt.

Damit du dennoch vor verwackelten Fotos gefeit bist, solltest du stets ein passendes Stativ mit auf die Fototour nehmen. Es bietet dir in vielen Situationen garantiert unverwackelte Fotos. Bei sehr langen Belichtungszeiten solltest du zusätzlich einen Fernauslöser in Erwägung ziehen.

Finde einen Schwerpunkt

Auch bei Natur- und Landschaftsaufnahmen ist es wichtig einen Schwerpunkt im Bild zu finden. Bilder von endlosen Wiesen, Wüsten und Gewässern können zwar ihren eigenen Reiz haben. Ein Blickfang wertet das Gesamtbild jedoch deutlich auf.

Die Möglichkeiten sind hier unbegrenzt. Von einer einsamen Hütte mitten in der Landschaft bis hin zu Felsformationen oder einem bemerkenswerten Baum, Schwerpunkte sind überall in der Natur zu finden.

Achte auf den Vordergrund

Den kleinen Extrakick können deine Naturfotos bekommen, wenn du auch den Vordergrund mit Inhalten füllst. Durch geschickte Kombinationen von Elementen im Vorder-, Mittel- und Hintergrund kannst du die Bildtiefe deutlich erhöhen. Am Ende ist es ja das Ziel eines jeden Fotos, die Aufmerksamkeit des Betrachters so lange wie möglich zu fesseln. Vor allem wenn man Fotos größer betrachtet (als Poster oder vollflächig in einem Fotobuch) hat man die Gelegenheit mit Kleinigkeiten zu punkten. Spannende Details im Vordergrund eines Fotos sind hier eine gute Möglichkeit.

Vergiss den Himmel nicht

In Naturbildern ist oft der Himmel ein unterschätztes Element. Positiv wie negativ kann der Himmel deine Fotos beeinflussen. Ein langweiliger grauer Himmel beispielsweise sollte das Bild nicht dominieren. In so einem Fall sollte der Horizont in die obere Bildhälfte gelegt werden.

Wenn der Himmel allerdings interessant aussieht, kann er einen tollen Kontrast zur Naturaufnahme stellen. In so einem Fall kannst du versuchen den Himmel das Bild dominieren zu lassen. Eine weitere Möglichkeit ist es den Horizont genau in die Bildmitte zu nehmen.

Linien im Bild

Wie auch in anderen Foto-Disziplinen ist auch in der Naturfotografie die entscheidende Frage: Worauf soll der Blick des Betrachters gelenkt werden? Wie oben bereits besprochen, können Himmel, Vorder- und Hintergründe entscheidend die Bildwirkung beeinflussen.

Ein weiteres Element sind Linien. Versuche Linien, natürliche oder menschengemachte, zu finden und diese geschickt in die Bildkomposition aufzunehmen. Entweder richtest du deine Aufnahme an markanten Linien aus, so das sie symmetrisch werden. Oder du nutzt Linien schräg um mehr Dynamik in die Aufnahme zu bekommen.

Linien kommen auch in der Natur überall vor. Neben dem Horizont gibt es Mauern, Baumstämme, Vorsprünge, Felskanten und so weiter.

Extratipp: Goldene Stunde nutzen

Natürliches Licht ist bei Naturaufnahmen mit die wichtigste Variable. Langweilige Gegenden können mit dem richtigen Licht großartig aussehen. Für Fotografen interessante Lichtverhältnisse gibt es beim Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und zur goldenen Stunde. Hier kommt die Natur alleine durch Licht zum leben. Nutze die kurzen Zeitspannen um beeindruckende Fotos zu knipsen, die zu anderen Tageszeiten so nicht möglich wären.

Veröffentlicht am 19. August 2014

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