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	<title>digitalkamera-guide &#187; Grundlagen</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Jun 2010 15:29:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Unterschiede in der Fotografie</title>
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		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/unterschiede-in-der-fotografie#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivwahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Da jeder Mensch andere Interessen hat, werden nur die offensichtlichsten Details eines Fotomotivs von allen bemerkt. Doch das Herausarbeiten von Eigenschaften und Gegensätzen innerhalb einer Fotografie betont zumindest all jene Aspekte, die den Fotografierenden selbst wichtig erschienen.

Helligkeit
Fotografie bedeutet Zeichnung aus Licht und tatsächlich bestehen fast alle Bilder aus Zonen mit unterschiedlichen Helligkeiten.


Farbe
&#8230; sorgt ebenfalls dafür, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da jeder Mensch andere Interessen hat, werden nur die offensichtlichsten Details eines Fotomotivs von allen bemerkt. Doch das Herausarbeiten von Eigenschaften und Gegensätzen innerhalb einer Fotografie betont zumindest all jene Aspekte, die den Fotografierenden selbst wichtig erschienen.<br />
<span id="more-494"></span></p>
<h2>Helligkeit</h2>
<p>Fotografie bedeutet <em>Zeichnung aus Licht</em> und tatsächlich bestehen fast alle Bilder aus Zonen mit unterschiedlichen Helligkeiten.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-helligkeit1.jpg" alt="Graustufen" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-helligkeit2.jpg" alt="Helligkeit" /></p>
<h2>Farbe</h2>
<p>&hellip; sorgt ebenfalls dafür, dass sich Gegenstände voneinander unterscheiden oder aber in einer ansonsten monotonen Umgebung auffallen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-farbe1.jpg" alt="Farben" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-farbe2.jpg" alt="Farbe vs. Untergrund" /></p>
<h2>Größe</h2>
<p>&hellip; ist sozusagen eine messbare Empfindung. Deshalb erregen jene Bildkompositionen Aufmerksamkeit, die kleine Dinge vergrößern und/oder auf denen Objekte mit bekannten Maßen als Vergleich dienen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-ausmass.jpg" alt="Ausmass" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-groessenvergleich.jpg" alt="Groessenvergleich" /></p>
<h2>Form und Struktur</h2>
<p>Je stärker die gegensätzlichen Formen und Strukturen innerhalb eines Bildes &ndash; oder aber die Unterschiede zwischen dem Motiv zum Normalfall &ndash; sind, umso wirkungsvoller ist das Bild.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-form.jpg" alt="Form" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-spannung.jpg" alt="Spannung" /></p>
<p>Im zweiten Bild treffen nicht allein die Härtegrade der abgebildeten Objekte aufeinander, sondern auch das &#8217;sanftes Ruhekissen&#8217; und die Dunkelheit des Abflusses. Pollenallergiker würden vermutlich letzteres bevorzugen.</p>
<h2>Zustand und Alter</h2>
<p>Was ist schon normal? Oder schön? Die Kamera kennt den Unterschied nicht.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-zustand.jpg" alt="Zustand" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-alter.jpg" alt="Alter" /></p>
<h2>Ort</h2>
<p>Der Hauptaspekt auch noch des langweiligsten Touristenfotos ist der des Ortes: Man war da und hat das Sehenswerte mit der eigenen Kamera abgelichtet. Deshalb fotografieren Menschen Kirchen und Paläste selbst, statt sich mit Postkarten zu begnügen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-lage.jpg" alt="Lage" /></p>
<p>Andererseits ist manchmal nicht nur der Ort interessant, als vielmehr, wie das Fotomotiv dort wohl hingekommen sein mag. Das Sehenswerte wird entdeckt und nicht gezielt aufgesucht.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-ort.jpg" alt="Ort" /></p>
<h2>Unschärfe</h2>
<p>&hellip; ist die teilweise oder völlige Abwesenheit von scharf abgegrenzten Bildbereichen. Sie erzeugt im Idealfall Dynamik und ist schlimmstenfalls nur ein störender Fokussierfehler.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-unschaerfer.jpg" alt="Unschaerfe #1" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-unschaerfe.jpg" alt="Unschaerfe #2" /></p>
<h2>Die Richtung</h2>
<p>Nicht die Bewegung allein sorgt für Spannung, sondern die Kombination mit der in der Bewegungsrichtung erkenn- oder denkbaren Dinge.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-bewegung.jpg" alt="Bewegung" /></p>
<p>Die Frage ist jetzt bloß, ob die eindrucksvollsten Fotografien auch die mit den unterschiedlichsten Bildelementen sind. Könnt ihr ja mal ausprobieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auswirkungen der Belichtungswerte überprüfen</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/belichtungswerte-ueberpruefen</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/belichtungswerte-ueberpruefen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; kannst du mit deiner Digitalkamera gleich auf mehrere Arten: mit Hilfe des eingebauten Belichtungsmessers, dem Blick auf&#8217;s Histogramm und dank des sogenannten Zebra-Modus.

