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	<title>digitalkamera-guide &#187; Ansporn</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
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		<title>Motiviert und Inspiriert bleiben &#8211; 11 Tipps für Fotografen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 12:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Ansporn]]></category>
		<category><![CDATA[Fotograf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Möglichkeiten, welche dir modernes Kameraequipment bietet, sind endlos. Inspiration gibt es genug und an möglichen Motiven mangelt es auch nicht. Dieses große Potential kann sich schnell ins Negative wandeln und dich überfordern. Ließ weiter um ein paar Tipps zur Motivation zu lesen. Mich überkommen diese beklemmenden Gefühle oft beim betrachten großartiger Foto-Portfolios, Flickr-Galerien oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Möglichkeiten, welche dir modernes Kameraequipment bietet, sind endlos. Inspiration gibt es genug und an möglichen Motiven mangelt es auch nicht. Dieses große Potential kann sich schnell ins Negative wandeln und dich überfordern. Ließ weiter um ein paar <strong>Tipps zur Motivation</strong> zu lesen.<br />
<span id="more-617"></span></p>
<p>Mich überkommen diese beklemmenden Gefühle oft beim betrachten großartiger Foto-Portfolios, Flickr-Galerien oder dem <a href="http://boston.com/bigpicture/">The Big Picture</a>. Geblendet von tollen Aufnahmen Anderer, traut man sich, leicht eingeschüchtert, gar nicht erst an banal erscheinende Motive heran.</p>
<p>Es gilt wie auch bei allen anderen kreativen Tätigkeiten: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.<strong> Mit Ausdauer und vielen Praxiserfahrungen</strong> wirst auch du immer bessere und aufregendere Bilder knipsen.</p>
<p>Damit du auf deiner Reise motiviert und inspiriert bleibst, gibt es hier ein paar kurze Tipps:</p>
<ol>
<li><strong>Suche nicht krampfhaft nach einem eigenen Stil</strong> Er wird sich über die Zeit von allein entwickeln.</li>
<li>Um atemberaubende Aufnahmen zu erreichen, musste du mit banalen Motiven anfangen</li>
<li><strong>Achte auf Details.</strong> Fast überall findest du überraschende Blickwinkel.</li>
<li><strong>Motivideen kannst du nicht erzwingen.</strong> Sie kommen meistens Unterwegs.</li>
<li><strong>Nimm nicht deine komplette Ausrüstung mit.</strong> Die Beschränkung auf wenige Hilfsmittel fördert die Kreativität und entlastet den Rücken.
</li>
<li><strong>Halte dich von Online Galerien wie Flickr und Co fern.</strong> Zumindest für eine Weile, auch das fördert die eigene Kreativität</li>
<li><strong>Gehe in Gedanken auf Fototour.</strong> Was willst du festhalten? Wo bist du noch nicht gewesen? Schreib dir die besten Ideen auf </li>
<li><strong>Erwarte nicht zuviel auf einmal.</strong> Konzentriere dich auf eine Idee pro Session. Wenn allesl auf einmal erreichen willst, wirst du scheitern</li>
<li><strong>Fahr in eine Gegend die du nicht kennst.</strong> Stürz dich auf alles was interessant sein könnte. Achte auch hier auf die Details.</li>
<li><strong>Zeige deine Fotos in der Öffentlichkeit.</strong> Auch wenn es nur ein kleine, unbedeutende Ausstellung ist. Das Feedback fremder Menschen kann dich weiter anfeuern.</li>
<li><strong>Seh dich selber als Fotograf!</strong> Wenn du nur halbherzig ab und zu fotografierst, oder auf schönes Wetter wartest, wirst du dich nicht verbessern. Fotografiere ab jetzt so oft du kannst, egal bei welcher Gelegenheit. Du bist ein Fotograf.</li>
</ol>
