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	<title>digitalkamera-guide &#187; Ausleuchtung</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
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		<item>
		<title>Eine LED-Taschenlampe als Blitzersatz</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/zubehoer/led-taschenlampe-als-blitzersatz</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 10:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Ausleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[LED Lenser]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtsetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[[Trigami-Review] Dieser Artikel ist das Ergebnis meiner knapp zweitägigen Praxiserfahrung mit dem LED Lenser &#34;Hocus Focus&#34;, einer lichtstarken Taschenlampe der neuesten Generation. Als mir Christian den Leuchtkörper überreichte, dachte ich zuerst: &#187;Will it blend?&#171; Dann war ich aber doch nur im Fahrradkeller und den eigenen vier Wänden unterwegs, um zu gucken, wozu FotografInnen solch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[<a href="http://www.trigami.com/?blog=http://www.digitalkamera-guide.de/" rel="nofollow" target="_blank">Trigami-Review</a>]<script type="text/javascript" src="http://s.trigami.com/177398s.js"></script></p>
<p>Dieser Artikel ist das Ergebnis meiner knapp zweitägigen Praxiserfahrung mit dem <em>LED Lenser</em> &quot;Hocus Focus&quot;, einer lichtstarken Taschenlampe der neuesten Generation.<br />
<span id="more-524"></span><br />
Als mir Christian den Leuchtkörper überreichte, dachte ich zuerst: <a href="http://www.youtube.com/user/Blendtec" rel="nofollow">&raquo;Will it blend?&laquo;</a> Dann war ich aber doch nur im Fahrradkeller und den eigenen vier Wänden unterwegs, um zu gucken, wozu FotografInnen solch einen Leuchtkörper gebrauchen könnten. </p>
<p>Wie nicht anders zu erwarten war, haben alle Anwendungsbeispiele, die mir einfielen, etwas mit Lichtsetzung zu tun.</p>
<h2>Harte Schatten erzeugen</h2>
<p>&hellip; ist kein Problem. Schließlich ist so ein &quot;Hocus Focus&quot; dazu gebaut, möglichst wenig Licht am Ziel vorbeizuschießen. Deshalb ist es ein Leichtes, auch langweiligere Detailaufnahmen wie Kriminalfilm-Standbilder wirken zu lassen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/ledlenser_fahrradschloss-lowkey.jpg" alt="Low-Key-Fahrradschloss" /></p>
<p>Aber Vorsicht: Verlass&#8217; dich bei der Auswahl von Blende und Belichtungszeit nicht allein auf die vermeintliche Intelligenz deiner Kamera! Das grelle Licht kocht gern mal Bildbereiche über.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/ledlenser_fahrradschloss-lowkeyversuch.jpg" alt="&Uuml;berbelichtetes Low-Key-Fahrradschloss" /></p>
<h2>Harte Schatten abmildern und vertreiben</h2>
<p>&hellip; klappt ebenfalls. Dazu ist es zuerst vonnöten, mit einer Drehung am vorderen Ende des <em>LED Lensers</em> den Lichtkegel an die Motivgröße und -entfernung anzupassen.</p>
<h3>Die erste Methode</h3>
<p>&hellip; ist aufwändig, für bewegte Motive ungeeignet und wird dir sicherlich nicht schon beim ersten Versuch gelingen, doch sie ist eine interessante Alternative zur Blitzlichtaufnahme.</p>
<ol>
<li>Befestige die Kamera auf dem Stativ. Hast du keinen Drahtauslöser, so nutze <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/fuenf-arten-des-ausloesens">die Auslöseautomatik</a>.</li>
<li>Mit dem <em>LED Lenser</em> als Hilfslicht manuell scharf-, sowie eine relativ lange Belichtungszeit einstellen. Testaufnahmen und das Digitalkamera-Bildschirmchen sind deine Freunde. Nutze den Vorschau-Zoom!</li>
<li>Jetzt geht alles schnell: Du löst die Aufnahme aus und lässt den Lichtstrahl über das Motiv streifen. Je nach &#8216;Hintergrundbeleuchtung&#8217; reicht es auch aus, die Lampe einige Male kurz aufblitzen zu lassen. Dies jedoch jedes Mal in Richtung eines anderen Bildbereiches. Wichtig ist, dass du damit innerhalb der Belichtungszeit fertig wirst.</li>
<li>Schau dir die fertige Aufnahme an, justiere nach und schieße weitere Bilder.</li>
<li>Erfreue dich am Ergebnis.</li>