Der interne Belichtungsmesser
&#8230; einer Canon EOS 350D wird dir in dieser Form angezeigt:
-2 . . 1 . . &#9660; . . 1 . . +2
Die Zahlen und Punkte sind jeweils 1/3 Blendenstufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; kannst du mit deiner Digitalkamera gleich auf mehrere Arten: mit Hilfe des eingebauten Belichtungsmessers, dem Blick auf&#8217;s Histogramm und dank des sogenannten Zebra-Modus.<br />
<span id="more-543"></span></p>
<h2>Der interne Belichtungsmesser</h2>
<p>&hellip; einer Canon EOS 350D wird dir in dieser Form angezeigt:</p>
<p><code>-2 . . 1 . . &#9660; . . 1 . . +2</code></p>
<p>Die Zahlen und Punkte sind jeweils 1/3 Blendenstufen voneinander entfernt; der Pfeil symbolisiert den Mittelwert.</p>
<p>Unter dieser Koordinatenachse wird, sobald du den Auslöser halb durchdrückst, ein schwarzes Klötzchen zu blinken anfangen, welches den derzeitigen Grad der Belichtung symbolisiert. Jede Veränderung an Blenden- und ISO-Wert sowie der Belichtungszeit beeinflusst seine Position und letztendlich das Ergebnis.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/belichtung_skateboard.jpg" alt="Unterbelichtung | Mittelwert | Überbelichtung" /></p>
<p>Verlass dich nicht allein auf diese Belichtungsanzeige, denn sie ist recht grob. Wenn es gar nicht anders geht, solltest du lieber leicht unterbelichten, statt zu riskieren, dass die für dich wichtigen hellen Details ausbrennen, weil die Kamera das gesamte Bild &#8216;richtig&#8217; belichten will.</p>
<h2>Das Histogramm</h2>
<p>Manche Digitalkameramodelle können ein Live-Histogramm anzeigen. Meine EOS ist dazu nicht in der Lage. Bei ihr muss ich erst fotografieren und kann anschließend nachschauen, ob alles geklappt hat.</p>
<p>Denn es gilt, die Welle so weit rechts wie&#8217;s nur geht hin zum rechten Bildrand bewegt zu haben, ohne direkt dort anstoßen. Wenn dies geschieht, gehen Bildinformationen durch Überbelichtung verloren. Wenn hingegen die Welle bereits in der linken Diagrammhälfte verebbt, sammelt der Kamerachip nicht so viele Lichtteilchen, wie er könnte.</p>
<p>Das Ganze sieht im Grafikprogramm <a href="http://ufraw.sourceforge.net/">UFRaw</a> und ähnlich auch auf manchem Digitalkameradisplay etwa so aus:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/belichtung_histogramm.gif" alt="Histogramm in UFRaw" /></p>
<p>Jeder Sprung nach rechts entspricht einer halben Blendenstufe; die farbigen Zahlen sind Werte der drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau.</p>
<h2>Die Überbelichtungswarnung</h2>
<p>&hellip; ist meine bevorzugte Prüfmethode. Überbelichtungswarnung heisst sie zumindest dem EOS-Handbuch nach; in CHDK-Kreisen wird sie <a href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK_firmware_usage#Zebra_parameters">Zebra-Modus</a> genannt, was mir persönlich besser gefällt. Nun ja, jedenfalls veranschaulicht sie/er, warum das Histogramm an seine Grenzen stößt. Und zwar durch die blinkende Hervorhebung der fraglichen Bildteile:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/belichtung_zebramodus.gif" alt="Zebramodus" /></p>
<p>Der Vollständigkeit halber erwähne ich nun noch diejenige Prüfmethode, die wohl die meisten BesitzerInnen einer Digitalkamera bereits nutzen, nämlich den:</p>
<h2>Blick aufs Display statt durch den Sucher</h2>
<p>Denn solange nicht gerade die Sonne das Bildschirm(chen) am Kamerarücken überstrahlt, genügt vielen Menschen bereits solch ein Blick, um abschätzen zu können, ob das Foto ordentlich belichtet sein wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf empfehlenswerte Sachbücher</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/fuenf-empfehlenswerte-fotografie-sachbuecher</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/fuenf-empfehlenswerte-fotografie-sachbuecher#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 13:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ansporn]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230;, so gut es eben ging geordnet nach ihrem (gefühlten) fototheoretischen Anteil.





&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Amazon.de
Susan Sontag (1977): Über Fotografie
(On Photography)
Ein kritischer Rundgang durch die Geschichte der Fotografie und genau deshalb zu Recht ein Klassiker. Typisches Zitat: &#187;Der Fotograf plündert und bewahrt, verurteilt und verklärt.&#171;


&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Amazon.de
Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen
Schon klar: Wrinks Meisterschule hat auf den ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">
<p>&hellip;, so gut es eben ging geordnet nach ihrem (gefühlten) fototheoretischen Anteil.</p>
</div>
<p><span id="more-537"></span></p>
<ul class="webliste">
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3596230225" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_sontag-ueberfotografie.jpg' alt='Susan Sontag (1977): &Uuml;ber Fotografie' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3596230225" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Susan Sontag (1977): Über Fotografie<br />
<small>(On Photography)</small></strong><br />
Ein kritischer Rundgang durch die Geschichte der Fotografie und genau deshalb zu Recht ein Klassiker. Typisches Zitat: &raquo;Der Fotograf plündert <em>und</em> bewahrt, verurteilt <em>und</em> verklärt.&laquo;</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3426669382" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_wrisch-meisterschulemalenundzeichnen.jpg' alt='Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3426669382" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Prof. Wolf Wrisch (2004): Meisterschule Malen und Zeichnen</strong><br />
Schon klar: Wrinks <em>Meisterschule</em> hat auf den ersten Blick wenig mit Digitalfotografie zu tun. Und dennoch: Die Tipps zu Motivwahl, Bildkomposition und Farbgebung sind wichtig fürs Training des &#8216;fotografischen Blicks&#8217;. So etwa verdeutlicht eine der ersten Übungen, dass jeder Mensch sich auf andere Details konzentriert, und dadurch die Übersicht verliert. Dies ist beim Fotografieren ein großes Problem, da die Kamera auch störende Details aufzeichnet.</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3827419891" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_hirsch-mitderkamerasehen.jpg' alt='Robert Hirsch (2008): Mit der Kamera sehen' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3827419891" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Robert Hirsch (2008): Mit der Kamera sehen. Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter<br />
<small>(Light and Lens. Photography in the Digital Age)</small></strong><br />
Dieses Buch bietet inhaltlich eine unschlagbare Kombination aus Theorie, Praxis und Inspiration. Ich habe es mir ehrlich gesagt hauptsächlich deshalb <a href="http://www.slub-dresden.de/">ausgeliehen</a>, weil Hirsch sein Werk mit reichlich Bildbeispielen aufgelockert hat und zudem bei jedem dieser Bilder erklärt, wie und warum die KünstlerInnen es entstehen ließen.</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3879751285" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_guenter-fotografiealswaffe.jpg' alt='Robert G&uuml;nter (1977): Fotografie als Waffe' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3879751285" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Robert Günter (1977): Fotografie als Waffe</strong><br />
Günters zitatenreiche Abhandlung ist der &raquo;Geschichte der sozialdokumentarischen Fotografie&laquo; gewidmet. Unter anderem warnt er davor, auf fotografierte Misstände mit der falschen Begründung und auf die die falsche Art zu reagieren:<br />
&raquo;Wahrscheinlich ist es [den Slumbewohnern] egal, ob das Straßenpflaster aus dem 18. Jahrhundert stammt, und ob sich dort zwischen den einzelnen(!) Steinen Dreck sammelt. [&hellip;] Allzu offensichtlich stammen die Kriterien aus der gehobenen Mittelschicht, deren erste Sorge um die Armen schon immer die Sorge war, dass ihre Welt reinlicher sein müsse.&laquo;</li>
<li>
<div><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3922696465" rel="nofollow"><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/sachbuch_autorenkollektiv-alptraumauto.jpg' alt='M&uuml;nchner Stadtmuseum (1986): Alptraum Auto' /></a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.digitalkamera-guide.de/amazon/3922696465" rel="nofollow">Amazon.de</a></div>
<p><strong>Münchner Stadtmuseum (1986): Alptraum Auto. Eine hundertjährige Erfindung und ihre Folgen</strong><br />
Dieser Quasi-Ausstellungskatalog ist unterteilt in Bildtafeln und Aufsätze. Er beweist eindrucksvoll, dass auch an sich langweilige Schnappschüsse an Aussagekraft gewinnen, sobald der richtige (Kon-)Text hinzukommt.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alte Fotografie-Sachbücher</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/alte-fotografie-sachbuecher</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/alte-fotografie-sachbuecher#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 13:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalkamera-guide.de/?p=507</guid>
		<description><![CDATA[Durch sie erfährst du nichts über digitale Bildbearbeitung oder Megapixel. Ihre Autoren tragen auch keine Hahnenkämpfe vom Schlage Canon vs. Nikon, DSLR vs. Point-and-Shoot oder &#34;Die beste Kamera für hundert Euro&#34; aus.

