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	<title>digitalkamera-guide &#187; Bildmanipulation</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
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		<title>Bildbearbeitung am iPad – Was geht, was geht nicht?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 19:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Anfang 2010 das iPad von Apple angekündigt wurde, war eine meiner ersten Vermutungen: &#8220;Das Teil hat enormes Potential in Sachen Fotobearbeitung und Präsentation&#8221;. Inzwischen konnte ich erste Erfahrungen sammeln die ich hier gerne teilen möchte. Erwartungen an das iPad Trotz der anfänglichen iPad Begeisterung, sind meine Erwartungen an Foto-Apps für das iPad bescheiden. Richtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Anfang 2010 das iPad von Apple angekündigt wurde, war eine meiner ersten Vermutungen: &#8220;Das Teil hat enormes Potential in Sachen Fotobearbeitung und Präsentation&#8221;. Inzwischen konnte ich <strong>erste Erfahrungen</strong> sammeln die ich hier gerne teilen möchte.<br />
<span id="more-619"></span></p>
<h2>Erwartungen an das iPad</h2>
<p>Trotz der <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/zubehoer/apple-ipad-fotografen">anfänglichen iPad Begeisterung</a>, sind meine Erwartungen an Foto-Apps für das iPad bescheiden. Richtige Nachbearbeitung, wie man sie von Lightroom, Aperture oder anderer RAW-Verarbeiter kennt, wird noch eine Zeit lang an leistungsstarke Computer und Notebooks gebunden sein.</p>
<p>Mir schwebte eher &#8220;leichte&#8221; Bearbeitung vor: Ein bisschen Farben optimieren, Größe zuschneiden für die Weiterverwendung von Fotos oder einfach nur ein paar Effekte.</p>
<h2 class="trenner">Erste Erfahrungen</h2>
<h3>Was geht</h3>
<p>Mit dem iPad kann man seine <strong>Fotos auf beeindruckende Art betrachten und präsentieren</strong>. Nie war es leichter 100+ Bilder mal eben so über den Tisch zu reichen. Oft wollen die Zuschauer bestimmte Bildteile größer sehen: am Laptop noch Fummelei, glänzen hier die Spreiz- und Kneifgesten des Multitouch-Bildschirms. Vorbei sind auch die Zeiten wo sich die Familie hinter einem Notebookbildschirm versammeln musste. Das iPad wird einfach von Person zu Person gereicht.</p>
<p>Das separat erhältliche Kammera-Connection-Kit ermöglicht es relativ einfach Bilder ohne PC auf das iPad zu kopieren. Ärgerlich ist hierbei, dass nur Fotos innerhalb eines DCIM-Ordners erkannt werden. Bilder im Hauptverzeichnis der Speicherkarte werden nicht erkannt. Viel mehr Dateiformate wären außerdem wünschenswert. Hier wird hoffentlich noch nachgebessert.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/ipad-bildbearbeitung-foto.jpg" alt="Foto auf dem iPad"><br />
<small>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/9597476@N07/4640191735/">David Reber&#8217;s Hammer Photography</a></small></p>
<p>Fotobearbeitung per Software, hier App genannt, geht bisher nur auf sehr einfache Weise. Ein paar Lichteffekte hier, ein bisschen Gesicht verzerren da. Auch was Adobe mit seiner <a href="http://www.golem.de/1008/77219.html">Photoshop Express App</a> vorgelegt hat, bietet noch nicht viel mehr als ein paar einstellbare Bildeffekte. Hier ist noch viel Platz für Innovation.</p>
<h3>Was geht nicht</h3>
<p>Professionelle Verarbeitung und Verwaltung größerer Fotomengen geht definitiv noch nicht. Die Software wird sicher irgendwann so weit sein, nur bleibt zu hoffen das die Dateiverwaltung bis dahin verbessert wird.</p>
