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	<title>digitalkamera-guide &#187; Gimp</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Jun 2010 15:29:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Mehr Bildschärfe mit dem GIMP-Hochpassfilter-Script</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/gimp-script-hochpassfilter</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 11:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
		<category><![CDATA[Schärfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bildbearbeitungsprogramm GIMP eignet sich für die schnelle Bildschärfung zwischendurch das Hochpass-Filterscript, weil es innerhalb kurzer Zeit gute Ergebnisse liefert.
Arbeitsschritte
Sobald du es heruntergeladen (GIMP-Plugin-Registry: high-pass filter) und installiert hast, startest du GIMP und öffnest das Bild, welches du schärfen willst.
Nun folgst du den Menüpunkten Script-Fu &#9656; Schärfe &#9656; Schärfer, klickst High-Pass Sharpen, stellst im aufpoppenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bildbearbeitungsprogramm GIMP eignet sich für die schnelle Bildschärfung zwischendurch das Hochpass-Filterscript, weil es innerhalb kurzer Zeit gute Ergebnisse liefert.<span id="more-551"></span></p>
<h2>Arbeitsschritte</h2>
<p>Sobald du es heruntergeladen (<a href="http://registry.gimp.org/node/103">GIMP-Plugin-Registry: high-pass filter</a>) und <a href="http://docs.gimp.org/2.6/de/gimp-scripting.html#gimp-plugins-install">installiert</a> hast, startest du GIMP und öffnest das Bild, welches du schärfen willst.</p>
<p>Nun folgst du den Menüpunkten <strong>Script-Fu &#9656; Schärfe &#9656; Schärfer</strong>, klickst <strong>High-Pass Sharpen</strong>, stellst im aufpoppenden Fenster den Regler auf einen Wert nahe der Mitte &hellip;</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/gimphighpass-staerke.jpg" alt="Gimp-Hochpass: Effektstärke" /></p>
<p>&hellip; und startest das Script. Dadurch wird ein Duplikat des Originalbildes erzeugt, auf welches die gewünschte Hochpass-Effektstärke angewendet wird. Nachdem es den <a href="http://docs.gimp.org/2.6/de/gimp-dialogs-structure.html#gimp-layer-dialog">Ebenenmodus</a> dieser Kopie auf n-prozentige Überlagerung (<em>overlay</em>) gebracht hat, ist das Skript fertig.</p>
<p>Es lohnt sich, verschiedene Effektstärken und Überlagerungsprozente auszuprobieren. Und beim Speichern ist es (wie immer) das Beste, die Originaldatei nicht mit der aufgehübschten Version zu überschreiben.</p>
<p>Zum Abschluss ein Vorher-Nachher-Vergleich anhand des zuerst auf bloggünstige Größe geschrumpften und danach hochgepassten Originalbildes. Man sieht hier sehr gut, dass der Effektfilter nicht zaubern kann; wirklich unscharfe Bildteile bleiben es auch weiterhin:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/gimphighpass-beispiel.jpg" alt="Gimp-Hochpass: Beispiel" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Langzeitbelichtungen bei Tag und ohne Filter</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/langzeitbelichtungen-bei-tag-und-ohne-filter</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 17:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitbelichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbearbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; sind mit der richtigen Ausrüstung problemlos möglich. Alles, was du für eine solche Langzeitbelichtung brauchst, sind Kamera, Stativ, je nach Kameramodell auch einen Fernauslöser; vor allem aber ein Grafikprogramm wie GIMP, welches die Möglichkeit bietet, mehrere Digitalaufnahmen übereinanderzulegen.