Wenn dich einzig und allein die technischen Neuerungen der Digitalfotografie interessiert, solltest du deine Zeit also lieber in Internetforen und auf Weblogs vergeu verbringen.
Falls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch sie erfährst du nichts über digitale Bildbearbeitung oder Megapixel. Ihre Autoren tragen auch keine Hahnenkämpfe vom Schlage <em>Canon vs. Nikon</em>, <em>DSLR vs. Point-and-Shoot</em> oder &quot;Die beste Kamera für hundert Euro&quot; aus.<br />
<span id="more-507"></span></p>
<p>Wenn dich <em>einzig und allein</em> die technischen Neuerungen der Digitalfotografie interessiert, solltest du deine Zeit also lieber in Internetforen und auf Weblogs <s>vergeu</s> verbringen.</p>
<p>Falls du jedoch Grundlagenwissen und Praxisratschläge suchst, rate ich dir zu einer Kombination aus alltäglichem Fotografieren und dem Lesen und Verstehen von vergilbten Sachbüchern.</p>
<p>Wobei ich nichts gegen Foren und Weblogs gesagt haben will. Zumindest nicht viel mehr, als dass du und ich uns dort bereits <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/02/04/fotografieren-und-das-web-eine-spannende-angelenheit/">Unmengen an Nebensachen und Halbwissen</a> aufgeschnappt haben, während unsere Fotoausrüstung ungenutzt im Schrank herumlag.</p>
<h2><em>going back &ndash; way back &ndash; back into time</em></h2>
<p>Verfügst du über gute Englischkenntnisse, dann musst du dich nicht mit dem lokalen Flohmärkt-Angebot zufriedengeben; dann solltest du zusätzlich noch auf <em>Internet Archive</em> (<a href="http://www.archive.org/search.php?query=photography%20AND%20mediatype%3Atexts%20NOT%20tpb">&quot;photography&quot;</a>) und <a href="http://archiv.twoday.net/stories/5463913/"><em>Google Books</em></a> vorbeischauen.</p>
<p>Es besteht aber auch hier wieder die Gefahr, dass du deine Zeit sozusagen &#8216;verliest&#8217; oder den lieben langen Tag PDF-Dateien zusammenträgst, statt das Gelesene in eigene Bilder umzusetzen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/altesbuch_gegendaslichtleck.jpg" alt="Blenden, Objektive und Lichtleck-Vorbeugung" /></p>
<h2>Mein Stapel alter Fotografie-Sachbücher</h2>
<p>&hellip; ist deshalb recht niedrig. Und ziemlich DDR-Fachbuch-lastig, weil sich in den Secondhandläden Dresdens hauptsächlich Ostblock-Bücher häufen.</p>
<h3>Allgemeines und Nachwuchsförderung</h3>
<ul>
<li><em>Kurt Hartmann (1961)</em>: <strong>&quot;PENTACON-Praxis&quot;</strong></li>
<li><em>Hans Kleffe (1972)</em>: <strong>&quot;Bitte recht freundlich!&quot;</strong></li>
<li><em>Werner Wurst (16. Auflage, 1989)</em>: <strong>&quot;Fotobuch für Alle&quot;</strong></li>
</ul>
<p>Die Autoren erläutern optische Grundlagen, vermeidbare Anfängerfehler und ähnliche Dinge. Abgerundet werden ihre Werke durch die für Digitalfotografen irrelevanten Kapitel über Filmentwicklung und Farbfilter. Das Alleinstellungsmerkmal von Kleffes Büchlein: er hat es geschrieben, um Kindern und Jugendlichen dieses tolle Hobby nahezubringen.</p>
<p>Währenddessen gibt Uli Geissler Anregungen zu kindgerechten Fotospielen und Projekten (&raquo;Anfänger sollten mit einer leicht zu bedienenden Kamera beginnen.&laquo;), und das <em>Schnappschuss!</em>-AutorInnenkollektiv präsentiert eine bunte Mischung aus Ratschlägen, Erfahrungswerten und Mutmachern:</p>
<ul>
<li><em>Uli Geissler (1994)</em>:<br />
<strong>&quot;Achtung Aufnahme! Hundert Spiele für Kassettenrecorder und Kamera&quot;</strong></li>
<li><em>Lohse/Gruber/Geifes [Hrsg.]  (1956)</em>:<br />
<strong>&quot;Schnappschuss. Das Fotobuch für junge Menschen&quot;</strong></li>
</ul>
<h3>Bildwirkung und Dramaturgie</h3>
<p>&hellip; sind wichtige <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/fotografie-und-publikum">Elemente wirkungsvoller Fotografien</a>. Hempel und Prokop haben geschrieben, wie du Menschen und Ereignisse in Szene setzen kannst und welche Macht Fotografien haben.</p>
<ul>
<li><em>Rolf Hempel (1964)</em>: <strong>&quot;Filmkurs 2: ABC der Filmdramaturgie&quot;</strong></li>
<li><em>Gert Prokop (1978)</em>: <strong>&quot;Die Sprache der Fotografie&quot;</strong></li>
</ul>
<h3>Praxisbeispiele</h3>
<ul>
<li><em>Walter Danz (1961)</em>: <strong>&quot;Fototip 11: Techniken der Tierfotografie&quot;</strong></li>
<li><em>Joachim Giebelhausen (1982)</em>: <strong>&quot;Erfolgreiche Architekturfotografie&quot;</strong></li>
<li><em>Werner Wurst (1978)</em>: <strong>&quot;Objektive als Gestaltungsmittel&quot;</strong></li>
</ul>
<p>Was die Autoren uns zu sagen haben: Legt euch lieber ordentliche Objektive zu, statt aktuelle Sachbücher! Denkt besser vor den Aufnahmen nach, statt gigabyteweise Langeweile zu produzieren! Wir haben das doch auch hinbekommen. Und zwar ohne <em>Live View</em>.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/altesbuch_blickdurchdensucher.png" alt="Blick durch den Sucher" /></p>
<h2>Einige Schlussworte</em></h2>
<p>Dass das <strong>&quot;ABC der Filmdramaturgie&quot;</strong> in diesem Beitrag auftaucht, ist kein Fehler. Schließlich ist das Fotografieren nur eine von vielen möglichen Möglichkeiten, &#8216;die Realität&#8217; bzw. persönliche Ansichten zu archivieren.</p>
<p>Dies hat zur Folge, dass du, um Neues zu lernen, nicht allein auf Sachbücher zurückgreifen solltest, die sich ausdrücklich mit Fotografie beschäftigen. Schau dir Gemälde und Filme an, studiere Reklamesymbolik und trage auch sonst von überall Wissensbröckchen zusammen.</p>
<p>(So etwa findest du auf den Seiten 64/65 im Sachbuch <strong>&quot;Fossilien&quot;</strong> von Günter Krumbiegel und Harald Walther [1977] die illustrierte Anleitung zum Bau eines Tisches für Makroaufnahmen.)</p>
<h3>Und nun noch etwas zum Thema Sachbuchkauf</h3>
<p>Das <strong>&quot;Schnappschuss&quot;</strong>-Hardcover habe ich in der <a href="http://www.slub-dresden.de/">SLUBibliothek Dresden</a> entdeckt, und ich kann es nicht oft genug sagen:</p>
<blockquote><p><strong>Ausleihen geht über kaufen!</strong></p></blockquote>
<p>Das gilt erst recht für Sachbücher zur Digitalfotografie. Ich gebe doch nicht 35 Euro für ein Buch voller HDR-Grundlagen aus, wenn ich es leihen kann und noch dazu mit dem Gefühl zurückbringe, den Inhalt bereits aus Foren und Weblogs zu kennen.</p>
<p>&mdash; &mdash; &mdash;</p>
<p>Die Abbildungen für diesen Beitrag entnahm ich der eBook-Fassung von</p>
<ul>
<li><strong><a href="http://books.google.com/books?id=LYluAAAAMAAJ&#038;pgis=1">&quot;Die Photographischen Apparate. Dargestellt für Amateure und Touristen&quot;</a></strong> &ndash; <em>G. Pizzighelli (Halle, 1891)</em></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Keine Angst vor schlechtem Wetter!</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/verwertung/keine-angst-vor-schlechtem-wetter</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/verwertung/keine-angst-vor-schlechtem-wetter#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 13:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Heimstudio]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalkamera-guide.de/?p=472</guid>
		<description><![CDATA[Auch wenn es so stark stürmt, schneit, gewittert, regnet oder hagelt, dass du Angst um Kamera und Gesundheit haben musst, kannst du einige Stunden des Tages der Digitalfotografie widmen.

