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	<title>digitalkamera-guide &#187; Datenschutz</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
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		<title>Versehentlich gelöschte Fotos wiederherstellen</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/verwertung/versehentlich-geloeschte-fotos-retten</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 20:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Datenrettung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenträger]]></category>
		<category><![CDATA[löschen]]></category>
		<category><![CDATA[wiederherstellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell ist das passiert: Da hat man in der Eile den falschen Knopf gedrückt und das eben geschossene Foto ist gelöscht. Noch schlimmer, man löscht versehentlich die komplette Speicherkarte ohne vorher sämtlich Fotos auf den Computer kopiert zu haben. Zum Glück ist das nicht so schlimm, denn Gelöschte Fotos existieren weiter Die scheinbar verlorenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schnell ist das passiert: Da hat man in der Eile <strong>den falschen Knopf gedrückt</strong> und das eben geschossene Foto ist gelöscht. Noch schlimmer, man löscht versehentlich die komplette Speicherkarte ohne vorher sämtlich Fotos auf den Computer kopiert zu haben.<br />
<span id="more-39"></span><br />
Zum Glück ist das nicht so schlimm, denn</p>
<h2>Gelöschte Fotos existieren weiter</h2>
<p>Die scheinbar verlorenen Fotos sind noch auf dem Speicherchip vorhanden. Denn beim Drücken der <em>Löschen</em>-Taste wird nur der Verweis auf die Fotodatei entfernt, der eigentliche Inhalt existiert aber weiter.</p>
<p>Das Löschen einer Fotodatei entfernt zum Glück nur den Eintrag in der Zuordnungstabelle, letzteres ist eine Art Inhaltsverzeichnis des Speicherchips. Das gilt nicht nur für MC-, SD- und CompactFlash- Speicherkarten sondern für alle Speichermedien wie MP3-Player, USB-Sticks, Smartcards und auch für Computerfestplatten.</p>
<p>All diese Geräte verwenden in der Regel das gleiche Dateisystem. Meistens FAT32. Daher ist es möglich die Daten mit spezieller Software von jedem Computer aus zu retten.</p>
<p>Natürlich ist das auch nach einer Formatierung des Datenträgers möglich. Diese wird ja ab und zu nötig, beispielsweise wenn die Digitalkamera beim Starten einen Systemfehler anzeigt. Beim Formatieren wird nur das Inhaltsverzeichnis gelöscht und neu geschrieben. Auch hier bleiben die eigentlichen Daten vorhanden.</p>
<h2>Verlorene Fotos wiederherstellen</h2>
<p>Das Wiederherstellen der verloren geglaubten Fotos ist mit speziellen Datenrettungsprogrammen möglich. Dabei gibt es eine breite Auswahl an kostenlosen sowie kostenpflichtigen Programmen.</p>
<p>So zum Beispiel liegt einigen Cardreadern eine CD-Rom mit einem solchen Datenrettungsprogramm bei.</p>
<p><strong>Kostenlose Foto-Rettungs-Software</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://pc-inspector-smart-recovery.softonic.de/" rel="nofollow">PC Inspector Smart Recovery</a> (deutschsprachige Software)</li>
<li><a href="http://free-art-plus-digital-photo-recovery.softonic.de/" rel="nofollow">Free Art Plus Digital Photo Recovery</a> (englischsprachige Software)</li>
</ul>
<p>Am besten nutzt man zunächst ein kostenloses Programm (siehe Liste), um zu sehen ob überhaupt noch Dateien, bzw. Fotos auf dem Speichermedium gefunden werden. Ist dies der Fall, kann sich die Investition in ein kostenpflichtiges Rettungsprogramm lohnen. Die freien Programme können meist nur Teile der verlorenen Daten zurückholen, bei der Bezahlsoftware sieht das schon besser aus. Hier können Bilder teilweise bis zu 100% zurückgeholt werden.</p>
<p>Die etwa 30 bis 50 Euro für ein Profiprogramm sind gerade bei wertvollen Daten und Bildern gut angelegt. Immerhin kann einem so ein Dilemma jederzeit passieren.</p>
<h2>Achtung vor Datenklau</h2>
<p><strong>Bitte immer dran denken:</strong> Wenn man selber Daten retten kann, dann können das Andere ebenso. Daher sollte man aufpassen wenn man scheinbar leere USB-Sticks, Festplatten und Datenträger aller Art nach Gebrauch verkauft.</p>
<p>Für solche Fälle gibt es Löschprogramme die den Datenträger mehrmals überschreiben. Der Ursprüngliche Inhalt wird damit unlesbar und ist auch nicht mehr wiederherzustellen.</p>
<p>Daraus folgt das du nach versehentlichem Löschen keine neuen Fotos machen darfst. Diese könnten die verlorenen Bilder überschreiben und eine Rettung unmöglich machen. Die Fotos währen dann endgültig verloren. </p>