Vorbemerkung
Bei echten Tageslicht-Langzeitbelichtungen müsste ein starker Graufilter &#8211; bzw. Schweißerbrillenglas &#8211; verhindern, dass das entstehende Bild bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; sind mit der richtigen Ausrüstung problemlos möglich. Alles, was du für eine solche Langzeitbelichtung brauchst, sind Kamera, Stativ, je nach Kameramodell auch einen Fernauslöser; vor allem aber ein Grafikprogramm wie GIMP<span id="more-535"></span>, welches die Möglichkeit bietet, mehrere Digitalaufnahmen übereinanderzulegen.</p>
<h2>Vorbemerkung</h2>
<p>Bei echten Tageslicht-Langzeitbelichtungen müsste ein starker Graufilter &ndash; bzw. <a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/2968549277/">Schweißerbrillenglas</a> &ndash; verhindern, dass das entstehende Bild bereits kurz nach dem Auslösen zur grellweißen Fläche wird. Denn selbst die kleinstmögliche Blendenöffnung wehrt zu wenig Licht ab, um diese Überstrahlung großartig abzuschwächen.</p>
<p>Deshalb ist die hier beschriebene Methode, filterlos über längere Zeit Bildinformationen aufzuzeichnen, eigentlich eine Anleitung zur digitalen Mehrfachbelichtung. Und für diese braucht es zuerst einmal jede Menge Einzelaufnahmen.</p>
<h2>Fotografieren</h2>
<p>Hier kommen Stativ, Kabelauslöser und unter Umständen auch kamerainterne Software/<a href="http://chdk.wikia.com/wiki/UBASIC/Scripts/CanonA640:_Interval">-hacks</a> zum Einsatz: Du schraubst die Kamera aufs Stativ, stellst Schärfebereich und die übrigen Eckdaten selbst ein, damit später alles passt, und schießt viele Aufnahmen. Je mehr deckungsgleiche Ausgangsfotos in die Nachbearbeitung einfließen, umso &#8216;flüssiger&#8217; wird später das Ergebnis wirken.</p>
<p>Wichtig für die Bildwirkung sind unbewegte Objekte, die im Schärfebereich liegen und von den Bewegungen umspült werden. Wenn nur genügend Bildmaterial dafür vorhanden sind, kannst du belebte Straßen und Plätze leeren oder Springbrunnen einfrieren.</p>
<p>(Abgesehen davon, dass <a href="http://henteaser.de/2008/wie-der-powershot-hack-gegen-iso-pixelgriess-hilft/">ISO-Grobkorn verschwindet</a>.)</p>
<h2>Bildbearbeitung mit Enfuse</h2>
<p>Falls auch auf deinem Rechner das Kommandozeilenprogramm <em><a href="http://enblend.sourceforge.net/enfuse.htm">Enfuse</a></em> anstandslos läuft, so braucht es (zumindest unter <strong>Ubuntu Linux</strong>) nur ein geöffnetes Terminal und in etwa diese beiden Kommandozeilen:</p>
<p><kbd>cd /home/benutzerIn/zielpfad<br />
enfuse -o Wunschname.jpg IMG_*.JPG</kbd></p>
<p>Die erste Zeile befiehlt den Sprung zum Dateiordner, der die Aufnahmereihe enthält. Und die zweite bringt Enfuse dazu, sämtliche Bilder des Ordners, deren Name mit <em>IMG_</em> beginnt, zu einem Bild namens <em>Wunschname</em> zusammenzurechnen.</p>
<p>(Testaufnahmen musst du logischerweise vorher auslagern, weil sie sonst das Ergebnis verunreinigen.)</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/pseudolangzeit_enfuse.jpg" alt="Pseudo-Langzeitbelichtung: Enfuse-Magie" /></p>
<h2>Der steinige Weg führt über die GIMP-Ebenenmodi</h2>
<p>Du startest <a href="http://gimp.org/">GIMP</a>, öffnest die Einzelbilder als Ebenen (<em>as layer</em>) und wartest eine ganze Weile. Hat GIMP deine zig Einzelbilder endlich geladen, speicherst du diesen Datenbrocken vorsichtshalber im XCF-Format.</p>
<p>Nun beginnt die eigentliche Arbeit, welche einzig daraus besteht, die Ebenenmodi einer jeden Aufnahme von <em>Normal</em> auf <em>Nur Aufhellen</em> (<em>lighten only</em>) umzustellen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/pseudolangzeit_gimp-ebenenmodi.jpg" alt="Pseudo-Langzeitbelichtung: GIMP-Ebenenmodi" /></p>
<p>Den zur Vorbereitung auf diesen Beitrag gestartete Versuch, hundertzwei Bildebenen zu kombinieren, habe ich abgebrochen, weil dieser meinen Rechner in die Knie zwang.</p>
<p>Ich entschied mich deshalb dafür, nur diejenigen Einzelbilder zu verwenden, deren Name auf Fünf endete. Herausgekommen sind zwei Fassungen der selben Aufnahmenreihe; einmal <em>nur abgedunkelt</em> und einmal <em>nur aufgehellt</em>:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/pseudolangzeit_gimp-darkenonly.jpg" alt="Pseudo-Langzeitbelichtung: Gimp-Ebenen, nur abgedunkelt" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/pseudolangzeit_gimp-lightenonly.jpg" alt="Pseudo-Langzeitbelichtung: Gimp-Ebenen, nur aufgehellt" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gezieltes Nachdunkeln und Aufhellen</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/gezieltes-nachdunkeln-und-aufhellen</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/gezieltes-nachdunkeln-und-aufhellen#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; bestimmter Bildbereiche ist vonnöten, wenn dir die Lichtstimmung einer Fotografie noch nicht gefällt. Die Fachbegriffe für diese Tätigkeiten haben sich nicht geändert: jene Bilddetails werden &#8216;nachbelichtet&#8217; oder &#8216;abgewedelt&#8217;.

