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Tipps und Tricks zur Nachtfotografie

Nachtfotografien können sehr imposant wirken, gehört aber auch zu den anspruchsvollsten Bereichen der Fotografie. Oft beeindrucken die Nachtfotos anderer Fotografen, die man so zu sehen bekommt – aber auf den eigenen Versuchen sind nur verschwommene Flecken zu erkennen.

Doch mit etwas Übung und der richtigen Vorgehensweise kann Abhilfe geschaffen werden. Hier einige Tipps, die den Einstieg erleichtern:

Die richtige Kamera

In der Regel sind Nachtaufnahmen mit den meisten guten Digitalkameras möglich. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Kamera manuelle Bedienung ermöglicht und damit unter anderem die situationsabhängige Einstellung von ISO-Wert, Blende und Belichtungszeit. Die besten Ergebnisse wird man unter allem Fotoapparaten am ehesten mit einer digitalen Spielgelreflexkamera erhalten.

Die richtigen Einstellungen

Wer sich hier auskennt, kann mit den richtigen Einstellungen viel erreichen. Für den Einsteiger in die Nachtfotografie reichen jedoch zunächst einige Faustregeln:

  • Der ISO-Wert sollte möglichst tief gehalten werden, zum Beispiel bei ISO 100 oder sogar ISO 50.
  • Die Blendeneinstellung sollte zwischen 8 und 11 liegen.
  • An der Kamera sollten Rauschunterdrückung sowie Fernauslöser oder Selbstauslöser aktiviert werden.

Das richtige Zubehör

Ohne das passende Zubehör ist die Nachtfotografie ein hoffnungsloses Unterfangen. Am wichtigsten sind hierbei Stative: Selbst die kleinste Bewegung sorgt bei den langen Belichtungszeiten, die in der Nachtfotografie notwendig sind, für Verwacklungen, die das Bild ruinieren.

Das Stativ muss nicht groß sein, es geht nur darum, dass die Kamera fest steht. Eventuell kann man das Stativ auch noch zusätzlich beschweren. Außerdem hilfreich sein kann eine Wasserwaage, die für eine exakte Ausrichtung der Kamera sorgt, sodass keine schiefen Bilder entstehen.

So freut man sich doch wenigstens bereits darauf, wenn es langsam wieder früher dunkel wird!

Veröffentlicht am 30. Januar 2011

3 Kommentare

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  1. Frank Herzmann

    mein Tip für Nachtfotografie: Bei einer Kamera mit Live View die maximale Helligkeit einstellen mit einer Fesbrenntweite also Blende 1,2-1,8 Iso auf 6400 und Belichtungszeit auf 1/30 sek. (5D Mark II als Beispiel) wenn man dann auf den Bildschirm guckt sieht man Sachen die man mit bloßen Augen nicht sofort erkannt hat. Es ist als würde man ein Nachtsichtgerät in den Händen haben, und man kann schon gut erahnen wie das Bild mit Langzeitbelichtung aussehen würde.

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  2. Flo

    Danke für den Artikel, wobei das beste am Artikel der erste KOmmentar ist 🙂 Der Tipp ist gut, einfach die ISO Werte hochstellen um eine Voransicht zu bekommen wie bei einem Nachtsichtgerät. Danke!

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  3. Uwe R.

    Danke für den Tipp Frank Herzmann.

    Mein Tipp, nicht sparren beim Stativ. Ein Stativ ist bei Nachtfotografie ein MUSS. Also kaufen Sie sofort einen vernünftigen, sonst zahlen Sie zwei mal. Für Nachtfotografie sind Vollformatkameras super geeignet.

    hier gibt es auch gute Tipps:

    Ist ziemlich gut und einfach beschrieben.

    http://www.rieb-foto.de/deutsch/blog

    Beste Tipps für richtig scharfe Fotos. Fotografieren wie ein Profi. Wie geht das?
    Wie fotografiere ich richtig scharfe Gruppenfotos?Warum sind meine Fotos unscharf und was mache ich falsch?Wie fotografiere ich bei Kunstlicht oder schlechten Lichtverhältnissen?

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