<p><strong>Es braucht Zeit bis du einen eigenen Stil entwickelst</strong> und bemerkenswerte Fotos knipst. Ohne Übung, viel Praxiserfahrung und Fehlschläge wirst du dich nicht weiterentwickeln. Wenn du einige der Tipps befolgst, wirst du sicher immer besser werden. </p>
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		<item>
		<title>Fünf empfehlenswerte Sachbücher</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 13:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ansporn]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;, so gut es eben ging geordnet nach ihrem (gefühlten) fototheoretischen Anteil. &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Amazon.de Susan Sontag (1977): Über Fotografie (On Photography) Ein kritischer Rundgang durch die Geschichte der Fotografie und genau deshalb zu Recht ein Klassiker. Typisches Zitat: &#187;Der Fotograf plündert und bewahrt, verurteilt und verklärt.&#171; &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Amazon.de Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">
<p>&hellip;, so gut es eben ging geordnet nach ihrem (gefühlten) fototheoretischen Anteil.</p>
</div>
<p><span id="more-537"></span></p>
<ul class="webliste">
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3596230225" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_sontag-ueberfotografie.jpg' alt='Susan Sontag (1977): &Uuml;ber Fotografie' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3596230225" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Susan Sontag (1977): Über Fotografie<br />
<small>(On Photography)</small></strong><br />
Ein kritischer Rundgang durch die Geschichte der Fotografie und genau deshalb zu Recht ein Klassiker. Typisches Zitat: &raquo;Der Fotograf plündert <em>und</em> bewahrt, verurteilt <em>und</em> verklärt.&laquo;</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3426669382" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_wrisch-meisterschulemalenundzeichnen.jpg' alt='Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen' /></a><br />
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<p><strong>Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen</strong><br />
Schon klar: Wrinks <em>Meisterschule</em> hat auf den ersten Blick wenig mit Digitalfotografie zu tun. Und dennoch: Die Tipps zu Motivwahl, Bildkomposition und Farbgebung sind wichtig fürs Training des &#8216;fotografischen Blicks&#8217;. So etwa verdeutlicht eine der ersten Übungen, dass jeder Mensch sich auf andere Details konzentriert, und dadurch die Übersicht verliert. Dies ist beim Fotografieren ein großes Problem, da die Kamera auch störende Details aufzeichnet.</li>
<li>
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<p><strong>Robert Hirsch (2008): Mit der Kamera sehen. Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter<br />
<small>(Light and Lens. Photography in the Digital Age)</small></strong><br />
Dieses Buch bietet inhaltlich eine unschlagbare Kombination aus Theorie, Praxis und Inspiration. Ich habe es mir ehrlich gesagt hauptsächlich deshalb <a href="http://www.slub-dresden.de/">ausgeliehen</a>, weil Hirsch sein Werk mit reichlich Bildbeispielen aufgelockert hat und zudem bei jedem dieser Bilder erklärt, wie und warum die KünstlerInnen es entstehen ließen.</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3879751285" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_guenter-fotografiealswaffe.jpg' alt='Robert G&uuml;nter (1977): Fotografie als Waffe' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3879751285" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Robert Günter (1977): Fotografie als Waffe</strong><br />
