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	<title>digitalkamera-guide &#187; Belichtung</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
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		<item>
		<title>Auswirkungen der Belichtungswerte überprüfen</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/belichtungswerte-ueberpruefen</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/belichtungswerte-ueberpruefen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; kannst du mit deiner Digitalkamera gleich auf mehrere Arten: mit Hilfe des eingebauten Belichtungsmessers, dem Blick auf&#8217;s Histogramm und dank des sogenannten Zebra-Modus. Der interne Belichtungsmesser &#8230; einer Canon EOS 350D wird dir in dieser Form angezeigt: -2 . . 1 . . &#9660; . . 1 . . +2 Die Zahlen und Punkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; kannst du mit deiner Digitalkamera gleich auf mehrere Arten: mit Hilfe des eingebauten Belichtungsmessers, dem Blick auf&#8217;s Histogramm und dank des sogenannten Zebra-Modus.<br />
<span id="more-543"></span></p>
<h2>Der interne Belichtungsmesser</h2>
<p>&hellip; einer Canon EOS 350D wird dir in dieser Form angezeigt:</p>
<p><code>-2 . . 1 . . &#9660; . . 1 . . +2</code></p>
<p>Die Zahlen und Punkte sind jeweils 1/3 Blendenstufen voneinander entfernt; der Pfeil symbolisiert den Mittelwert.</p>
<p>Unter dieser Koordinatenachse wird, sobald du den Auslöser halb durchdrückst, ein schwarzes Klötzchen zu blinken anfangen, welches den derzeitigen Grad der Belichtung symbolisiert. Jede Veränderung an Blenden- und ISO-Wert sowie der Belichtungszeit beeinflusst seine Position und letztendlich das Ergebnis.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/belichtung_skateboard.jpg" alt="Unterbelichtung | Mittelwert | Überbelichtung" /></p>
<p>Verlass dich nicht allein auf diese Belichtungsanzeige, denn sie ist recht grob. Wenn es gar nicht anders geht, solltest du lieber leicht unterbelichten, statt zu riskieren, dass die für dich wichtigen hellen Details ausbrennen, weil die Kamera das gesamte Bild &#8216;richtig&#8217; belichten will.</p>
<h2>Das Histogramm</h2>
<p>Manche Digitalkameramodelle können ein Live-Histogramm anzeigen. Meine EOS ist dazu nicht in der Lage. Bei ihr muss ich erst fotografieren und kann anschließend nachschauen, ob alles geklappt hat.</p>
<p>Denn es gilt, die Welle so weit rechts wie&#8217;s nur geht hin zum rechten Bildrand bewegt zu haben, ohne direkt dort anstoßen. Wenn dies geschieht, gehen Bildinformationen durch Überbelichtung verloren. Wenn hingegen die Welle bereits in der linken Diagrammhälfte verebbt, sammelt der Kamerachip nicht so viele Lichtteilchen, wie er könnte.</p>
<p>Das Ganze sieht im Grafikprogramm <a href="http://ufraw.sourceforge.net/">UFRaw</a> und ähnlich auch auf manchem Digitalkameradisplay etwa so aus:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/belichtung_histogramm.gif" alt="Histogramm in UFRaw" /></p>
<p>Jeder Sprung nach rechts entspricht einer halben Blendenstufe; die farbigen Zahlen sind Werte der drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau.</p>
<h2>Die Überbelichtungswarnung</h2>
<p>&hellip; ist meine bevorzugte Prüfmethode. Überbelichtungswarnung heisst sie zumindest dem EOS-Handbuch nach; in CHDK-Kreisen wird sie <a href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK_firmware_usage#Zebra_parameters">Zebra-Modus</a> genannt, was mir persönlich besser gefällt. Nun ja, jedenfalls veranschaulicht sie/er, warum das Histogramm an seine Grenzen stößt. Und zwar durch die blinkende Hervorhebung der fraglichen Bildteile:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/belichtung_zebramodus.gif" alt="Zebramodus" /></p>
<p>Der Vollständigkeit halber erwähne ich nun noch diejenige Prüfmethode, die wohl die meisten BesitzerInnen einer Digitalkamera bereits nutzen, nämlich den:</p>
<h2>Blick aufs Display statt durch den Sucher</h2>
<p>Denn solange nicht gerade die Sonne das Bildschirm(chen) am Kamerarücken überstrahlt, genügt vielen Menschen bereits solch ein Blick, um abschätzen zu können, ob das Foto ordentlich belichtet sein wird.</p>