Die Arbeitsschritte
Du öffnest das Digitalfoto mit dem ebenenfähigen Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl, erzeugst eine transparente zweite Ebene, bepinselst (auf ihr!) die abzudunkelnden Bildteile mit schwarzer Farbe, lässt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; bestimmter Bildbereiche ist vonnöten, wenn dir die Lichtstimmung einer Fotografie noch nicht gefällt. Die Fachbegriffe für diese Tätigkeiten haben sich nicht geändert: jene Bilddetails werden &#8216;nachbelichtet&#8217; oder &#8216;abgewedelt&#8217;.<br />
<span id="more-523"></span></p>
<h2>Die Arbeitsschritte</h2>
<p>Du öffnest das Digitalfoto mit dem ebenenfähigen Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl, erzeugst eine transparente zweite Ebene, bepinselst (auf ihr!) die abzudunkelnden Bildteile mit schwarzer Farbe, lässt die Ebene vom Programm weichzeichnen und stellst abschließend ihren Ebenenmodus auf maximal einhundertprozentig deckkräftige Überlagerung (<em>Overlay</em>) ein.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/schwarze-ebene_ebenenmenues.jpg" alt="Krokusse und schwarze, gegausste Ebene" /></p>
<p>Mit dem Weichzeichnen darfst du es nicht untertreiben, denn ansonsten führt die Überlagerung zu einer überdeutlichen Helligkeitsgrenze. Die Stärke der (Gauss&#8217;schen) Weichzeichnung richtet sich nach den Ausmaßen der Digitalfotografie.</p>
<p>Außerdem gilt: Je hochprozentiger die Überlagerung ist, desto mehr Helligkeit schluckt die geschwärzte Ebene. Den gegenteiligen Effekt &ndash; also die Nachbelichtung von Bildteilen &ndash; erreichst du, indem du helle Graustufen oder Weiß verwendest.</p>
<p>Und wenn du dann noch Farbe ins Spiel bringst, so wirkt sich eine Ebenen-Überlagerung auch auf <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/bilddetails-farblich-hervorheben">die Farben der zugrundeliegenden Bilddatei</a> aus.</p>
<p>Aber vergiss nicht: Mit Abwedeln (<em>dodging</em>) und Nachbelichten (<em>burning</em>) kannst du nur jene Bilddaten optimieren, die auch vorhanden sind. Tiefe Dunkelheit kannst du nicht in Tageslicht verwandeln und auch Überbelichtungen sind so nicht zu retten. Achte bereits beim Fotografieren darauf, dass deine Motive so optimal wie möglich ausgeleuchtet sind!</p>
<h2>Ein Beispielbild bzw. Bildbeispiel</h2>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/schwarze-ebene_overlayed_42-100-regenbogen.jpg" alt="Krokusse mit &uuml;berlagerter Schwarzmaske (42 sowie 100 Prozent) oder Regenbogenebene" /><br />
<em>(a) verkleinertes Original (b) O. + 42% Überlagerung (c) O. + 100% Überlagerung (d) O. + hochprozentige Überlagerung mit einer bunten Ebene</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bilddetails farblich hervorheben</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/bilddetails-farblich-hervorheben</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/bilddetails-farblich-hervorheben#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 13:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese einfache Methode, auf wichtige Motivbestandteile hinzuweisen, ist dank GIMP eine Sache weniger Mausbewegungen.

Schritt #1:
Du trimmst das Foto auf brauchbare Maße &#8211; in diesem Fall auf eine Breite von 450 Pixeln &#8211; und erhöhst die Bildhelligkeit. Der Übersichtlichkeit wegen ist es manchmal von Nutzen, wenn du Farb- in Schwarzweißbilder umwandelst.

Schritt #2:
Du erzeugst eine transparente Bildebene, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese einfache Methode, auf wichtige Motivbestandteile hinzuweisen, ist dank GIMP eine Sache weniger Mausbewegungen.<br />
<span id="more-500"></span></p>
<p><strong>Schritt #1:</strong><br />
Du trimmst das Foto auf brauchbare Maße &ndash; in diesem Fall auf eine Breite von 450 Pixeln &ndash; und erhöhst die Bildhelligkeit. Der Übersichtlichkeit wegen ist es manchmal von Nutzen, wenn du Farb- in Schwarzweißbilder umwandelst.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_ungefaerbt.jpg" alt="Das ist keine Elikon 3" /></p>
<p><strong>Schritt #2:</strong><br />
Du erzeugst eine transparente Bildebene, mit der du das Foto im wahrsten Sinne des Wortes <em>überlagerst</em>. Im Englischen nennt sich dieser Ebenenmodus <em>Overlay</em>. Er bewirkt, dass die &#8216;überlegene&#8217; Ebene die Fotografie verfärbt.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_farbebenenmodus.png" alt="zweifarbige Markierung" /></p>