<p>Aktuell werden beim Synchronisieren von Fotos über iTunes, die Bilder in eine iPad-gerechte Größe runtergerechnet. Das spart Speicherplatz, nützt einem aber nichts wenn man an den Originalbildern arbeiten möchte.</p>
<p><strong>Aufwendige Fotobearbeitung und Retusche ist ebenfalls noch nicht möglich.</strong> Aber auch hier liegt es nur an fehlender Software. Die üblichen Konzepte mit großen Werkzeugleisten, Pinselspitzen und Ebenen waren immer auf Mausbedienung ausgelegt, touch-freundliche Bedienoberflächen für komplexe Aufgaben sind gerade erst am entstehen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/ipad-bildbearbeitung-gesicht.jpg" alt="Ein Gesicht auf dem iPad"><br />
<small>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/50064005@N00/5066502494/">Lance Shields</a></small></p>
<p>Betrachtet man nur die Hardware des iPad, fällt der <strong>geringe Arbeitsspeicher von nur 256 MB</strong> auf. Auch das dürfte die App-Entwickler noch etwas einschränken.</p>
<h2 class="trenner">Fazit &#8211; Taugt das iPad jetzt schon zur Bearbeitung?</h2>
<p>Ich bleibe bei meiner Ausgangsmeinung: Fotobearbeitung auf Tablet-Computern <strong>hat großes Potential</strong>. Im laufe der Jahre werden die Geräte leistungsstärker und die Software ausgereifter. Am wichtigsten erscheint mir die Bedienung der Apps. Und hier liegt auch die Herausforderung für die Entwickler: Touch ist gerade erst frisch geschlüpft. Alte Gewohnheiten von PC-Software können nicht 1:1 übernommen werden.</p>
<p>Das iPad mit seiner großen Software-Auswahl ist noch ein buntes Spielfeld, auf dem viel ausprobiert wird. <strong>Für vernünftige Fotobearbeitung ist es jetzt noch nicht geeignet.</strong></p>
<p>Apple legt aber bekanntlich ein <strong>wahnsinniges Tempo in Sachen Fortschritt</strong> vor. Ähnlich wie beim iPhone ist auch beim iPad zu erwarten, dass es jedes Jahr eine weiterentwickelte Generation geben wird.</p>
<p>Es ist also nur eine Frage der Zeit bist die Hardware nachgelegt und die Software weiterentwickelt wird. Ich bleib auf dem Laufenden und werde über spannende Neuerungen auf diesem Gebiet berichten.</p>
<p>Ließ weiter <a href="http://www.tablet-guide.de/schlau/ipad-erste-erfahrungen"><strong>Wofür ist das iPad zu gebrauchen? Erste Erfahrungen.</strong></a> in unserem Schwesterblog <a href="http://www.tablet-guide.de/" title="iPad Blog">tablet-guide.de</a>. Dort erfährst du meine weiteren Erfahrungen mit dem iPad über den Aspekt &#8220;Fotografie&#8221; hinaus.</p>
<p><strong>Was sind deine Erfahrungen mit dem iPad und Foto-Apps? Oder was wünscht du dir in Zukunft von Tablet Computern?</strong></p>
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		<title>Gezieltes Nachdunkeln und Aufhellen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; bestimmter Bildbereiche ist vonnöten, wenn dir die Lichtstimmung einer Fotografie noch nicht gefällt. Die Fachbegriffe für diese Tätigkeiten haben sich nicht geändert: jene Bilddetails werden &#8216;nachbelichtet&#8217; oder &#8216;abgewedelt&#8217;. Die Arbeitsschritte Du öffnest das Digitalfoto mit dem ebenenfähigen Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl, erzeugst eine transparente zweite Ebene, bepinselst (auf ihr!) die abzudunkelnden Bildteile mit schwarzer Farbe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; bestimmter Bildbereiche ist vonnöten, wenn dir die Lichtstimmung einer Fotografie noch nicht gefällt. Die Fachbegriffe für diese Tätigkeiten haben sich nicht geändert: jene Bilddetails werden &#8216;nachbelichtet&#8217; oder &#8216;abgewedelt&#8217;.<br />