</ol>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/ledlenser_fahrradschloss-gleichmaessig.jpg" alt="gleichm&auml;&szlig;ig ausgeleuchtetes Fahrradschloss" /></p>
<h3>Die zweite Methode</h3>
<p>&hellip; ist zwar vor Ort nicht ganz so kniffelig, doch dafür siehst du erst im Bildbearbeitungsprogramm, ob du Erfolg hattest:</p>
<p>Vor Ort schießt du mehrere Fotos von kleinen Dingen (also z.B. von Holzbausteinen), welche du jedes Mal aus einer anderen Richtung anstrahlst. Enorm wichtig dabei ist, dass Kamera und Motive unbewegt bleiben und du nur einmal das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fabgleich" rel="nofollow">Weiß abgleichst</a>.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/ledlenser_klotz-beleuchtungsreihe.jpg" alt="LED-Lenser-Beleuchtungsreihe" /></p>
<p>In Photoshop oder GIMP öffnest du die Fotos übereinander als Bildebenen und stellst für alle außer der untersten Ebene den Modus entweder auf Abdunkeln (<em>darken only</em>) oder Aufhellen (<em>lighten only</em>).</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/ledlenser_klotz-ebenen-lightendarken.jpg" alt="Bildebenenkombination mit lighten only und darken only" /></p>
<p>Richte deine Entscheidung danach, ob Bilddetails unnatürlich schattiert werden. So etwa wirkt das obenstehende Bild für dich nur deshalb realistisch, weil ich dich beispielsweise noch nicht auf die &#8216;abgehackte&#8217; Spitze des Sternschattens <a href="http://photoshopdisasters.blogspot.com/">hingewiesen</a> habe.</p>
<h2><em>Zusammenfassung</em></h2>
<p>Den &quot;fokussierbaren Lichtdomgenerator Hokus-Focus&quot; aus dem Hause <em><a href="http://www.zweibrueder.com" rel="nofollow">Zweibrüder Optoelectronics</a></em>, welchen Lichtquellenlaien als LED-Taschenlampe bezeichnen, würde ich mir vermutlich hauptsächlich kaufen, um Mitmenschen zu beeindrucken und Räuber zu blitzdingsen, und erst in dritter Linie, um ihn als Fotozubehör einzusetzen.</p>
<p>Aber das ist nur eine Vermutung, denn dieses Teil ist, wie du gesehen hast, beim Fotografieren nicht nur als Autofokus-Hilfslicht nützlich, sondern auch als Ersatz für (entfesselte) Blitzlichter. Die einzige Bedingung dafür ist, dass sich die Motive nicht bewegen.</p>
<h2>Anhang: <em>Die Eckdaten</em></h2>
<p>Die getestete LED-Taschenlampe heisst &quot;<a href="http://www.zweibrueder.com/produkte/html_highperformance/html_Tserie/hokusfocus.php?id=hokusfocus" rel="nofollow">Hocus Focus</a>&quot;, ist ca. 12,8cm lang, wiegt 138 Gramm, fasst drei AAA-Batterien, entleert diese innerhalb von gut siebzig Betriebsstunden, ist schwarz, wirkt robust und sieht im auseinandergeschraubtem Zustand so aus:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/ledlenser_geoeffnet.jpg" alt="aufgeschraubter LED Lenser Hocus Focus" /></p>
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		<title>Motive gleichmäßig ausleuchten</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/motive-ausleuchten-blitzlicht-reflektor</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/motive-ausleuchten-blitzlicht-reflektor#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 10:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ausleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzlicht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflektor]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>

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		<description><![CDATA[Während simpler Blitzlichtaufnahmen bleibt der Digitalkamera kaum Zeit, den Hintergrund abzubilden. Sobald wiederum lange Belichtungszeiten im Schatten liegende Objekte sichtbar machen, kochen andere Bildteile über. Und manchmal reichen die vorhandenen Lichtquellen einfach nicht aus. Gegen das drittgenannte Problem hilft dir die Kombination mehrerer Fotografien per Grafikprogramm &#8211; das sogenannte Dynamic Range Increase. Weniger drastischen Helligkeitsunterschieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während simpler Blitzlichtaufnahmen bleibt der Digitalkamera kaum Zeit, den Hintergrund abzubilden. Sobald wiederum lange Belichtungszeiten im Schatten liegende Objekte sichtbar machen, kochen andere Bildteile über. Und manchmal reichen die vorhandenen Lichtquellen einfach nicht aus.<br />