<p><strong>Schritt #3:</strong><br />
Nachdem du eine auffallende Farbe gewählt hast, benutzt du den Pinsel und überpinselst die wichtigen Details. Malst du daneben, radierst du es weg. Und achte darauf, dass du die neue Ebene bemalst und nicht die Fotografie.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_farbebene.jpg" alt="zweifarbige Markierung" /></p>
<p>Stimmen die Auswahl und der Ebenenmodus, so hat der Farbauftrag keine <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/techniken-der-digitalen-bildzensur">Zensur</a> zur Folge, sondern erzeugt die gewünschte Farbwirkung:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_eingefaerbt.jpg" alt="Elikon 3 mit farblich hervorgehobenem Objektiv und Ausl&ouml;ser" /><br />
<em>Auslöser (rot) und Objektiv (blau) einer <em>&quot;Elikon 3&quot;</em>-Kleinbildkamera.</em></p>
<p>Falls dir die Farben nicht zusagen, kannst du sie leicht ändern. Entweder auf die harte Tour mit dem Füllwerkzeug (dem &#8216;Farbeimer&#8217;), oder etwas gesitteter unter Zuhilfenahme von Farbbalance, Kurvenwerkzeug und anderer Schieberegler.</p>
<h2>Wann du (nicht) nachcolorieren solltest</h2>
<p>Im großen Stil eingesetzt wurde die Kombination aus Entfärben und Nachcoloration in den Hollywoodfilmen <strong>Schindlers Liste</strong> (1993) und <strong>Pleasantville</strong> (1998). Wobei sie meines Erachtens nur bei Pleasantville handlungsrelevant ist und nicht allein dazu dient, die Emotionen des Publikums zu verstärken.</p>
<p>Überhaupt ist die Gefahr groß, dass gute Bilder in Kitsch abkippen, sobald du dich dieses Stilmittels bedienst; etwa, wenn du Hochzeitfotos mit knallroten Rosen oder ähnlichen Spielereien aufzupolieren versuchst.</p>
<p>Aber diese Gefahr besteht bei so ziemlich allen Techniken der Bildbearbeitung und lässt sich nur durch Übung und Hinterfragen verringern.</p>
<p>Frage dich also stets, was der Effekt bewirken soll. Heisst die einzige Antwort &raquo;Weil ich&#8217;s kann&laquo;, dann lass es lieber bleiben. Eine Fotografie ist schließlich kein Ausmalbild.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/markiert_augenfarbe.jpg" alt="Recoloriertes Puppenportrait" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Automatisierte Farbveränderung mit GIMP-Skripten</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/automatisierte-farbveraenderung-mit-gimp-skripten</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/automatisierte-farbveraenderung-mit-gimp-skripten#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 12:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Farbwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
		<category><![CDATA[script-fu]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweimal vier farbverändernde Skripte für GIMP, das freie und kostenlose Bildbearbeitungsprogramm, kurz vorgestellt mit Worten und Beispielbild.

A &#8211; Verbesserte Farbwirkung
Diese vier Scripte sorgen für den (relativ) kleinen Unterschied.
Vorher: Das unbearbeitete Testbild

PROTIP: Für den direkten Vergleich zwischen der Rohfassung und seinen Variationen solltest du diesen Beitrag zusätzlich noch in einem neuen Tab oder Browserfenster zu öffnen.
Advanced [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweimal vier farbverändernde <a href="http://docs.gimp.org/de/gimp-concepts-script-fu.html">Skripte für <em>GIMP</em></a>, das freie und kostenlose Bildbearbeitungsprogramm, kurz vorgestellt mit Worten und Beispielbild.<br />
<span id="more-462"></span></p>
<h2>A &ndash; Verbesserte Farbwirkung</h2>
<p>Diese vier Scripte sorgen für den (relativ) kleinen Unterschied.</p>
<h3>Vorher: Das unbearbeitete Testbild</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_unveraendert.jpg" alt="Das zugrundeliegende Testbild" /><br />
PROTIP: Für den direkten Vergleich zwischen der Rohfassung und seinen Variationen solltest du diesen Beitrag zusätzlich noch in einem neuen <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/7327">Tab</a> oder Browserfenster zu öffnen.</p>
<h3>Advanced Tone Mapping @ <a href="http://registry.gimp.org/node/5980">registry.gimp.org</a></h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_tonemapping.jpg" alt="Advanced Tone Mapping" /><br />