<span id="more-523"></span></p>
<h2>Die Arbeitsschritte</h2>
<p>Du öffnest das Digitalfoto mit dem ebenenfähigen Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl, erzeugst eine transparente zweite Ebene, bepinselst (auf ihr!) die abzudunkelnden Bildteile mit schwarzer Farbe, lässt die Ebene vom Programm weichzeichnen und stellst abschließend ihren Ebenenmodus auf maximal einhundertprozentig deckkräftige Überlagerung (<em>Overlay</em>) ein.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/schwarze-ebene_ebenenmenues.jpg" alt="Krokusse und schwarze, gegausste Ebene" /></p>
<p>Mit dem Weichzeichnen darfst du es nicht untertreiben, denn ansonsten führt die Überlagerung zu einer überdeutlichen Helligkeitsgrenze. Die Stärke der (Gauss&#8217;schen) Weichzeichnung richtet sich nach den Ausmaßen der Digitalfotografie.</p>
<p>Außerdem gilt: Je hochprozentiger die Überlagerung ist, desto mehr Helligkeit schluckt die geschwärzte Ebene. Den gegenteiligen Effekt &ndash; also die Nachbelichtung von Bildteilen &ndash; erreichst du, indem du helle Graustufen oder Weiß verwendest.</p>
<p>Und wenn du dann noch Farbe ins Spiel bringst, so wirkt sich eine Ebenen-Überlagerung auch auf <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/bilddetails-farblich-hervorheben">die Farben der zugrundeliegenden Bilddatei</a> aus.</p>
<p>Aber vergiss nicht: Mit Abwedeln (<em>dodging</em>) und Nachbelichten (<em>burning</em>) kannst du nur jene Bilddaten optimieren, die auch vorhanden sind. Tiefe Dunkelheit kannst du nicht in Tageslicht verwandeln und auch Überbelichtungen sind so nicht zu retten. Achte bereits beim Fotografieren darauf, dass deine Motive so optimal wie möglich ausgeleuchtet sind!</p>
<h2>Ein Beispielbild bzw. Bildbeispiel</h2>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/schwarze-ebene_overlayed_42-100-regenbogen.jpg" alt="Krokusse mit &uuml;berlagerter Schwarzmaske (42 sowie 100 Prozent) oder Regenbogenebene" /><br />
<em>(a) verkleinertes Original (b) O. + 42% Überlagerung (c) O. + 100% Überlagerung (d) O. + hochprozentige Überlagerung mit einer bunten Ebene</em></p>
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		<title>Bilddetails farblich hervorheben</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/bilddetails-farblich-hervorheben</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 13:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese einfache Methode, auf wichtige Motivbestandteile hinzuweisen, ist dank GIMP eine Sache weniger Mausbewegungen. Schritt #1: Du trimmst das Foto auf brauchbare Maße &#8211; in diesem Fall auf eine Breite von 450 Pixeln &#8211; und erhöhst die Bildhelligkeit. Der Übersichtlichkeit wegen ist es manchmal von Nutzen, wenn du Farb- in Schwarzweißbilder umwandelst. Schritt #2: Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese einfache Methode, auf wichtige Motivbestandteile hinzuweisen, ist dank GIMP eine Sache weniger Mausbewegungen.<br />
<span id="more-500"></span></p>
<p><strong>Schritt #1:</strong><br />
Du trimmst das Foto auf brauchbare Maße &ndash; in diesem Fall auf eine Breite von 450 Pixeln &ndash; und erhöhst die Bildhelligkeit. Der Übersichtlichkeit wegen ist es manchmal von Nutzen, wenn du Farb- in Schwarzweißbilder umwandelst.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_ungefaerbt.jpg" alt="Das ist keine Elikon 3" /></p>
<p><strong>Schritt #2:</strong><br />