Günters zitatenreiche Abhandlung ist der &raquo;Geschichte der sozialdokumentarischen Fotografie&laquo; gewidmet. Unter anderem warnt er davor, auf fotografierte Misstände mit der falschen Begründung und auf die die falsche Art zu reagieren:<br />
&raquo;Wahrscheinlich ist es [den Slumbewohnern] egal, ob das Straßenpflaster aus dem 18. Jahrhundert stammt, und ob sich dort zwischen den einzelnen(!) Steinen Dreck sammelt. [&hellip;] Allzu offensichtlich stammen die Kriterien aus der gehobenen Mittelschicht, deren erste Sorge um die Armen schon immer die Sorge war, dass ihre Welt reinlicher sein müsse.&laquo;</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3922696465" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_autorenkollektiv-alptraumauto.jpg' alt='M&uuml;nchner Stadtmuseum (1986): Alptraum Auto' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3922696465" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Münchner Stadtmuseum (1986): Alptraum Auto. Eine hundertjährige Erfindung und ihre Folgen</strong><br />
Dieser Quasi-Ausstellungskatalog ist unterteilt in Bildtafeln und Aufsätze. Er beweist eindrucksvoll, dass auch an sich langweilige Schnappschüsse an Aussagekraft gewinnen, sobald der richtige (Kon-)Text hinzukommt.</li>
</ul>
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		<title>Mit Geduld und Fotoapparat</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/mit-geduld-und-fotoapparat</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 23:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ansporn]]></category>
		<category><![CDATA[Professionalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Du bezeichnest die Digitalfotografie als dein Hobby, hast bisher jedoch nur gigabyteweise Schnappschüsse auf der Festplatte? Dann solltest du ab und zu &#8230; &#8230; dem Fotografieren deine ganze Aufmerksamkeit widmen Radle mit dem Fahrrad durch Gegenden, an denen du dich noch nicht sattgesehen hast. Fotografiere die kleinen und großen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Durchstreife mit Digitalkamera, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du bezeichnest die Digitalfotografie als dein Hobby, hast bisher jedoch nur gigabyteweise Schnappschüsse auf der Festplatte? Dann solltest du ab und zu &hellip;<br />
<span id="more-488"></span></p>
<h2>&hellip; dem Fotografieren deine ganze Aufmerksamkeit widmen</h2>
<p>Radle mit dem Fahrrad durch Gegenden, an denen du dich noch nicht sattgesehen hast. Fotografiere die kleinen und großen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Durchstreife mit Digitalkamera, Stativ und <a href="http://www.traumflieger.de/desktop/300d_tipps_fernausloeser.php">Kabelauslöser</a> nachtschlafende Städte, verfallene Gebäude oder dunkle Kellergewölbe.</p>
<h2>&hellip; deine Lieblingsmotive (neu) entdecken</h2>
<p>Falls du schon einige Jahre schnappgeschossen hast, stehen die Chancen gut, dass du inzwischen (unbewusst?) mehrere Motive zu deinen Markenzeichen gemacht hast. Nur weiß das außer dir vielleicht niemand. Und das, obwohl es weltweit zighundert Menschen gibt, mit denen du Erfahrungen und Bilder austauschen könntest, weil auch sie gern <a href="http://flickr.com/groups/pebbles_shingles/">Flusskiesel fotografieren</a>.</p>
<p>Also: Du magst Schrebergärten, Flusskiesel oder mit Edding bekrakelte Kleiderspende-Container? Dann fotografiere drei Dutzend davon und stelle sie als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Comic_Book_Archive_file">CBR-Archiv</a> oder <a href="http://www.pdf-mags.com/photography.php">PDF-Magazin</a> online.</p>
<h2>&hellip; deinen Mitmenschen die Augen öffnen</h2>