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		<title>Gezieltes Nachdunkeln und Aufhellen</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/gezieltes-nachdunkeln-und-aufhellen</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/gezieltes-nachdunkeln-und-aufhellen#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; bestimmter Bildbereiche ist vonnöten, wenn dir die Lichtstimmung einer Fotografie noch nicht gefällt. Die Fachbegriffe für diese Tätigkeiten haben sich nicht geändert: jene Bilddetails werden &#8216;nachbelichtet&#8217; oder &#8216;abgewedelt&#8217;. Die Arbeitsschritte Du öffnest das Digitalfoto mit dem ebenenfähigen Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl, erzeugst eine transparente zweite Ebene, bepinselst (auf ihr!) die abzudunkelnden Bildteile mit schwarzer Farbe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; bestimmter Bildbereiche ist vonnöten, wenn dir die Lichtstimmung einer Fotografie noch nicht gefällt. Die Fachbegriffe für diese Tätigkeiten haben sich nicht geändert: jene Bilddetails werden &#8216;nachbelichtet&#8217; oder &#8216;abgewedelt&#8217;.<br />
<span id="more-523"></span></p>
<h2>Die Arbeitsschritte</h2>
<p>Du öffnest das Digitalfoto mit dem ebenenfähigen Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl, erzeugst eine transparente zweite Ebene, bepinselst (auf ihr!) die abzudunkelnden Bildteile mit schwarzer Farbe, lässt die Ebene vom Programm weichzeichnen und stellst abschließend ihren Ebenenmodus auf maximal einhundertprozentig deckkräftige Überlagerung (<em>Overlay</em>) ein.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/schwarze-ebene_ebenenmenues.jpg" alt="Krokusse und schwarze, gegausste Ebene" /></p>
<p>Mit dem Weichzeichnen darfst du es nicht untertreiben, denn ansonsten führt die Überlagerung zu einer überdeutlichen Helligkeitsgrenze. Die Stärke der (Gauss&#8217;schen) Weichzeichnung richtet sich nach den Ausmaßen der Digitalfotografie.</p>
<p>Außerdem gilt: Je hochprozentiger die Überlagerung ist, desto mehr Helligkeit schluckt die geschwärzte Ebene. Den gegenteiligen Effekt &ndash; also die Nachbelichtung von Bildteilen &ndash; erreichst du, indem du helle Graustufen oder Weiß verwendest.</p>
<p>Und wenn du dann noch Farbe ins Spiel bringst, so wirkt sich eine Ebenen-Überlagerung auch auf <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/bilddetails-farblich-hervorheben">die Farben der zugrundeliegenden Bilddatei</a> aus.</p>
<p>Aber vergiss nicht: Mit Abwedeln (<em>dodging</em>) und Nachbelichten (<em>burning</em>) kannst du nur jene Bilddaten optimieren, die auch vorhanden sind. Tiefe Dunkelheit kannst du nicht in Tageslicht verwandeln und auch Überbelichtungen sind so nicht zu retten. Achte bereits beim Fotografieren darauf, dass deine Motive so optimal wie möglich ausgeleuchtet sind!</p>
<h2>Ein Beispielbild bzw. Bildbeispiel</h2>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/schwarze-ebene_overlayed_42-100-regenbogen.jpg" alt="Krokusse mit &uuml;berlagerter Schwarzmaske (42 sowie 100 Prozent) oder Regenbogenebene" /><br />
<em>(a) verkleinertes Original (b) O. + 42% Überlagerung (c) O. + 100% Überlagerung (d) O. + hochprozentige Überlagerung mit einer bunten Ebene</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nutzen und Nachteile hoher ISO-Werte</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/nutzen-und-nachteile-hoher-iso-werte</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/nutzen-und-nachteile-hoher-iso-werte#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 07:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Empfindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[ISO-Wert]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn schnelle Objekte fotografiert werden sollen und/oder die Lichtverh&#228;ltnisse schlecht sind, kommt in der Analogfotografie lichtempfindlicheres Filmmaterial zum Einsatz. Aber auch Digitalkameras benötigen ausreichend Licht, um brauchbare Ergebnisse zu liefern. Statt nun aber den Bildsensor gegen einen lichtempfindlicheren auszutauschen, wird das, was als Filmempfindlichkeit bekannt ist, per Knopfdruck erhöht. Oder, je nach gewähltem Aufnahmemodus, durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn schnelle Objekte fotografiert werden sollen und/oder die Lichtverh&auml;ltnisse schlecht sind, kommt in der Analogfotografie lichtempfindlicheres Filmmaterial zum Einsatz. Aber auch Digitalkameras benötigen ausreichend Licht, um brauchbare Ergebnisse zu liefern.</p>