<span id="more-87"></span></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_blitz.JPG" alt="tiefschwarzer Hintergrund" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_unoptimiert.JPG" alt="überkochender Hintergrund'" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_dunkelheit.jpg" alt="Dunkelheit mit Bahnhofsuhr'" /></p>
<p>Gegen das drittgenannte Problem hilft dir die Kombination mehrerer Fotografien per Grafikprogramm &ndash; das sogenannte <a href="http://www.digitalkamera.de/Fototipp/Wie_funktioniert_Dynamic_Range_Increase__DRI_/2225.aspx"><em>Dynamic Range Increase</em></a>. Weniger drastischen Helligkeitsunterschieden hingegen kannst du bereits während des Fotografierens mit Methoden entgegenwirken, die etliche Jahrzehnte älter sind als Heimcomputer.</p>
<h2>Erste Methode: Nutze Sonnenstand und Bewölkung aus</h2>
<p>Sobald der Himmel bedeckt ist, verschwinden die krassen Helligkeitsunterschiede zwischen Licht- und Schattenbereichen, und längere Belichtungszeiten führen nicht mehr sofort zur Überbelichtung hellerer Bildteile.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_bedeckterhimmel.jpg" alt="Wolken sind unsere Freunde'" /></p>
<p>Willst du nicht auf Wolken warten, solltest du nur Motive fotografieren, die gerade &#8216;beschattet&#8217; sind und in denen sich keine sonnenbeschienenen Objekte spiegeln.</p>
<h2>Zweite Methode: Verwende das Blitzlicht</h2>
<p>Wenn der Vordergrund dunkel ist, während alles dahinter in vollem Lichterglanz erstrahlt, wendest du den Aufhellblitz an. Bereits mit dem kamerainternen Blitzlicht gelingen dir mit etwas Übung schöne Bilder, die mehr sind als Schattenrisse.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_aufhellblitz.JPG" alt="Gegenlicht und Aufhellblitz" /></p>
<p>Kocht der Vordergrund über, ist die Kamera zu nah dran. In diesem Fall drehst du die Blitzleistung herunter. Wenn das nicht hilft, muss du dich den Abstand zum Motiv vergrößern und heranzoomen. (Achtung: Dadurch ändert sich die Tiefenwirkung des Bildes!) Ist der Blitzschlag hingegen &#8216;nur&#8217; unnatürlich grell, <a href="http://www.instructables.com/tag/type:id/category:photography/keyword:flash/keyword:diffuser/">zerstreust</a> du ihn.</p>
<p>Kombinierst du lange Belichtungszeit und Blitzlicht, wird der Vordergrund wird durch den Blitz erhellt und der Hintergrund von der Belichtungszeit, während deine Handbewegungen beide Bildebenen verwirbeln.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_blitzzeit.jpg" alt="Blitz und l&auml;ngere Belichtungszeit in Kombination'" /></p>
<h2>Dritte Methode: Bediene dich reflektierender Stoffe</h2>
<p>Wie ihr Name bereits sagt, erzeugen sogenannte Reflektoren kein eigenes Licht, sondern werfen das der vorhandenen Lichtquellen zurück. Farbneutrale Flächen übernehmen die natürliche Farb- und Lichtstimmung der Umgebung und farbige verfälschen das Ergebnis. (Was nicht unbedingt schlecht ist.)</p>
<p>Eigentlich benötigst du keine Profi-Reflektoren. Styroporplatten, auf Lattenquadrate gespannte Kissenbezüge, weiße Hauswände und <a href="http://www.sublime-light.com/index.php/2007/08/10/diy-make-your-own-light-reflector-for-5/">ähnliche Behelfsreflektoren</a> tun die gleiche Arbeit und kosten wenig. So etwa diente für das Portrait rechts im Bild ein Zeichenblock als passive Lichtquelle:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_ohneundmitreflektor.JPG" alt="R&auml;ucherm&auml;nnchen, ohne und mit Reflektor aufgenommen" /></p>
<p>Trotzdem ist der Kauf zumindest eines &#8216;echten&#8217; Reflektors kein rausgeworfenes Geld. Diesen kannst du nämlich im Gegensatz zu Styroporplatten auf handliche Größen zusammenfalten. Außerdem macht so ein wagenradgroßes Helferchen weitaus mehr her als ein mit Silberfolie beklebter Pappkarton.</p>
<p>Und apropos Wagenrad: Da größere Motive größere Reflektoren erfordern, wird es dir mit jedem benötigten Quadratzentimeter schwerer fallen, bei der <a href="http://www.photoflexlightingschool.com/Lighting_Lessons/Basic_Lighting/Portrait_Indoor/index.html">Lichtgestaltung</a> auf AssistentInnen zu verzichten.</p>
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