<em>Advanced Tone Mapping</em> hellt einzig die dunkleren Stellen der Fotografie auf und sorgt für eine ausgeglichenere Gesamthelligkeit.</p>
<h3>EZ Red Skin Fix @ <a href="http://gimpfx-foundry.sourceforge.net/browse/lowry-ez-red-skin-fix.html">gimpfx-foundry.sourceforge.net</a></h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_ezredskinfix.jpg" alt="EZ Red Skin Fix" /><br />
<em>EZ Red Skin Fix</em> beseitigt den leichten Rotstich abgebildeter Hautpartien.</p>
<h3>Mute Colors @ <a href="http://john.elkins.googlepages.com/gimp">john.elkins.googlepages.com</a></h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_mutedcolors.jpg" alt="Mute Colors" /><br />
<em>Mute Colors</em> dämpft unter GIMP 2.4 die Leuchtkraft der Farben, erzeugt in der Version 2.6 jedoch einzig folgende Fehlermeldung:</p>
<blockquote><p><kbd>Error while executing script-fu-elkins-mute-colors:<br />
Error: Bad syntax of binding spec in let* : ((color-layer) (value-layer)) </kbd></p></blockquote>
<h3>National Geographic @ <a href="http://registry.gimp.org/node/9592">registry.gimp.org</a></h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_nationalgeographic.jpg" alt="National Geographic" /><br />
Das Script <em>National Geographic</em> ermöglicht dir, einen Digitalfilter-Stil auf Familienfotos anzuwenden, der sich zur Zeit nicht nur in der gleichnamigen Zeitschrift großer Beliebtheit erfreut.</p>
<p>&mdash; &mdash; &mdash; &mdash; &ndash;</p>
<h2>B &ndash; Simuliertes Filmmaterial</h2>
<p>Diese vier Skripte hingegen sind die richtigen Surfbretter für Retrowellen.</p>
<h3>Zur Erinnerung: Das Testbild</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_unveraendert.jpg" alt="Das zugrundeliegende Testbild" /></p>
<h3>BW Film Simulator</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulated.jpg" alt="BW Film Simulator" /><br />
Dem <em>BW Film Simulator</em> habe ich den Beitrag <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/digitale-schwarzweissfotografie-mit-gimp"><strong>&raquo;Digitale Schwarzweißfotografie mit GIMP&laquo;</strong></a> gewidmet. Dessen Kurzfassung: Dieses Script-fu simuliert Filmmaterial und Farbfilter.</p>
<h3>Split Tone @ <a href="http://registry.gimp.org/node/4362">registry.gimp.org</a></h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_splittone.jpg" alt="Split Tone" /><br />
<em>Split Tone</em> ist sozusagen das kleine Geschwisterchen von Schwarzweiß- und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sepia_(Fotografie)">Sepia</a>-Fotografie; helle und dunkle Bildbereiche bekommen unterschiedliche Farben zugewiesen.</p>
<h3>Technicolor 2 Color @ <a href="http://registry.gimp.org/node/9129">registry.gimp.org</a></h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_technicolor2color.jpg" alt="Technicolor 2 Color" /><br />
<em>Technicolor 2 Color</em> simuliert einen von 1922 bis &#8216;28 für Kinofilme verwendeten Farbfilm.</p>
<h3>Technicolor 3 Color @ <a href="http://registry.gimp.org/node/9256">registry.gimp.org</a></h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_technicolor3color.jpg" alt="Technicolor 3 Color" /><br />
<em>Technicolor 3 Color</em> wiederum empfindet die unnatürlich volle Farben eines anderen frühen Kino-Farbfilms nach.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/automatisierte-farbveraenderung-mit-gimp-skripten/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Schwarzweißfotografie mit GIMP</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/digitale-schwarzweissfotografie-mit-gimp</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/digitale-schwarzweissfotografie-mit-gimp#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 11:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzweiss]]></category>
		<category><![CDATA[script-fu]]></category>

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		<description><![CDATA[Das GIMP-Script-fu BW Film Simulation wird seinem Namen gerecht. Es bringt deine Digitalfotografien nicht nur um ihre Farben, sondern simuliert Farbfilter und Filmsorte und kommt dadurch den analogen Vorbildern nahe.

Vorbemerkung