<h2>Fortsetzung:</h2>
<p>Dies war der <strong>erste Teil</strong> einer Artikelserie zum Thema <em>Gelöschte Fotos wiederherstellen</em>. In den nächsten Tagen werden noch nachfolgende Beiträge erscheinen:</p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/verwertung/kostenlose-programme-zum-fotos-retten">10 kostenlose Programme zur Fotorettung</a></em></li>
<li><em><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/verwertung/kostenpflichtige-software-foto-wiederherstellung">10 kostenpflichtige Programme zur Foto-Wiederherstellung</a></em></li>
<li><em>Tutorial zur Datenwiederherstellung mit Freeware</em></li>
<li><em>Backup-Strategien für digital Fotografen</em></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Bildzensur: Die Techniken</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/techniken-der-digitalen-bildzensur</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/techniken-der-digitalen-bildzensur#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 08:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Unterschied zwischen Retusche und Zensur ist nicht die Radikalität, sondern die Offensichtlichkeit des Eingriffes. Schließlich kommen beide Techniken zum Einsatz, sollen der Öffentlichkeit (un?)wichtige Bildinformationen vorenthalten werden. Doch während gut retuschiertes Bilder die ahnungslose Zielgruppe belügen, fallen zensierende Eingriffe sofort auf und sollen es auch. Die Techniken Zu allen nun geschilderten Zensureingriffen sind die NutzerInnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unterschied zwischen Retusche und Zensur ist nicht die Radikalität, sondern die Offensichtlichkeit des Eingriffes. Schließlich kommen beide Techniken zum Einsatz, sollen der Öffentlichkeit (un?)wichtige Bildinformationen vorenthalten werden.</p>
<p>Doch während gut retuschiertes Bilder die ahnungslose Zielgruppe belügen, fallen zensierende Eingriffe sofort auf und sollen es auch.<br />
<span id="more-18"></span></p>
<h2>Die Techniken</h2>
<p><em>Zu allen nun geschilderten Zensureingriffen sind die NutzerInnen ebenenfähiger Grafikprogramme wie z.B. <em><a href="http://www.getpaint.net/">Paint.NET</a></em> problemlos in der Lage.</em></p>
<h3>0. Invertierung, auch bekannt als Farbumkehrung</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_invertiert.gif" alt="Invertiertes Portrait, ebenfalls nochmal invertiert" /></p>
<p>Haha, ich glaub&#8217;s gleich. &#8211; Diese Bildmanipulation schützt kein Geheimnis, weil die erneute Farbumkehrung der invertierten Fläche den Eingriff rückgängig macht.</p>
<h3>1. bekritzeln / ausradieren</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_bekritzelt.jpg" alt="Portrait, bekrakelt" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_ausradiert.jpg" alt="Portrait mit Lücke" /></p>
<p>&#8216;Im echten Leben&#8217; kommen Edding oder Wohnungsschlüssel zum Einsatz, sobald z.B. das Gesicht des Ex-Freundes aus Urlaubsfotos getilgt werden soll. Im Bildbearbeitungsprogramm hingegen werden die zu zensierenden Details mit digitalem Radiergummi bzw. Pinsel beharkt.</p>
<h3>2. Zensurbalken</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_stinobalken.jpg" alt="Portrait mit horizontalem Zensurbalken" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_profibalken.jpg" alt="Portrait mit professionellem Zensurbalken" /></p>
<p>Ebenso einfach ist es, Bildinformationen zu schwärzen bzw. mit farbigen Flächen zu &#8216;überkleben&#8217;: Der heikle Bildbereich wird markiert und mit der gewünschten Füllfarbe begossen.</p>
<p>Einige Mausklicks mehr sind vonnöten, wenn die Unterkante des einzufügenden Balkens am Verlauf des zu zensierenden Objektes ausgerichtet werden soll:</p>
<p>Der Balken wird in einer neuen Bildebene erstellt und in die gewünschte Position rotiert/gezogen. Dadurch fügt er sich, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antialiasing_(Computergrafik)">Antialiasing</a> vorausgesetzt, optimal ins Bild ein.</p>
<p>Gespeichert wird das Ergebnis in einem Format, welches nicht ebenenfähig ist. Andernfalls müssen die Ebenen vor dem Speichervorgang vereint werden.</p>
<h3>4. Verpixeln (<em>pixelate</em>)</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_stinopixel.jpg" alt="Portrait, auf die Schnelle verpixelt" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_profipixel.jpg" alt="Portrait, motivschonend zensiert" /></p>