<p>Dokumentiere Aspekte des Alltags, die normalerweise nie thematisiert werden. Begleite den Alltag von Menschen, die auch du vorher vielleicht als Uninteressant eingeschätzt hast.</p>
<p>Bis deine Fotoreportage abgeschlossen ist, wirst du Geduld, Überzeugungskraft und manchmal sogar Geld aufwenden müssen. Ohne die Erlaubnis, die Unterstützung und das Vertrauen anderer Menschen wird deine Reportage nicht zustandekommen.</p>
<p>Deshalb wirst du im Gegenzug anschließend Wege finden müssen, deine Reportage zu veröffentlichen. Das bist du nicht allein den Fotografierten, sondern auch dir selbst schuldig.</p>
<h2>&hellip; auf fotografische Zeitreise gehen</h2>
<p>Familienalben sind das beste Beispiel für die zeitraffende Wirkung fotografischer Dokumente. Zwischen einzelnen Aufnahmen können Minuten liegen, aber auch Jahrzehnte. Mögliche Zeiträume gibt es viele.</p>
<p>Blumen (v)erblühen. Wolken türmen sich auf. Menschen benutzen Rolltreppen. Schnee fällt oder taut. Tage vergehen. Nächte beginnen. Häuser werden errichtet oder niedergerissen. Kinder werden geboren und allmählich erwachsen. Wohnungen werden vorgerichtet und Zöpfe wachsen.</p>
<p>Bilderreihen können sogar mehrere Generationen überspringen. Zum Beispiel, wenn du Sehenswürdigkeiten von den Standorten längst verstorbener <a href="http://www.zeno.org/Ansichtskarten/W/Inhaltsverzeichnis">Postkartenzeichner</a> und (Hobby-)Fotografen aus ablichtest und beide Fassungen nebeneinander in dein Album klebst.</p>
<h2>&hellip; Bilder inszenieren</h2>
<p>Wenn du eine Idee für ein packendes Motiv hast, dann setze diese Idee in Bilder um. Denk daran, dass erst die Gegensätze zwischen den Fotomodellen und Requisiten die nötige Spannung erzeugen. Kombiniere Schmutz und Reinheit, Alter und Jugend, eckig und rund, normal und surreal, Licht und Schatten.</p>
<p>Durchstöbere Flohmärkte und Second-Hand-Läden nach Requisiten. Verkleide deine Freunde, stelle Stilleben oder eine kleine Gruppe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maßstäbe_der_Modelleisenbahn">TT</a>-großer Figürchen zusammen, und fotografiere, was das Zeug hält. Wenn du gern Geschichten erzählst, dann versuche dich an einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotoroman">Fotoroman</a>. Sei im Rahmen deiner Möglichkeiten kreativ.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;ich möchte fotografieren lernen&#8221;</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/ich-moechte-fotografieren-lernen</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/ich-moechte-fotografieren-lernen#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 12:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ansporn]]></category>
		<category><![CDATA[autodidaktisch]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts einfacher als das, liebeR SuchmaschinennutzerIn! Alles, was du tun musst, ist, unser patentiertes Pflichtprogramm abzuarbeiten. Übrigens ist es nicht so, dass du jeden dieser Punkte abhaken und hinter dich bringen kannst wie Klassenarbeiten oder Friseurtermine. Die meisten kannst du ad infinitum wiederholen. (Ach ja: Wenn du Fotografieren lernen willst, sind Englischkenntnisse von Vorteil, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts einfacher als das, liebeR SuchmaschinennutzerIn! Alles, was du tun musst, ist, unser <s>patentiertes</s> Pflichtprogramm abzuarbeiten.<br />
<span id="more-36"></span></p>
<p>Übrigens ist es nicht so, dass du jeden dieser Punkte abhaken und hinter dich bringen kannst wie Klassenarbeiten oder Friseurtermine. Die meisten kannst du <em>ad infinitum</em> wiederholen.</p>
<p>(Ach ja: Wenn du Fotografieren lernen willst, sind Englischkenntnisse von Vorteil, aber kein Muss.)</p>