Es war schwieriger als gedacht, dieses Script aufzustöbern. Zuerst nahm ich an, die BW Film Simulation wäre ein GIMP-Standard, doch das stimmt offensichtlich nicht. Ich muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das GIMP-Script-fu <em>BW Film Simulation</em> wird seinem Namen gerecht. Es bringt deine Digitalfotografien nicht nur um ihre Farben, sondern simuliert Farbfilter und Filmsorte und kommt dadurch den analogen Vorbildern nahe.<br />
<span id="more-461"></span></p>
<h2><em>Vorbemerkung</em></h2>
<p>Es war schwieriger als gedacht, dieses Script aufzustöbern. Zuerst nahm ich an, die <em>BW Film Simulation</em> wäre ein GIMP-Standard, doch das stimmt offensichtlich nicht. Ich muss sie wohl irgendwann mal gesondert installiert haben.</p>
<p>Deswegen beginne ich diesen Artikel mit Links auf die <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/artikelzugaben/BW-Film-Simulation-1.1.scm">lokale Kopie</a> des Scriptes und der dazugehörigen <em><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/artikelzugaben/gpl.txt">GNU-Lizenz</a></em> sowie den Fundort: <a href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=938671">Ubuntuforums.org</a>.</p>
<h2>Inbetriebnahme</h2>
<p>Nachdem du sie <a href="http://docs.gimp.org/de/install-script-fu.html">mit GIMP bekannt gemacht hast</a>, findest du die <em>BW Film Simulation</em> unter dem Menüpunkt <strong>Colors|Farben</strong>. Wie die meisten Effekte kannst du das Script jedoch nur aufrufen, wenn ein Bild geöffnet ist.</p>
<h2>Die emulierten Filmsorten</h2>
<p>Zusätzlich zur Möglichkeit, durchschnittliche (&raquo;generic&laquo;) Schwarzweißfotos zu generieren bzw. welche mit normalem oder hohem Kontrast,  bietet dir das Script eine reiche Auswahl simulierter Filme. Nämlich diese:</p>
<p>&#9656; <strong>Agfa</strong> 200x<br />
&#9656; <strong>Agfapan</strong> 25, 100 und 400<br />
&#9656; <strong>Ilford</strong> Delta 100, Delta 400 und Pro 3200<br />
&#9656; <strong>Ilford</strong> FP5, HP5, Pan F, SFX und XP 2 Super<br />
&#9656; <strong>Kodak</strong> Tmax 100, Tmax 400, Tri-X und HIE</p>
<p>Ehrlich gesagt ist das für meinen Geschmack sogar ein wenig zuviel Auswahl, denn manche Filmmaterialien führen (auf den ersten Blick?) zum gleichen Ergebnis.</p>
<h2>Die Farbfilter</h2>
<p>&hellip; wiederum liefern tatsächlich erkennbare Unterschiede. Je nachdem, welche Farbe der Filter filtert, werden Bilddetails betont bzw. gehen verloren.</p>
<h3>Das Testbild</h3>
<p>&hellip; ist eine Mischung aus Puppenportrait und Blick ins Dresdner Elbtal. Es ist in seiner Gesamtheit nicht typisch, aber die Bildhälften stehen stellvertretend für die beliebten Motivgattungen Portrait und Schönwetter-Urlaubsfoto.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_unveraendert.jpg" alt="das zugrundeliegende Farbbild" /></p>
<h3>Die ungefilterte Schwarzweiß-Version</h3>
<p>Bei diesem und den restlichen Beispielbildern habe ich mich für die Filmmaterial-Simulation <em>generic BW</em> entschieden. Welche sich übrigens bereits vom bloßen Nullsetzen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farbs%C3%A4ttigung">Farbsättigung</a> unterscheidet.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_genericbw-select.jpg" alt="Durchschnitts-SW, ungefiltert" /></p>
<h3>Zum Vergleich: Null Prozent Saturation|Farbsättigung</h3>
<p>Das Gesicht ist nicht so glatt und die Gebüsche rechts unten sind etwas dunkler.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_0percentsaturation.jpg" alt="Testbild mit Null Prozent Farbs&auml;ttigung" /></p>
<h3>Der Blaufilter</h3>
<p>&hellip; schluckt Bewölkung und dunkelt den Teint der Puppe massiv nach.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_genericbw-bluefilter.jpg" alt="Durchschnitts-SW und Blaufilter" /></p>
<h3>Der Grünfilter</h3>
<p>&hellip; hingegen eignet sich ausgesprochen gut für die Optimierung bei Tageslicht entstandener Aufnahmen, während das Puppengesicht dank ihm ziemlich blass aussieht.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_genericbw-greenfilter.jpg" alt="Durchschnitts-SW und Gr&uuml;nfilter" /></p>
<p>Die übrigen Filter unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Wirkung auf das Gesicht der Puppe sowie bei dieser Bildgröße nur winzige Details des Blickes auf Dresden.</p>
<h3>Gelbfilter</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_genericbw-yellowfilter.jpg" alt="Durchschnitts-SW und Gelbfilter" /></p>
<h3>Orangefilter</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_genericbw-orangefilter.jpg" alt="Durchschnitts-SW und Orangefilter" /></p>