Am Computer kannst du &#8230;
&#8230; die Speicherkarten deiner Kamera(s) leeren und formatieren.
&#8230; deinen Digitalfoto-Bestand ausmisten, aufräumen, sortieren und verstichworten.
&#8230; die lange aufgeschobene Sicherungskopie aller Bilddateien in Angriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es so stark stürmt, schneit, gewittert, regnet oder hagelt, dass du Angst um Kamera und Gesundheit haben musst, kannst du einige Stunden des Tages der Digitalfotografie widmen.<br />
<span id="more-472"></span></p>
<h2>Am Computer kannst du &hellip;</h2>
<p>&hellip; die Speicherkarten deiner Kamera(s) leeren und formatieren.</p>
<p>&hellip; deinen Digitalfoto-Bestand <a href="http://www.hdd-guide.de/artikel/ordnung-auf-festplatte">ausmisten, aufräumen, sortieren und verstichworten</a>.</p>
<p>&hellip; die lange aufgeschobene Sicherungskopie aller Bilddateien in Angriff nehmen.</p>
<p>&hellip; dich in ein (weiteres) Grafikprogramm einarbeiten.</p>
<p>&hellip; Grafikprogramme updaten oder um <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/bildbearbeitung/automatisierte-farbveraenderung-mit-gimp-skripten">Plugins</a> ergänzen.</p>
<p>&hellip; jene Digitalfotos nachbearbeiten, die es nötig haben und es wert sind.</p>
<p>&hellip; einen USB-Stick mit Bildern füllen, die dringend entwickelt werden müssten.</p>
<p>&mdash; &ndash;</p>
<h2>Im Internet kannst du &hellip;</h2>
<p>&hellip; Freunden und Verwandten die versprochenen Familienfotos emailen. Aber erst, nachdem du den Bildern verständliche Titel gegeben hast.</p>
<p>&hellip; einen <a href="http://www.dslr-forum.de/index.php">Foren</a>beitrag schreiben bzw. Fragen stellen oder beantworten.</p>
<p>&hellip; dich durch Worte und Werke <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2008/11/13/bildvorstellung-lonely/">inspirieren</a> lassen.</p>
<p>&hellip; dein Fotoblog oder Flickr-Portfolio aktualisieren. Oder, falls du noch keines hast, eines erstellen.</p>
<p>&hellip; mit anderen FotoenthusiastInnen in Kontakt treten und Termine für Fotosafaris vereinbaren.</p>
<p>&hellip; weitere Bildbearbeitungsprogramme <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Freie_Grafiksoftware">kennenlernen</a> und <a href="http://qtpfsgui.sourceforge.net/download.php">downloaden</a>.</p>
<p>&hellip; sinnvolle Effektplugins und Anleitungen für die Grafikprogramme deiner Wahl recherchieren.</p>
<p>&hellip; nach <a href="http://henteaser.de/2008/bauanleitung-regenschirmstativ/">Bauanleitungen</a> und <a href="http://chdk.wikia.com/wiki/German">Tuningtipps</a> suchen, die dir das Fotografieren erleichtern oder neue Möglichkeiten eröffnen.</p>
<p>&hellip; <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/zubehoer/digitalfotografie-zubehoer-ersatzakku-blitzlicht">Kamerazubehör</a> bestellen oder ersteigern, nachdem du dir in Foren, Weblogs und so deren Vor- und Nachteile erlesen hast.</p>
<p>&mdash; &ndash;</p>
<h2>Und falls du nicht am Rechner sitzen willst, dann &hellip;</h2>
<p>&hellip; lies Sachbücher und Bedienungsanleitungen oder durchblättere Bildbände.</p>
<p>&hellip; lade Akkus auf.</p>
<p>&hellip; säubere Kamera und Zubehör.</p>
<p>&hellip; sorge für Ordnung im Hobbyraum, Atelier oder Arbeitszimmer.</p>
<p>&hellip; setze die im Internet gefundenen Anleitungen in die Tat um, sofern du die benötigten Materialien im Haus hast.</p>
<p>&hellip; fahr&#8217; mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln herum und fotografiere die Gegend durch die Scheiben dieses mobilen Regenschutzes.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/2720054309/"><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/schlechtwettertipp_autobahnfahrt.jpg" alt="Autobahnfahrt mit Wolkenbruch" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Motive gleichmäßig ausleuchten</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/motive-ausleuchten-blitzlicht-reflektor</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/motive-ausleuchten-blitzlicht-reflektor#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 10:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ausleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzlicht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflektor]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>

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		<description><![CDATA[Während simpler Blitzlichtaufnahmen bleibt der Digitalkamera kaum Zeit, den Hintergrund abzubilden. Sobald wiederum lange Belichtungszeiten im Schatten liegende Objekte sichtbar machen, kochen andere Bildteile über. Und manchmal reichen die vorhandenen Lichtquellen einfach nicht aus.