Du erzeugst eine transparente Bildebene, mit der du das Foto im wahrsten Sinne des Wortes <em>überlagerst</em>. Im Englischen nennt sich dieser Ebenenmodus <em>Overlay</em>. Er bewirkt, dass die &#8216;überlegene&#8217; Ebene die Fotografie verfärbt.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_farbebenenmodus.png" alt="zweifarbige Markierung" /></p>
<p><strong>Schritt #3:</strong><br />
Nachdem du eine auffallende Farbe gewählt hast, benutzt du den Pinsel und überpinselst die wichtigen Details. Malst du daneben, radierst du es weg. Und achte darauf, dass du die neue Ebene bemalst und nicht die Fotografie.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_farbebene.jpg" alt="zweifarbige Markierung" /></p>
<p>Stimmen die Auswahl und der Ebenenmodus, so hat der Farbauftrag keine <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/techniken-der-digitalen-bildzensur">Zensur</a> zur Folge, sondern erzeugt die gewünschte Farbwirkung:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_eingefaerbt.jpg" alt="Elikon 3 mit farblich hervorgehobenem Objektiv und Ausl&ouml;ser" /><br />
<em>Auslöser (rot) und Objektiv (blau) einer <em>&quot;Elikon 3&quot;</em>-Kleinbildkamera.</em></p>
<p>Falls dir die Farben nicht zusagen, kannst du sie leicht ändern. Entweder auf die harte Tour mit dem Füllwerkzeug (dem &#8216;Farbeimer&#8217;), oder etwas gesitteter unter Zuhilfenahme von Farbbalance, Kurvenwerkzeug und anderer Schieberegler.</p>
<h2>Wann du (nicht) nachcolorieren solltest</h2>
<p>Im großen Stil eingesetzt wurde die Kombination aus Entfärben und Nachcoloration in den Hollywoodfilmen <strong>Schindlers Liste</strong> (1993) und <strong>Pleasantville</strong> (1998). Wobei sie meines Erachtens nur bei Pleasantville handlungsrelevant ist und nicht allein dazu dient, die Emotionen des Publikums zu verstärken.</p>
<p>Überhaupt ist die Gefahr groß, dass gute Bilder in Kitsch abkippen, sobald du dich dieses Stilmittels bedienst; etwa, wenn du Hochzeitfotos mit knallroten Rosen oder ähnlichen Spielereien aufzupolieren versuchst.</p>
<p>Aber diese Gefahr besteht bei so ziemlich allen Techniken der Bildbearbeitung und lässt sich nur durch Übung und Hinterfragen verringern.</p>
<p>Frage dich also stets, was der Effekt bewirken soll. Heisst die einzige Antwort &raquo;Weil ich&#8217;s kann&laquo;, dann lass es lieber bleiben. Eine Fotografie ist schließlich kein Ausmalbild.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_augenfarbe.jpg" alt="Recoloriertes Puppenportrait" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Bildzensur: Die Techniken</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/techniken-der-digitalen-bildzensur</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/techniken-der-digitalen-bildzensur#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 08:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Unterschied zwischen Retusche und Zensur ist nicht die Radikalität, sondern die Offensichtlichkeit des Eingriffes. Schließlich kommen beide Techniken zum Einsatz, sollen der Öffentlichkeit (un?)wichtige Bildinformationen vorenthalten werden. Doch während gut retuschiertes Bilder die ahnungslose Zielgruppe belügen, fallen zensierende Eingriffe sofort auf und sollen es auch. Die Techniken Zu allen nun geschilderten Zensureingriffen sind die NutzerInnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unterschied zwischen Retusche und Zensur ist nicht die Radikalität, sondern die Offensichtlichkeit des Eingriffes. Schließlich kommen beide Techniken zum Einsatz, sollen der Öffentlichkeit (un?)wichtige Bildinformationen vorenthalten werden.</p>