<h3>Rotfilter</h3>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_genericbw-redfilter.jpg" alt="Durchschnitts-SW und Rotfilter" /></p>
<p>Alles in allem hängt die Wahl des passenden Farbfilters stets vom Motiv ab. (Kein Praxisbeispiel: <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_farbkreisvergleich.jpg">der Farbkreisvergleich</a>.) Anfangs wird es dich einige Zeit kosten, die optimale Einstellung auszuwählen. Schließlich gibt es etliche Kombinationen aus simuliertem Film und simuliertem Farbfilter.</p>
<p>Doch der Vorteil der nachträglichen Verwandlung von farbigen Fotografien in Schwarzweißfotos liegt auf der Hand: Du kannst sorglos Filter und Filmmaterial wechseln, denn das Motiv ist bereits im Kasten. Außerdem vergeudest du bei diesen Übungen kein echtes (und teures) Filmmaterial.</p>
<h2>Zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten</h2>
<p>Diese befinden sich zwischen den beiden Dropdown-Menüs namens <em>Film</em> und <em>Filter</em> und dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fortschrittsbalken">Statusbalken</a>.</p>
<h3>Increase Local Contrast</h3>
<p>&hellip; verstärkt den Helligkeitskontrast dort, wo es dem Script nötig erscheint.</p>
<h3>Auto Levels</h3>
<p>&hellip; verbessert die Helligkeit und den Kontrast des gesamten Bildes automatisch.</p>
<h3>Drop Gamma 10%</h3>
<p>&hellip; senkt den Gammawert um zehn Prozent. Soll heißen: Das Bild wird etwas dunkler.</p>
<h3>&#9656; Saturate</h3>
<p>&hellip; optimiert die Leuchtkraft der Farben des Ursprungsbildes vor allen anderen Schritten.</p>
<h3>Rename Layer?</h3>
<p>Das Häkchen hier zu setzen kann ich dir nur empfehlen, denn dann wird dem zu errechnenden Bild ein Name verliehen, der der Auswahl entspricht.</p>
<h3>New Layer?</h3>
<p>Ist dieses Kästchen angehakt, bleibt dir das Original als (Hintergrund-)Ebene erhalten und die Schwarzweiß-Fassung wird als neue Ebene eingefügt. So kannst du, indem du Ansichten de-/aktivierst oder sogar kombinierst, die Auswirkung verschiedener Filmsorten und Filter direkt vergleichen.</p>
<p>Überlagerst du beispielsweise das Ausgangsbild mit dem grüngefiltertem Schwarzweißfoto und stellst die Art der Überlagerung auf <strong>Value|Helligkeit</strong> &hellip;</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_ebenen.png" alt="BW Film Simulation - Beispiel f&uuml;r BW-Ebenen" /></p>
<p>&hellip;, sieht das Ergebnis so aus:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/GIMPfarbenscriptfu_bwfilmsimulation_genericbw-greenfilter_value.jpg" alt="Durchschnitts-SW mit Gr&uuml;nfilter &uuml;berlagert das urspr&uuml;ngliche Testbild" /></p>
<h2><em>Nachbemerkung</em></h2>
<p>Wenn du mehr über (echte) Fotofilter wissen möchtest, solltest du dich in Stadtbibliothek und Internet nach Sachtexten umschauen sowie Flohmärkte nach Fachliteratur durchstöbern.</p>
<p>Außerdem rate ich dir dazu, Schwarzweißaufnahmen zu betrachten. Das sollten nicht ausschließlich die Werke von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Corbijn">Anton Corbijn</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ansel_Adams">Ansel Adams</a> sein, sondern auch die Fotografien in alten Bildbänden wie dem 1961 erschienenen &quot;Dresdener Notturno&quot; von Richard Peter.</p>
<p>Und noch etwas: Vergiss nicht, dir Notizen zu machen, welches Motiv (bzw. welche Bildqualität) welche Nachbearbeitung erfordert! Wobei du dabei gewonnenen Erkenntisse ja auch in Form <a href="http://docs.gimp.org/de/gimp-using-script-fu-tutorial.html">eigener GIMP-Scripte</a> veröffentlichen könntest.</p>
<h2><em>Danksagung</em></h2>
<p>Vielen Dank an Serge Mankovski fürs Programmieren der <em>BW Film Simulation</em> und Ari Pollak für &raquo;various fixes&laquo;.</p>
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		<title>Kariert, Freunde! Eine Anleitung zur Fotoverfremdung</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 08:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ebenenmodi]]></category>
		<category><![CDATA[Gimp]]></category>
		<category><![CDATA[verpixelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von GIMP und anderen Grafikprogrammen angebotene Funktion des Verpixelns taugt nicht allein zum Zensieren bestimmter Bilddetails, sondern ebenfalls dazu, Digitalfotografien kunstvoll nachzubearbeiten.