  
Gegen das drittgenannte Problem hilft dir die Kombination mehrerer Fotografien per Grafikprogramm &#8211; das sogenannte Dynamic Range Increase. Weniger drastischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während simpler Blitzlichtaufnahmen bleibt der Digitalkamera kaum Zeit, den Hintergrund abzubilden. Sobald wiederum lange Belichtungszeiten im Schatten liegende Objekte sichtbar machen, kochen andere Bildteile über. Und manchmal reichen die vorhandenen Lichtquellen einfach nicht aus.<br />
<span id="more-87"></span></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_blitz.JPG" alt="tiefschwarzer Hintergrund" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_unoptimiert.JPG" alt="überkochender Hintergrund'" /> <img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_dunkelheit.jpg" alt="Dunkelheit mit Bahnhofsuhr'" /></p>
<p>Gegen das drittgenannte Problem hilft dir die Kombination mehrerer Fotografien per Grafikprogramm &ndash; das sogenannte <a href="http://www.digitalkamera.de/Fototipp/Wie_funktioniert_Dynamic_Range_Increase__DRI_/2225.aspx"><em>Dynamic Range Increase</em></a>. Weniger drastischen Helligkeitsunterschieden hingegen kannst du bereits während des Fotografierens mit Methoden entgegenwirken, die etliche Jahrzehnte älter sind als Heimcomputer.</p>
<h2>Erste Methode: Nutze Sonnenstand und Bewölkung aus</h2>
<p>Sobald der Himmel bedeckt ist, verschwinden die krassen Helligkeitsunterschiede zwischen Licht- und Schattenbereichen, und längere Belichtungszeiten führen nicht mehr sofort zur Überbelichtung hellerer Bildteile.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_bedeckterhimmel.jpg" alt="Wolken sind unsere Freunde'" /></p>
<p>Willst du nicht auf Wolken warten, solltest du nur Motive fotografieren, die gerade &#8216;beschattet&#8217; sind und in denen sich keine sonnenbeschienenen Objekte spiegeln.</p>
<h2>Zweite Methode: Verwende das Blitzlicht</h2>
<p>Wenn der Vordergrund dunkel ist, während alles dahinter in vollem Lichterglanz erstrahlt, wendest du den Aufhellblitz an. Bereits mit dem kamerainternen Blitzlicht gelingen dir mit etwas Übung schöne Bilder, die mehr sind als Schattenrisse.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_aufhellblitz.JPG" alt="Gegenlicht und Aufhellblitz" /></p>
<p>Kocht der Vordergrund über, ist die Kamera zu nah dran. In diesem Fall drehst du die Blitzleistung herunter. Wenn das nicht hilft, muss du dich den Abstand zum Motiv vergrößern und heranzoomen. (Achtung: Dadurch ändert sich die Tiefenwirkung des Bildes!) Ist der Blitzschlag hingegen &#8216;nur&#8217; unnatürlich grell, <a href="http://www.instructables.com/tag/type:id/category:photography/keyword:flash/keyword:diffuser/">zerstreust</a> du ihn.</p>
<p>Kombinierst du lange Belichtungszeit und Blitzlicht, wird der Vordergrund wird durch den Blitz erhellt und der Hintergrund von der Belichtungszeit, während deine Handbewegungen beide Bildebenen verwirbeln.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_blitzzeit.jpg" alt="Blitz und l&auml;ngere Belichtungszeit in Kombination'" /></p>
<h2>Dritte Methode: Bediene dich reflektierender Stoffe</h2>
<p>Wie ihr Name bereits sagt, erzeugen sogenannte Reflektoren kein eigenes Licht, sondern werfen das der vorhandenen Lichtquellen zurück. Farbneutrale Flächen übernehmen die natürliche Farb- und Lichtstimmung der Umgebung und farbige verfälschen das Ergebnis. (Was nicht unbedingt schlecht ist.)</p>
<p>Eigentlich benötigst du keine Profi-Reflektoren. Styroporplatten, auf Lattenquadrate gespannte Kissenbezüge, weiße Hauswände und <a href="http://www.sublime-light.com/index.php/2007/08/10/diy-make-your-own-light-reflector-for-5/">ähnliche Behelfsreflektoren</a> tun die gleiche Arbeit und kosten wenig. So etwa diente für das Portrait rechts im Bild ein Zeichenblock als passive Lichtquelle:</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/lichtoptimierung_ohneundmitreflektor.JPG" alt="R&auml;ucherm&auml;nnchen, ohne und mit Reflektor aufgenommen" /></p>
<p>Trotzdem ist der Kauf zumindest eines &#8216;echten&#8217; Reflektors kein rausgeworfenes Geld. Diesen kannst du nämlich im Gegensatz zu Styroporplatten auf handliche Größen zusammenfalten. Außerdem macht so ein wagenradgroßes Helferchen weitaus mehr her als ein mit Silberfolie beklebter Pappkarton.</p>
<p>Und apropos Wagenrad: Da größere Motive größere Reflektoren erfordern, wird es dir mit jedem benötigten Quadratzentimeter schwerer fallen, bei der <a href="http://www.photoflexlightingschool.com/Lighting_Lessons/Basic_Lighting/Portrait_Indoor/index.html">Lichtgestaltung</a> auf AssistentInnen zu verzichten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Richtig Fotografieren &#8211; 11 Tipps für Beginner</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/richtig-fotografieren-beginner-tipps</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/richtig-fotografieren-beginner-tipps#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Aufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfänger der digitalen Fotografie fragen oft: &#8220;Wie fotografiert man richtig?&#8221; Diese Frage ist nicht ohne viel Worte zu beantworten. Du findest hier eine Sammlung von Tipps und Tricks, die den Einstieg so leicht wie möglich machen.