<h2>Hinterfrage deinen Wunsch</h2>
<p>Der Weg zum (Semi-)Profi ist gepflastert mit zighunderten auf die eine oder andere Weise vergeigten Aufnahmen. Und auch, wenn deine Kamera höchstwahrscheinlich Digitalfotografien erzeugen wird &ndash; dieses Hobby kostet dennoch Zeit, Geld und Geduld. Andererseits ermöglichen es Fotoapparate ihren Nutzern, Bildinformationen aller Art binnen Sekundenbruchteilen relativ naturgetreu abzubilden.</p>
<p>Es ist bewundernswert, wenn Menschen Motive zeichnen oder Eindrücke in geschriebene Worte fassen können. Ich habe mich für die Digitalfotografie, entschieden weil mir das Erlernen und Perfektionieren der eben genannten Alternativen zu lange dauert. Was sind <em>deine</em> Beweggründe?</p>
<h2>Schau dir die Werke deiner zukünftigen MitstreiterInnen an</h2>
<p>Galerien und Ausstellungen zu besuchen, muss nicht sein, denn öffentlich und kostenfrei zugängliche Quellen gibt es genug: Zeitschriften, Bildbände (durchblättern statt kaufen), Plakatwerbung, <a href="http://www.pdf-mags.com/photography.php">PDF-Magazine</a> und so weiter <a href="http://www.photofriday.com/">und so fort</a>.</p>
<p>Verblüffend oft wird dir beim Betrachten dieser Werke &raquo;Das könnte ich auch!&laquo; bzw. &raquo;Das wäre mir auch eingefallen!&raquo; durch den Kopf gehen. Worauf wartest du noch? Beweise diese Behauptungen!</p>
<h2>Fotoapparat(e) ausleihen</h2>
<p>Falls du ein Mobiltelefon mit eingebauter Digitalkamera besitzt, musst du noch nicht einmal das. Beim Fotografieren geht es um die Bilder und nicht (allein) um die Professionalität der verwendeten Technik. Zumal ja Fahranfänger auch nicht ohne Übung Formel-Eins-Champions werden.</p>
<p>Auch später, also wenn du dich mit Zubehör und einer eigenen Kamera ausgerüstet hast, solltest du mal anderes &ndash; und nicht immer nur &#8216;besseres&#8217; &ndash; Equipment ausprobieren, um die Grenzen und Möglichkeiten verschiedener Modelle herauszufinden.</p>
<h2>Kauf dir eine Erstausstattung</h2>
<p>Digitalfotografie ist nur auf den ersten Blick ein billiges Hobby; Zusatzkosten durch Zu- und Neukäufe sind unvermeidlich. Aber das ist bei jedem technikbasierten Hobby deshalb vorhersehbar.</p>
<p>Für den Anfang jedoch reicht eine Digitalkamera aus, die nicht auf dem neuesten Stand ist, aber auch nicht hemmungslos veraltet. Lass dich nicht von den Megapixelangaben und ähnlichen Werbeversprechen blenden. Exotische Zusatzfunktionen schaden zwar nicht, aber lenken dich davon ab, deine Fotografie-Skills zu verbessern.</p>
<p>Ebenfalls wichtig: Ladegerät, Ersatzakkus, eine Handvoll &#8216;große&#8217; Speicherkarten, sowie spezielles Reinigungswerkzeug gegen Staub auf dem Objektiv und Fingerabdrücke am Display. Der Kauf eines <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/zubehoer/mini-stativ">Mini-Stativs</a> ist nicht unklug.</p>
<p>Und all das verstaust du in einer Tasche, die dir den schnellen Zugriff auf deine Ausrüstung ermöglicht.</p>
<h2>Bearbeite die Fotos am Computer</h2>
<p>Wenn du das Geld und die Kontakte hast, kannst du dich aufs Fotografieren beschränken und die Bildbearbeitung den Profis deiner Wahl überlassen.</p>
<p>Andernfalls ist es kein Nachteil, wenn dein Heimcomputer mit massig Rechenleistung und (Arbeits-)Speicherkapazität, sowie einem ordentlichen &ndash; sprich: augenschonenden &ndash; Monitor ausgestattet ist.</p>
<p>Um Digitalfotos zu bearbeiten, benötigst du logischerweise Grafiksoftware. <a href="http://gimp.org/">GIMP</a> oder <a href="http://www.getpaint.net/">Paint.NET</a> sind die beste Wahl für Digitalfotografie-EinsteigerInnen. Falls du dich mit dem RAW-Format vertraut machen willst, empfehle ich dir <a href="http://rawstudio.org/">Rawstudio</a>.</p>