<p>Doch während gut retuschiertes Bilder die ahnungslose Zielgruppe belügen, fallen zensierende Eingriffe sofort auf und sollen es auch.<br />
<span id="more-18"></span></p>
<h2>Die Techniken</h2>
<p><em>Zu allen nun geschilderten Zensureingriffen sind die NutzerInnen ebenenfähiger Grafikprogramme wie z.B. <em><a href="http://www.getpaint.net/">Paint.NET</a></em> problemlos in der Lage.</em></p>
<h3>0. Invertierung, auch bekannt als Farbumkehrung</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_invertiert.gif" alt="Invertiertes Portrait, ebenfalls nochmal invertiert" /></p>
<p>Haha, ich glaub&#8217;s gleich. &#8211; Diese Bildmanipulation schützt kein Geheimnis, weil die erneute Farbumkehrung der invertierten Fläche den Eingriff rückgängig macht.</p>
<h3>1. bekritzeln / ausradieren</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_bekritzelt.jpg" alt="Portrait, bekrakelt" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_ausradiert.jpg" alt="Portrait mit Lücke" /></p>
<p>&#8216;Im echten Leben&#8217; kommen Edding oder Wohnungsschlüssel zum Einsatz, sobald z.B. das Gesicht des Ex-Freundes aus Urlaubsfotos getilgt werden soll. Im Bildbearbeitungsprogramm hingegen werden die zu zensierenden Details mit digitalem Radiergummi bzw. Pinsel beharkt.</p>
<h3>2. Zensurbalken</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_stinobalken.jpg" alt="Portrait mit horizontalem Zensurbalken" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_profibalken.jpg" alt="Portrait mit professionellem Zensurbalken" /></p>
<p>Ebenso einfach ist es, Bildinformationen zu schwärzen bzw. mit farbigen Flächen zu &#8216;überkleben&#8217;: Der heikle Bildbereich wird markiert und mit der gewünschten Füllfarbe begossen.</p>
<p>Einige Mausklicks mehr sind vonnöten, wenn die Unterkante des einzufügenden Balkens am Verlauf des zu zensierenden Objektes ausgerichtet werden soll:</p>
<p>Der Balken wird in einer neuen Bildebene erstellt und in die gewünschte Position rotiert/gezogen. Dadurch fügt er sich, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antialiasing_(Computergrafik)">Antialiasing</a> vorausgesetzt, optimal ins Bild ein.</p>
<p>Gespeichert wird das Ergebnis in einem Format, welches nicht ebenenfähig ist. Andernfalls müssen die Ebenen vor dem Speichervorgang vereint werden.</p>
<h3>4. Verpixeln (<em>pixelate</em>)</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_stinopixel.jpg" alt="Portrait, auf die Schnelle verpixelt" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_profipixel.jpg" alt="Portrait, motivschonend zensiert" /></p>
<p>Die Pixelgröße richtet sich nach dem Motiv und darf nicht so gering sein, dass Details erahnbar bleiben. Darum ist ratsam, Variationen auszuprobieren, statt sich auf das erstbeste Ergebnis zu verlassen.</p>
<h4>4a. Schnelles Verpixeln</h4>
<p>Der Bereich wird markiert und dann verpixelt. Der Nachteil auch hier wieder: Sobald z.B. die Augenpartie nicht parallel zum Bildrand verläuft, führt diese Zensurmethode zu digitalen Kollateralschäden.</p>
<p>Besser ist es in solchen Fällen, auf</p>
<h4>4b. Motivschonendes Verpixeln</h4>
<p>zurückzugreifen; auf eine Technik also, die der bereits beschriebenen Schräge-Zensurbalken-Methode ähnelt:</p>
<ul>
<li>Eine Kopie der zu zensierenden Ebene wird erstellt und so gedreht, dass das fragliche Detail parallel zum Bildrand verläuft.</li>
<li>Das Detail wird markiert, kopiert, als neue (dritte) Ebene eingefügt</li>