Auf das Kaufen einer Digitalkamera bin ich ja erst kürzlich eingegangen, doch was wenn man mit dem neuen Gerät erstmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfänger der digitalen Fotografie fragen oft: &#8220;Wie fotografiert man richtig?&#8221; Diese Frage ist nicht ohne viel Worte zu beantworten. Du findest hier eine Sammlung von Tipps und Tricks, die den Einstieg so leicht wie möglich machen.<br />
<span id="more-214"></span></p>
<p>Auf das <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/digitalkamera/tipps-zum-kamerakauf" title="Kamera Kaufen Tipps"><strong>Kaufen einer Digitalkamera</strong></a> bin ich ja erst kürzlich eingegangen, doch was wenn man mit dem neuen Gerät erstmal nicht viel anfangen kann?</p>
<p>In diesem Artikel gebe ich Tipps zur Vorbereitung und für die Aufnahmesituation. Am Ende steht den ersten beeindruckenden Fotos hoffentlich nichts mehr im Weg.</p>
<h2>Setup &#8211; Was muss ich einstellen?</h2>
<ul>
<li>
<strong>Uhrzeit und Datum;</strong> Wichtig, bei der ersten Inbetriebnahme solltest du Datum und Uhrzeit + eventuell Zeitzone eingeben. Vergiss auch nicht auf Winter- und Sommerzeit umzustellen sonst sind die Fotos später mit falschen Aufnahmedaten versehen.</li>
<li><strong>Bildgröße;</strong> Da du nicht weist was du später mal mit deinen Fotos machen möchtest, solltest du Sie von Beginn an mit der bestmöglichen Qualität aufnehmen. In diesem Fall stellst du die Anzahl der Megapixel auf das mögliche Maximum ein. So kannst du später die Bilder vielfältiger verwenden (zum Beispiel als Poster) oder auch nur bestimmte Bildausschnitte nutzen.</li>
<li><strong>Bildkompression, JPEG, RAW;</strong> Auch die Kompression sollte aus oben genannten Gründen so Verlustfrei wie möglich eingestellt werden. Dadurch benötigen die Fotos mehr Speicher aber du kannst ebenso mehr mit den Resultaten anfangen. Stell dir nur vor wie schlimm es währe wenn du den perfekten Schnappschuss als Poster druckst und feststellst, dass alles nur schwammig aussieht und dich die &#8220;Klötzchen&#8221; anlachen.</li>
<li><strong>ISO Empfindlichkeit;</strong> Als Anfänger solltest du die ISO-Einstellungen zunächst dem Automatik-Modus überlassen. Bei zu hohen Werten wird das Foto schnell vom Rauschen befallen und wirkt unruhig. <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/nutzen-und-nachteile-hoher-iso-werte" title="Hohe ISO-Werte"><strong>Nutzen und Nachteile hoher ISO-Werte</strong></a> wurden hier ja bereits besprochen.</li>
<div class="mitte">
<img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/richtig_fotografieren_2.jpg" alt="Ungewöhnliche Perspektive" /></p>
<p><small>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/fabio_dsp/1234491878/">Fábio Pinheiro</a></small></p>
</div>
</ul>
<h2>Aufnahme &#8211; Erst lesen, dann knipsen</h2>
<ul>
<li><strong>Ließ die Bedienungsanleitung!</strong> Auch wenn es schwer fällt, sich dem trockenen Stoff anzunehmen, ein Blick ins Handbuch erspart einigen Ärger. Wichtig vor allem die Menüführung. Wie schalte ich in einen bestimmten Aufnahmemodus? Wie kann ich die Grundeinstellungen vornehmen? Die Antwort auf diese und andere Fragen lassen sich so leicht beantworten und sind beim Fotografieren viel wert.</li>
<li><strong>Fotografiere im Querformat;</strong> Für die menschliche Wahrnehmung ist das Querformat am besten geeignet, mit einem Blick von links nach recht können wir die Bildsituation am besten erfassen. Außerdem präsentierst du deine Fotos sicher auch am Computer, Fernseher oder mit anderen technischen Geräten bei denen das Bildformat auch in die Breite geht. Hochformatfotos stören und transportieren nicht die gleiche harminische Wirkung.</li>
<li><strong>Digitalzoom ist böse;</strong> Bitte benutze ausschließlich den optischen Zoom deiner Kamera. Alles was darüber hinausgeht ist der so genannte digitale Zoom. Dieser wird nicht mit dem Objektiv realisiert, vielmehr wird das Bild künstlich aufgeblasen und dadurch unscharf und unbrauchbar.</li>
<li><strong>Stativ für lange Belichtung;</strong> Wenn du Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen (Beispiel sind abendliche Feiern) knipsen möchtest, benutzt du sicher den Blitz. Doch damit verliert das Foto die Stimmung. Am besten benutzt du ein Ministativ, mit diesem kannst du auf den Blitz verzichten und mit längeren Verschlusszeiten fotografieren.</li>
<li><strong>Verwackelte Bilder?</strong> Auch bei verwackelten Bildern hilft entweder der Blitz (wenn sich das Motiv bewegt) oder ein Ministativ (bei ruhigen Objekten). Mit ein bisschen Übung wirst du grobe Verwackler vermeiden.</li>
<li><strong>Eine Frage der Perspektive;</strong> Gerade als Fotoanfänger solltest du viel mit Perspektiven experimentieren. Leg dich flach auf den Boden und versuch aus der Froschperspektive zu knipsen. Aus einem Fenster oder vom Balkon wird die Vogelperspektive nachgeahmt; aber Vorsicht, nicht raus fallen! Am Ende kommen sicher ungewöhnliche und tolle Fotos raus.</li>
<div class="mitte">
<img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/richtig_fotografieren_1.jpg" alt="Ungewöhnliche Perspektive" /></p>
<p><small>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/dpade1337/387556600/">{dpade1337}</a></small></p>
</div>
<li><strong>Was soll aufs Bild?</strong> Weniger ist mehr. Oft fängt man die Stimmung einer Situation besser ein, wenn man nur einzelne Elemente fotografiert. Bei einer Feier könnte das intensive Gespräch zweier Personen fotogener sein, als ein Bild auf dem man versucht alle Anwesenden gleichzeitig abzulichten.</li>
</ul>
<h2>Hast du noch mehr Anfänger-Tipps?</h2>
<p>Ich weiß das ich mit diesem Beitrag nur an der Oberfläche geschürft habe. Es gibt sicher noch viel mehr Wissen, dass man angehenden Hobby-Fotografen mit auf den Weg geben kann. Also was kannst du einem Einsteiger raten? Oder welche Tipps haben dir geholfen als du das erste mal deine Kamera in der Hand hattest?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;ich möchte fotografieren lernen&#8221;</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/ich-moechte-fotografieren-lernen</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/ich-moechte-fotografieren-lernen#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 12:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ansporn]]></category>
		<category><![CDATA[autodidaktisch]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts einfacher als das, liebeR SuchmaschinennutzerIn! Alles, was du tun musst, ist, unser patentiertes Pflichtprogramm abzuarbeiten.

Übrigens ist es nicht so, dass du jeden dieser Punkte abhaken und hinter dich bringen kannst wie Klassenarbeiten oder Friseurtermine. Die meisten kannst du ad infinitum wiederholen.
(Ach ja: Wenn du Fotografieren lernen willst, sind Englischkenntnisse von Vorteil, aber kein Muss.)