<p>Statt nun aber den Bildsensor gegen einen lichtempfindlicheren auszutauschen, wird das, was als <em>Filmempfindlichkeit</em> bekannt ist, per Knopfdruck erhöht. Oder, je nach gewähltem Aufnahmemodus, durch die Kamera und ohne Zutun ihrer Benutzer.<br />
<span id="more-27"></span></p>
<h2>Theorie</h2>
<p>Je größer der sogenannte ISO(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ISO_5800">-5800</a>)-Wert ist, desto schneller sammelt die Kamera die erforderlichen Lichtteilchen bzw. als umso heller bewertet der Bildsensor das einfallende Licht: die Kamera legt die hereinströmenden Informationen anders aus.</p>
<p>Darum bringt es auch die digitale Filmempfindlichkeit mit sich, dass der Detailreichtum der Bilder mit jeder ISO-Stufe abnimmt. Der Unterschied liegt darin, dass Analogfilm grobkörniger wird und Digitalbilder pixeliger.</p>
<p>Wer dunkle Fotos am Computer aufhellt, tut, was auch das kamerainterne Lichtempfindlichkeits-Programm bereits hätte tun können: Er bläst die Helligkeit und Farbstärke des Ausgangsbildes auf und sorgt so dafür, dass das Ergebnis merklich digitaler aussieht als eines, welches Anhieb richtig belichtet wurde.</p>
<h2>Praxis</h2>
<p>Die den Praxisteil bebildernden Fotografien sind <em>1:1</em>-Ausschnitte aus Aufnahmen einer digitalen Spiegelreflexkamera. Genauer gesagt einer <em>Canon EOS 350D</em>. Diese Kamerabauart liefert selbst bei einem ISO-Wert von 1600 recht passable Fotos, deren relative Grobheit u. U. als Stilmittel durchgeht.</p>
<p>Im ersten Beispiel wurden ISO-Wert, Blende (A) und Belichtungszeit (T) aufeinander abgestimmt. Man beachte die Pixelstruktur der Fotografien:</p>
<p>ISO <strong>100</strong>, A: <strong>F/4.5</strong>, T: <strong>4,0s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_100_p.jpg" /></p>
<p>ISO <strong>200</strong>, A: <strong>F/4.5</strong>, T: <strong>2,0s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_200_p.jpg" /></p>
<p>ISO <strong>400</strong>, A: <strong>F/4.5</strong>, T: <strong>0,8s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_400_p.jpg" /></p>
<p>ISO <strong>800</strong>, A: <strong>F/4.5</strong>, T: <strong>1/3s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_800_p.jpg" /></p>
<p>ISO <strong>1600</strong>, A: <strong>F/4.5</strong>, T: <strong>1/5s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_1600_p.jpg" /></p>
<p>Die zweite Belichtungsreihe veranschaulicht die lichtbringende Funktion. Blende und Verschlusszeit bleiben unverändert, während der steigende ISO-Wert die Bildhelligkeit &#8216;überkochen&#8217; lässt:</p>
<p>ISO <strong>100</strong>, A: <strong>F/5</strong>, T: <strong>1,6s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_100_m.jpg" /></p>
<p>ISO <strong>200</strong>, A: <strong>F/5</strong>, T: <strong>1,6s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_200_m.jpg" /></p>
<p>ISO <strong>400</strong>, A: <strong>F/5</strong>, T: <strong>1,6s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_400_m.jpg" /></p>
<p>ISO <strong>800</strong>, A: <strong>F/5</strong>, T: <strong>1,6s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_800_m.jpg" /></p>
<p>ISO <strong>1600</strong>, A: <strong>F/5</strong>, T: <strong>1,6s</strong><br /><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/isowert_1600_m.jpg" /></p>
<h2><em>Zusammenfassung</em></h2>
<p>Wer sich nicht auf die &#8211; schließlich nicht allwissende &#8211; Automatik verlassen möchte, muss sich diese Freiheit mit einer Menge Übungsstunden und einigen Gigabyte löschenswerter Bilder erkaufen.</p>
<p>Es gilt, solange herumzuprobieren, bis die persönliche und auch kameraspezifische Idealform gefunden ist. Denn Blende, Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit bilden ein Team, das Führung braucht, um Bestleistungen erzielen zu können.</p>
<p>&mdash;</p>
<p>Übrigens gab und gibt es, das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, neben dem ISO- auch weitere Standards für die Lichtempfindlichkeit von Filmmaterial. So zum Beispiel der sowjetrussische <em>GOST</em> und die US-Norm <em>ASA</em>. Doch sie alle konnten sich nicht international durchsetzen.</p>
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