<p>Sobald auf deinen Fotos mehr zu erkennen ist als nur verwaschene Klumpen, ergibt es Sinn, grundlegende Grafikprogramm-Funktionen an ihnen auszuprobieren. Anleitungen hierzu findest du im Internet zuhauf. Die Suchanfrage &quot;bildbearbeitung tutorial&quot;, ergänzt um den Namen des Programmes, führt am schnellsten zum Ziel. Sei aber vorsichtig, dass du die Ausgangsdateien nicht unwiderbringlich verschlimmbesserst!</p>
<h2>Lies Handbücher und Anleitungen</h2>
<p>&hellip;, denn das hilft dir dabei, die Möglichkeiten und Grenzen deiner Ausrüstung kennenzulernen. Wenn du keine besitzt, dann findest du sie wahrscheinlich auf der Website der Hersteller und Programmierer. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann gibt es immer noch zig Weblogs und Foren, deren Beiträge und Mitglieder dir weiterzuhelfen vermögen.</p>
<h2>Nutze sämtliche Vorzüge deiner Digitalkamera</h2>
<p>Digitalkameras sind zu mehr gut, als nur zum Speichern interessanter visueller Eindrücke. Sie zeigen die Uhrzeit an, können als Diktiergerät oder visuelles Notizbuch dienen oder auch als digitaler Handspiegel. (Sind noch Mohnkörnchen zwischen den Zähnen? Ein grinsendes Selbstportrait liefert die Antwort.) Außerdem leuchtet der Vorschaumonitor; jede Digitalkamera ist gleichzeitig auch Behelfs-Taschenlampe.</p>
<p>Ganz abgesehen von der Möglichkeit, Kameras mit <a href="http://www.diyphotography.net/">selbstgebautem</a> oder <a href="http://chdk.wikia.com/wiki/Main_Page">heruntergeladenem</a> Zubehör zu aufzurüsten.</p>
<h2>Fotografiere alles, was dir vor die Linse gerät</h2>
<p>Jede Straße birgt tausende Details, die du aufzeichnen kannst; wenn du auf einen Bus wartest, dann nutze die Zeit dafür, rund um die Haltestelle auf Motivsuche zu gehen. Trage den Fotoapparat immer so mit dir herum, dass er in unter einer Minute einsatzbereit ist. Wenn du wissen willst, was hinter einer Baustellen-Holzwand vor sich geht, dann fotografiere mit eingeschaltetem Autofocus über die Absperrung hinweg.</p>
<p>Hock dich ungeniert nebens&#8217;s Wartehäuschen und fotografiere die  Pflänzchen, die in den Ritzen im Asphalt wachsen. Gewöhne dir die Schamhaftigkeit gegenüber deinen nicht-fotografierenden Mitmenschen ab; sie behindert dich nur bei deinem Hobby. Fotografen sind Künstler und künstlerische Freiheit entschuldigt vieles.</p>
<h2>Lerne aus Fehlern und vermehre Erfolgserlebnisse</h2>
<p>Fotografiere tags, nachts und in der Dämmerung, mit und ohne Blitz. Probiere die diversen Kamerafunktionen bei wechselnden Lichtverhältnissen und Motiven durch. Teste aus, was deine Kamera so kann. Finde heraus, wie sie die Dinge aufzeichnet, die du ihr zeigst. Lies dich in <a href="http://www.wirklemms.de/chdk/forum/index.php">Foren</a> und <a href="http://kwerfeldein.de/">Weblogs</a> schlau und teste das Gelesene im richtigen Leben. Und notiere/merke dir, welche Methoden zu vorzeigbaren Ergebnissen führen.</p>
<h2>Du könntest natürlich auch</h2>
<p>&hellip; (Volks-)Hochschulkurse besuchen oder eine FotografInnen-Lehre antreten. Der Connections und der Glaubwürdigkeit halber ist dieses Vorgehen vielleicht sogar der bessere Weg. Auch stellen sich Lernerfolge unter Umständen schneller ein, wenn du dich mit Gleichgesinnten umgibst.</p>
<p>Aber mal unter uns: Fotografieren lernen kann echt jeder Mensch. Fehlfarbenes Polaroidgeknippse und unbrauchbare Passfotoautomaten-Bilder gelten als künstlerisch wertvoll &ndash; du kannst also eigentlich nichts falsch machen.</p>
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