Hinterfrage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts einfacher als das, liebeR SuchmaschinennutzerIn! Alles, was du tun musst, ist, unser <s>patentiertes</s> Pflichtprogramm abzuarbeiten.<br />
<span id="more-36"></span></p>
<p>Übrigens ist es nicht so, dass du jeden dieser Punkte abhaken und hinter dich bringen kannst wie Klassenarbeiten oder Friseurtermine. Die meisten kannst du <em>ad infinitum</em> wiederholen.</p>
<p>(Ach ja: Wenn du Fotografieren lernen willst, sind Englischkenntnisse von Vorteil, aber kein Muss.)</p>
<h2>Hinterfrage deinen Wunsch</h2>
<p>Der Weg zum (Semi-)Profi ist gepflastert mit zighunderten auf die eine oder andere Weise vergeigten Aufnahmen. Und auch, wenn deine Kamera höchstwahrscheinlich Digitalfotografien erzeugen wird &ndash; dieses Hobby kostet dennoch Zeit, Geld und Geduld. Andererseits ermöglichen es Fotoapparate ihren Nutzern, Bildinformationen aller Art binnen Sekundenbruchteilen relativ naturgetreu abzubilden.</p>
<p>Es ist bewundernswert, wenn Menschen Motive zeichnen oder Eindrücke in geschriebene Worte fassen können. Ich habe mich für die Digitalfotografie, entschieden weil mir das Erlernen und Perfektionieren der eben genannten Alternativen zu lange dauert. Was sind <em>deine</em> Beweggründe?</p>
<h2>Schau dir die Werke deiner zukünftigen MitstreiterInnen an</h2>
<p>Galerien und Ausstellungen zu besuchen, muss nicht sein, denn öffentlich und kostenfrei zugängliche Quellen gibt es genug: Zeitschriften, Bildbände (durchblättern statt kaufen), Plakatwerbung, <a href="http://www.pdf-mags.com/photography.php">PDF-Magazine</a> und so weiter <a href="http://www.photofriday.com/">und so fort</a>.</p>
<p>Verblüffend oft wird dir beim Betrachten dieser Werke &raquo;Das könnte ich auch!&laquo; bzw. &raquo;Das wäre mir auch eingefallen!&raquo; durch den Kopf gehen. Worauf wartest du noch? Beweise diese Behauptungen!</p>
<h2>Fotoapparat(e) ausleihen</h2>
<p>Falls du ein Mobiltelefon mit eingebauter Digitalkamera besitzt, musst du noch nicht einmal das. Beim Fotografieren geht es um die Bilder und nicht (allein) um die Professionalität der verwendeten Technik. Zumal ja Fahranfänger auch nicht ohne Übung Formel-Eins-Champions werden.</p>
<p>Auch später, also wenn du dich mit Zubehör und einer eigenen Kamera ausgerüstet hast, solltest du mal anderes &ndash; und nicht immer nur &#8216;besseres&#8217; &ndash; Equipment ausprobieren, um die Grenzen und Möglichkeiten verschiedener Modelle herauszufinden.</p>
<h2>Kauf dir eine Erstausstattung</h2>
<p>Digitalfotografie ist nur auf den ersten Blick ein billiges Hobby; Zusatzkosten durch Zu- und Neukäufe sind unvermeidlich. Aber das ist bei jedem technikbasierten Hobby deshalb vorhersehbar.</p>
<p>Für den Anfang jedoch reicht eine Digitalkamera aus, die nicht auf dem neuesten Stand ist, aber auch nicht hemmungslos veraltet. Lass dich nicht von den Megapixelangaben und ähnlichen Werbeversprechen blenden. Exotische Zusatzfunktionen schaden zwar nicht, aber lenken dich davon ab, deine Fotografie-Skills zu verbessern.</p>
<p>Ebenfalls wichtig: Ladegerät, Ersatzakkus, eine Handvoll &#8216;große&#8217; Speicherkarten, sowie spezielles Reinigungswerkzeug gegen Staub auf dem Objektiv und Fingerabdrücke am Display. Der Kauf eines <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/zubehoer/mini-stativ">Mini-Stativs</a> ist nicht unklug.</p>
<p>Und all das verstaust du in einer Tasche, die dir den schnellen Zugriff auf deine Ausrüstung ermöglicht.</p>
<h2>Bearbeite die Fotos am Computer</h2>
<p>Wenn du das Geld und die Kontakte hast, kannst du dich aufs Fotografieren beschränken und die Bildbearbeitung den Profis deiner Wahl überlassen.</p>
<p>Andernfalls ist es kein Nachteil, wenn dein Heimcomputer mit massig Rechenleistung und (Arbeits-)Speicherkapazität, sowie einem ordentlichen &ndash; sprich: augenschonenden &ndash; Monitor ausgestattet ist.</p>
<p>Um Digitalfotos zu bearbeiten, benötigst du logischerweise Grafiksoftware. <a href="http://gimp.org/">GIMP</a> oder <a href="http://www.getpaint.net/">Paint.NET</a> sind die beste Wahl für Digitalfotografie-EinsteigerInnen. Falls du dich mit dem RAW-Format vertraut machen willst, empfehle ich dir <a href="http://rawstudio.org/">Rawstudio</a>.</p>
<p>Sobald auf deinen Fotos mehr zu erkennen ist als nur verwaschene Klumpen, ergibt es Sinn, grundlegende Grafikprogramm-Funktionen an ihnen auszuprobieren. Anleitungen hierzu findest du im Internet zuhauf. Die Suchanfrage &quot;bildbearbeitung tutorial&quot;, ergänzt um den Namen des Programmes, führt am schnellsten zum Ziel. Sei aber vorsichtig, dass du die Ausgangsdateien nicht unwiderbringlich verschlimmbesserst!</p>
<h2>Lies Handbücher und Anleitungen</h2>
<p>&hellip;, denn das hilft dir dabei, die Möglichkeiten und Grenzen deiner Ausrüstung kennenzulernen. Wenn du keine besitzt, dann findest du sie wahrscheinlich auf der Website der Hersteller und Programmierer. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann gibt es immer noch zig Weblogs und Foren, deren Beiträge und Mitglieder dir weiterzuhelfen vermögen.</p>
<h2>Nutze sämtliche Vorzüge deiner Digitalkamera</h2>
<p>Digitalkameras sind zu mehr gut, als nur zum Speichern interessanter visueller Eindrücke. Sie zeigen die Uhrzeit an, können als Diktiergerät oder visuelles Notizbuch dienen oder auch als digitaler Handspiegel. (Sind noch Mohnkörnchen zwischen den Zähnen? Ein grinsendes Selbstportrait liefert die Antwort.) Außerdem leuchtet der Vorschaumonitor; jede Digitalkamera ist gleichzeitig auch Behelfs-Taschenlampe.</p>
<p>Ganz abgesehen von der Möglichkeit, Kameras mit <a href="http://www.diyphotography.net/">selbstgebautem</a> oder <a href="http://chdk.wikia.com/wiki/Main_Page">heruntergeladenem</a> Zubehör zu aufzurüsten.</p>
<h2>Fotografiere alles, was dir vor die Linse gerät</h2>
<p>Jede Straße birgt tausende Details, die du aufzeichnen kannst; wenn du auf einen Bus wartest, dann nutze die Zeit dafür, rund um die Haltestelle auf Motivsuche zu gehen. Trage den Fotoapparat immer so mit dir herum, dass er in unter einer Minute einsatzbereit ist. Wenn du wissen willst, was hinter einer Baustellen-Holzwand vor sich geht, dann fotografiere mit eingeschaltetem Autofocus über die Absperrung hinweg.</p>