<li>und verpixelt. Durchaus können auch andere vergröbernde Effekte angewandt werden, solange das Ergebnis stimmt.</li>
<li>Die zweite Ebene wird gelöscht, die die Pixelebene hingegen passend zurückrotiert. Das geht am Schnellsten, wenn die Gradzahl (noch) bekannt ist.</li>
<li>Zu guter Letzt werden Ebenenkopie und -original vereint und das Bild als neue Datei gespeichert.</li>
<li>????</li>
<li>PROFIT!</li>
</ul>
<h3>5. Verzerrung und Unschärfe</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_verzerrt.jpg" alt="Verzerrtes Portrait" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_fragmentiert.jpg" alt="Fragmentiertes Portrait" /></p>
<p>Warum verzerren, wenn Verpixelung und Unschärfe viel vertrauenswürdiger sind? Verzerrungen sind zwar sicher, aber keineswegs todsicher. Sie verändern Bilddaten und zerstören sie nicht. Ernstmeinende Geheimniswahrer sollten auf solche Spielereien verzichten.</p>
<h3>6. <em>Exif</em>-Angaben manipulieren</h3>
<p>Die Daten dieses Dateiformates, dem <em><a href="http://www.exif.org/specifications.html">Exchangeable Image File Format</a></em>, kommen zustande, weil Digitalkameras mehr als nur Pixelwerte in die Bilddateien schreiben.</p>
<p>Aufgeführt werden unter anderem das Kameramodell, die Belichtungszeit, die Angabe, ob Blitzlicht zum Einsatz kam, und nicht zuletzt auch das bis auf die Sekunde genaue Aufnahmedatum. Einige Kameramodelle verfügen über ein eingebautes GPS und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Geocoded_photo">geocoden</a> die Fotografien automatisch.</p>
<p>Das ist entweder hilfreich, interessant oder beides. So etwa kann man mit dem <em><a href="http://flickr.com/cameras/">Flickr Camera Finder</a></em> verfolgen, wieviele Fotos mit welchem Kameramodell geschossen wurden.</p>
<p>Gleichzeitig verraten diese Daten jedoch eine Menge über den Tagesablauf der Kameranutzer; sie sagen viel darüber aus, wo diese sich wann wie lange aufgehalten haben. Und wie alle öffentlich zugänglichen persönlichen Daten, so bergen auch Exif-Daten Gefahren, denen sich wohl die wenigsten Nutzer bewusst sind.</p>
<p>Also: Wem die Datensammelwut zu weit geht, der kann die gespeicherten Angaben <a href="http://sourceforge.net/search/?type_of_search=soft&amp;type_of_search=soft&amp;words=exif">mit Hilfe von Software</a> komplett löschen, teilweise zensieren oder in unsinnige Werte ummünzen.</p>
<p>Diese Zensurmaßnahme ist von allen die subtilste, da sie allein jenen Personen auffällt, die sich für Exif-Daten interessieren. (Bei ausgedruckten Digitalfotos fehlen Exif-Daten sowieso von vornherein.)</p>
<h2><em>Abschließend noch vier relevante Netzfundstücke</em></h2>
<p>&hellip; , statt einer wiederkäuenden Zusammenfassung:</p>
<h4><em>Zwei Beispiele für missglückte Zensurmaßnahmen</em></h4>
<p><a href="http://www.boingboing.net/2007/10/08/untwirling-photo-of.html">Boing Boing: <strong>Verwirbelungs-Effekt</strong></a><br />
<a href="http://labnol.blogspot.com/2006/11/cropping-pictures-with-adobe-photoshop.html">digital inspiration: <strong>Beschnittene Bilder und ihre <em>Thumbnails</em></strong></a></p>
<h4><em>Und zwei Anklagen gegen die verlogene Schwester der Zensur</em></h4>
<p><a title="Photo Tampering Throughout History" href="http://www.cs.dartmouth.edu/farid/research/digitaltampering/">cs.dartmouth.edu: <strong>Berühmt-berüchtigte Fotomanipulationen</strong></a><br />
<a title="Photoshop Disasters" href="http://photoshopdisasters.blogspot.com/"><strong>Photoshop-Desaster</strong></a></p>
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