Und bevor jemand fragt: Die brauchbarste Erklärung für den Nutzen dieser Art der Bildbearbeitung ist &#34;Keine Ahnung, aber es sieht gut aus.&#34;

Beginnen wir mit dem Anfang:
1.) Bild öffnen
Nichts ist einfacher, als das. Vorausgesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von GIMP und anderen Grafikprogrammen angebotene Funktion des Verpixelns taugt nicht allein zum Zensieren bestimmter Bilddetails, sondern ebenfalls dazu, Digitalfotografien kunstvoll nachzubearbeiten.</p>
<p>Und bevor jemand fragt: Die brauchbarste Erklärung für den Nutzen dieser Art der Bildbearbeitung ist &quot;Keine Ahnung, aber es sieht gut aus.&quot;<br />
<span id="more-28"></span></p>
<p>Beginnen wir mit dem Anfang:</p>
<h2>1.) Bild öffnen</h2>
<p>Nichts ist einfacher, als das. Vorausgesetzt natürlich, du verfügst über Grafikprogramm und Bilddatei. Zum Beispiel über GIMP und dieses Foto:</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/wegwarte_400.JPG' alt='Die Wegwarte als unverpixeltes Bild' class='alignnone' /></p>
<h2>2.) Bild(ebene) duplizieren</h2>
<p>Für unser Beispiel genügen zwei Kopien des Bildes, die das Original überlagern. Und da das Beispiel recht unkomplex ist, benötigen die Kopien keine aussagekräftigeren Namen als die vom Programm vorgegebenen.</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/wegwarte_ebenenauge.JPG' alt='Bildebenen, aufgelistet' class='alignnone' /></p>
<p>Die Ebenenliste zeigt diesen Stapel Kopien so an, wie sie auch im &#8216;echten Leben&#8217; übereinanderliegen würden. Und die farbig markierte Ebene ist die derzeit bearbeitbare, nicht jedoch zwingend diejenige, die du vor dir siehst. Das ist ein feiner, aber wichtiger Unterschied und typischer Auslöser für Flüchtigkeitsfehler.</p>
<h2>3.) Projekt (zwischen)speichern</h2>
<p>Die Vorbereitungen enden damit, dass du das begonnene Projekt tatsächlich als Projekt zwischenspeicherst (und nicht etwa als *.jpg oder so). Nur für den Fall, dass dein Rechner unerwartet in die Knie geht bei der nun anstehenden Pixelei.</p>
<h2>4.) Die erste Bildebenenkopie</h2>
<p><em>Background copy#1</em> wird mit einem Mausklick auf das &#8216;Auge&#8217;-Symbol unsichtbar gemacht, damit der Blick frei wird auf ihre Zwillingsebene. Um diese optimal zu bearbeiten, solltest du die Maße der Bilddatei kennen.</p>
<p>Mein Beispiel ist so hoch wie breit: Genau 400 Pixel. Also habe ich mich entschieden, dass die Mosaiksteinchen zwanzig Quadratpixel groß werden sollen.</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/wegwarte_pixelize20.JPG' alt='Pixelisieren ist ein Kinderspiel' class='alignnone' /></p>
<p>Einen Klick auf <em>Okay</em> und wenige Augenblicke Rechenzeit später ist das Motiv nicht mehr wiederzuerkennen:</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/wegwarte_400_pix20.JPG' alt='Die Wegwarte, grob verpixelt' class='alignnone' /></p>
<p>Nun kommt eine ebenso wichtige Funktion des Grafikprogrammes zum Zug: Der auswählbare Ebenenmodus. Denn anders, als das bei einem richtigen Stapel Fotografien möglich ist, kann man digitale Bildebenen auf unterschiedlichste Arten zueinander in Beziehung setzen.</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/wegwarte_modusueberlagerung.JPG' alt='Die Einstellungen fuer Modus und Transparenz' class='alignnone' /></p>
<p>Während die Einstellung <em>Normal</em> bedeutet, dass sich zwei Ebenen bedecken, macht die für die eben bearbeitete Ebene ausgewählte Einstellung <em>Soft Light</em> (Weiches Licht) die verpixelte Kopie auf eine Weise durchscheinend, die mehr ist als die Transparenz einer Glasfläche:</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/wegwarte_400_pix20_softlight.JPG' alt='Die erste Ebenenkopie, vermischt mit dem Originalfoto' class='alignnone' /></p>
<p>Hier könnte das Turorial bereits enden, wäre da nicht &hellip;</p>
<h2>5.) die zweite Ebenenkopie</h2>
<p>&hellip;, welche die gleichen Arbeitsschritte durchläuft. Mit dem Unterschied, dass diese Ebene vor dem Verpixeln um 45° im Uhrzeigersinn rotiert &hellip;</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/wegwarte_400_pix20_softlight_rotate45.JPG' alt='Die zweite Ebenenkopie, 45 Grad rotiert' class='alignnone' /></p>
<p>&hellip; und nach dem Verpixeln &hellip;</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/wegwarte_400_pix20_softlight_rotate45_pix20.JPG' alt='Die zweite Ebenenkopie nach der Pixelisierung' class='alignnone' /></p>
<p>&hellip; um 45° zurückgedreht wird. Außerdem habe ich sie nicht auf <em>Soft Light</em> eingestellt, sondern auf <em>Overlay</em> (Überlagern), sowie auf eine Deckkraft von 60,5 Prozent.</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/wegwarte_400_pix20_softlight_rotate45_pix20_rotateminus45_overlay60pt5prozent.JPG' alt='Mehr als das Foto einer Wegwarte' class='alignnone' /></p>
<p>Ein letztes Mal abspeichern. Fertig.</p>
<p>&mdash; &mdash; &ndash;</p>
<p>PS &ndash; Eine  ausführliche Übersicht über (GIMP)-Ebenenmodi gibt es auf GIMP.org:<br />
<a href="http://docs.gimp.org/de/gimp-concepts-layer-modes.html">http://docs.gimp.org/de/gimp-concepts-layer-modes.html</a></p>
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