<p>Hock dich ungeniert nebens&#8217;s Wartehäuschen und fotografiere die  Pflänzchen, die in den Ritzen im Asphalt wachsen. Gewöhne dir die Schamhaftigkeit gegenüber deinen nicht-fotografierenden Mitmenschen ab; sie behindert dich nur bei deinem Hobby. Fotografen sind Künstler und künstlerische Freiheit entschuldigt vieles.</p>
<h2>Lerne aus Fehlern und vermehre Erfolgserlebnisse</h2>
<p>Fotografiere tags, nachts und in der Dämmerung, mit und ohne Blitz. Probiere die diversen Kamerafunktionen bei wechselnden Lichtverhältnissen und Motiven durch. Teste aus, was deine Kamera so kann. Finde heraus, wie sie die Dinge aufzeichnet, die du ihr zeigst. Lies dich in <a href="http://www.wirklemms.de/chdk/forum/index.php">Foren</a> und <a href="http://kwerfeldein.de/">Weblogs</a> schlau und teste das Gelesene im richtigen Leben. Und notiere/merke dir, welche Methoden zu vorzeigbaren Ergebnissen führen.</p>
<h2>Du könntest natürlich auch</h2>
<p>&hellip; (Volks-)Hochschulkurse besuchen oder eine FotografInnen-Lehre antreten. Der Connections und der Glaubwürdigkeit halber ist dieses Vorgehen vielleicht sogar der bessere Weg. Auch stellen sich Lernerfolge unter Umständen schneller ein, wenn du dich mit Gleichgesinnten umgibst.</p>
<p>Aber mal unter uns: Fotografieren lernen kann echt jeder Mensch. Fehlfarbenes Polaroidgeknippse und unbrauchbare Passfotoautomaten-Bilder gelten als künstlerisch wertvoll &ndash; du kannst also eigentlich nichts falsch machen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Megapixel</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/digitalkamera/megapixel</link>
		<comments>http://www.digitalkamera-guide.de/digitalkamera/megapixel#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 22:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitalkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Bildqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Bildsensor]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Megapixel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Angabe der Megapixel beeinflusst wohl die meisten Kaufentscheidungen im Bereich der digitalen Fotografie. Dabei sagt diese Angabe allein ziemlich wenig darüber aus, ob sich mit einer Kamera überzeugende Ergebnisse erzielen lassen. Sie verrät zuerst einmal nur, dass der kamerainterne Bildsensor in der Lage ist, Dateien von maximal soundsovielen Millionen Bildpunkten Größe zu erzeugen.

Höhe mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Angabe der Megapixel beeinflusst wohl die meisten Kaufentscheidungen im Bereich der digitalen Fotografie. Dabei sagt diese Angabe allein ziemlich wenig darüber aus, ob sich mit einer Kamera überzeugende Ergebnisse erzielen lassen. Sie verrät zuerst einmal nur, dass der kamerainterne Bildsensor in der Lage ist, Dateien von maximal soundsovielen Millionen Bildpunkten Größe zu erzeugen.<br />
<span id="more-23"></span></p>
<h2>Höhe mal Breite</h2>
<p>Bereits die Bezeichnung als <em>Megapixel</em> verzerrt die Vorstellung von der Leistung der Kamera. Denn die Seitenlänge einer Digitalfotografie ist nicht ganz so mega.</p>
<p>Die Pixel formen ein Rechteck. Mit der Formel für den Flächeninhalt (<kbd>fläche = höhe x breite</kbd>) kann man die Anzahl der Einzelpixel berechnen. So etwa entsprechen 9.98 Mega- umgerechnet 3648×2736 Einzelpixeln.</p>
<p>Und vier Quadratpixel sind eigentlich sechzehn voneinander unabhängige Pixel, denen der Bildsensor neben den ebenfalls wichtigen Helligkeits- und Farbwerten eine bestimmte Position zugewiesen hat.</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/viermalvierpixel.png' alt='Vier mal vier Pixel' class='alignnone' /></p>
<p>Ähnlich den Buchstaben dieses Textes, aus denen sich beim Lesen der Zusammenhang erschließt, wird das Muster erst vom Hirn des Publikums zum Bildmotiv zusammengesetzt. Wer nichts erkennt oder versteht, dem fehlt womöglich der zur Entschlüsselung notwendige Code.</p>
<h2>Geometrie</h2>
<p>Was das wohl ist?</p>
<p><img src='http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/zehnmalzehnpixel.png' alt='Pixel im Größenvergleich' class='alignnone' /></p>
<p>Richtig: Eine zweite Illustration. Sie zeigt den Größenunterschied zwischen zehn, acht, sechs und vier Quadratpixeln.</p>
<p>Und beweist, wie wenig Sinn es ergibt, eine neue Kamera zu kaufen, nur weil die zwei Megapixel mehr unter der Haube hat. Denn da die Pixel, wie bereits erwähnt, zum Rechteck angeordnet sind, bräuchte es viermal so viele von ihnen, um die doppelte Bildgröße zu erreichen.</p>
<p>Das ist übrigens der Grund für die Existenz von Mittel- und Großformatfotoapparaten: Je feinkörniger (und größer) das &#8216;Negativ&#8217; ist, umso detailreichere (und größere) Abzüge lassen sich erzeugen.</p>
<h2>Qualität vs. Quantität</h2>
<p>Manche meinen, dass im Kompaktdigitalbereich Bildsensoren mit sechs Megapixeln optimale Ergebnisse liefern, und haben diese Theorie <strong><a href="http://6mpixel.org/?page_id=94">auf der gleichnamigen Webseite</a></strong> mit Fakten untermauert.</p>
<p>Wie dem auch sei, eines ist sicher: Sobald für eine kompakte Digitalkamera oder ein Fotohandy mit hoher Megapixelzahl geworben wird, ist Vorsicht geboten. Vor allem, wenn das Gerät gleichzeitig noch mit beeindruckendem Analogzoom aufwartet. Dazu ist nämlich ein Objektiv mit vielen Linsen vonnöten.</p>
<p>Und da jede Linse das auf den kleinen Sensor treffenden Licht abschwächt, hat müssen Fotografen bei schlechten Lichtverhältnissen ganz schnell die Qual der Wahl treffen zwischen Unschärfe, Unterbelichtung und farbstimmungszerstörendem Blitzlicht.</p>
<h2><em>Zusammenfassung</em></h2>
<p>Ein qualitativ hochwertiger Bildsensor, dessen Einzelpixel genügend Fläche haben, verkraftet mehr Lichtteilchen, bevor Bildbereiche überbelichten; ein großer Sensor ist theoretisch eher zu klaren, scharfen Aufnahmen in der Lage als die meisten (kompakten) Megapixel-Angeber.</p>
<p>Theoretisch, weil es letzten Endes auf das Geschick im Umgang mit dem Apparat und dessen Potential ankommt.</p>
<p>Selbst mit einer miesen Kamera lassen sich, ein wenig Kreativität und Können vorausgesetzt, durchaus passable Ergebnisse erzielen. Wobei diese Ergebnisse unter Umständen wenig mit ‘klassischer’ (Digital-) Fotografie zu tun haben und ihrem Publikum einiges Wohlwollen abverlangen.</p>
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