<p>Die Pixelgröße richtet sich nach dem Motiv und darf nicht so gering sein, dass Details erahnbar bleiben. Darum ist ratsam, Variationen auszuprobieren, statt sich auf das erstbeste Ergebnis zu verlassen.</p>
<h4>4a. Schnelles Verpixeln</h4>
<p>Der Bereich wird markiert und dann verpixelt. Der Nachteil auch hier wieder: Sobald z.B. die Augenpartie nicht parallel zum Bildrand verläuft, führt diese Zensurmethode zu digitalen Kollateralschäden.</p>
<p>Besser ist es in solchen Fällen, auf</p>
<h4>4b. Motivschonendes Verpixeln</h4>
<p>zurückzugreifen; auf eine Technik also, die der bereits beschriebenen Schräge-Zensurbalken-Methode ähnelt:</p>
<ul>
<li>Eine Kopie der zu zensierenden Ebene wird erstellt und so gedreht, dass das fragliche Detail parallel zum Bildrand verläuft.</li>
<li>Das Detail wird markiert, kopiert, als neue (dritte) Ebene eingefügt</li>
<li>und verpixelt. Durchaus können auch andere vergröbernde Effekte angewandt werden, solange das Ergebnis stimmt.</li>
<li>Die zweite Ebene wird gelöscht, die die Pixelebene hingegen passend zurückrotiert. Das geht am Schnellsten, wenn die Gradzahl (noch) bekannt ist.</li>
<li>Zu guter Letzt werden Ebenenkopie und -original vereint und das Bild als neue Datei gespeichert.</li>
<li>????</li>
<li>PROFIT!</li>
</ul>
<h3>5. Verzerrung und Unschärfe</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_verzerrt.jpg" alt="Verzerrtes Portrait" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zensur_fragmentiert.jpg" alt="Fragmentiertes Portrait" /></p>
<p>Warum verzerren, wenn Verpixelung und Unschärfe viel vertrauenswürdiger sind? Verzerrungen sind zwar sicher, aber keineswegs todsicher. Sie verändern Bilddaten und zerstören sie nicht. Ernstmeinende Geheimniswahrer sollten auf solche Spielereien verzichten.</p>
<h3>6. <em>Exif</em>-Angaben manipulieren</h3>
<p>Die Daten dieses Dateiformates, dem <em><a href="http://www.exif.org/specifications.html">Exchangeable Image File Format</a></em>, kommen zustande, weil Digitalkameras mehr als nur Pixelwerte in die Bilddateien schreiben.</p>
<p>Aufgeführt werden unter anderem das Kameramodell, die Belichtungszeit, die Angabe, ob Blitzlicht zum Einsatz kam, und nicht zuletzt auch das bis auf die Sekunde genaue Aufnahmedatum. Einige Kameramodelle verfügen über ein eingebautes GPS und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Geocoded_photo">geocoden</a> die Fotografien automatisch.</p>
<p>Das ist entweder hilfreich, interessant oder beides. So etwa kann man mit dem <em><a href="http://flickr.com/cameras/">Flickr Camera Finder</a></em> verfolgen, wieviele Fotos mit welchem Kameramodell geschossen wurden.</p>
<p>Gleichzeitig verraten diese Daten jedoch eine Menge über den Tagesablauf der Kameranutzer; sie sagen viel darüber aus, wo diese sich wann wie lange aufgehalten haben. Und wie alle öffentlich zugänglichen persönlichen Daten, so bergen auch Exif-Daten Gefahren, denen sich wohl die wenigsten Nutzer bewusst sind.</p>
<p>Also: Wem die Datensammelwut zu weit geht, der kann die gespeicherten Angaben <a href="http://sourceforge.net/search/?type_of_search=soft&amp;type_of_search=soft&amp;words=exif">mit Hilfe von Software</a> komplett löschen, teilweise zensieren oder in unsinnige Werte ummünzen.</p>
<p>Diese Zensurmaßnahme ist von allen die subtilste, da sie allein jenen Personen auffällt, die sich für Exif-Daten interessieren. (Bei ausgedruckten Digitalfotos fehlen Exif-Daten sowieso von vornherein.)</p>
<h2><em>Abschließend noch vier relevante Netzfundstücke</em></h2>
<p>&hellip; , statt einer wiederkäuenden Zusammenfassung:</p>
<h4><em>Zwei Beispiele für missglückte Zensurmaßnahmen</em></h4>
<p><a href="http://www.boingboing.net/2007/10/08/untwirling-photo-of.html">Boing Boing: <strong>Verwirbelungs-Effekt</strong></a><br />
<a href="http://labnol.blogspot.com/2006/11/cropping-pictures-with-adobe-photoshop.html">digital inspiration: <strong>Beschnittene Bilder und ihre <em>Thumbnails</em></strong></a></p>
<h4><em>Und zwei Anklagen gegen die verlogene Schwester der Zensur</em></h4>
<p><a title="Photo Tampering Throughout History" href="http://www.cs.dartmouth.edu/farid/research/digitaltampering/">cs.dartmouth.edu: <strong>Berühmt-berüchtigte Fotomanipulationen</strong></a><br />
<a title="Photoshop Disasters" href="http://photoshopdisasters.blogspot.com/"><strong>Photoshop-Desaster</strong></a></p>
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