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	<title>digitalkamera-guide &#187; Motivwahl</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
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		<title>Unterschiede in der Fotografie</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivwahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Da jeder Mensch andere Interessen hat, werden nur die offensichtlichsten Details eines Fotomotivs von allen bemerkt. Doch das Herausarbeiten von Eigenschaften und Gegensätzen innerhalb einer Fotografie betont zumindest all jene Aspekte, die den Fotografierenden selbst wichtig erschienen.

Helligkeit
Fotografie bedeutet Zeichnung aus Licht und tatsächlich bestehen fast alle Bilder aus Zonen mit unterschiedlichen Helligkeiten.


Farbe
&#8230; sorgt ebenfalls dafür, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da jeder Mensch andere Interessen hat, werden nur die offensichtlichsten Details eines Fotomotivs von allen bemerkt. Doch das Herausarbeiten von Eigenschaften und Gegensätzen innerhalb einer Fotografie betont zumindest all jene Aspekte, die den Fotografierenden selbst wichtig erschienen.<br />
<span id="more-494"></span></p>
<h2>Helligkeit</h2>
<p>Fotografie bedeutet <em>Zeichnung aus Licht</em> und tatsächlich bestehen fast alle Bilder aus Zonen mit unterschiedlichen Helligkeiten.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-helligkeit1.jpg" alt="Graustufen" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-helligkeit2.jpg" alt="Helligkeit" /></p>
<h2>Farbe</h2>
<p>&hellip; sorgt ebenfalls dafür, dass sich Gegenstände voneinander unterscheiden oder aber in einer ansonsten monotonen Umgebung auffallen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-farbe1.jpg" alt="Farben" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-farbe2.jpg" alt="Farbe vs. Untergrund" /></p>
<h2>Größe</h2>
<p>&hellip; ist sozusagen eine messbare Empfindung. Deshalb erregen jene Bildkompositionen Aufmerksamkeit, die kleine Dinge vergrößern und/oder auf denen Objekte mit bekannten Maßen als Vergleich dienen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-ausmass.jpg" alt="Ausmass" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-groessenvergleich.jpg" alt="Groessenvergleich" /></p>
<h2>Form und Struktur</h2>
<p>Je stärker die gegensätzlichen Formen und Strukturen innerhalb eines Bildes &ndash; oder aber die Unterschiede zwischen dem Motiv zum Normalfall &ndash; sind, umso wirkungsvoller ist das Bild.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-form.jpg" alt="Form" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-spannung.jpg" alt="Spannung" /></p>
<p>Im zweiten Bild treffen nicht allein die Härtegrade der abgebildeten Objekte aufeinander, sondern auch das &#8217;sanftes Ruhekissen&#8217; und die Dunkelheit des Abflusses. Pollenallergiker würden vermutlich letzteres bevorzugen.</p>
<h2>Zustand und Alter</h2>
<p>Was ist schon normal? Oder schön? Die Kamera kennt den Unterschied nicht.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-zustand.jpg" alt="Zustand" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-alter.jpg" alt="Alter" /></p>
<h2>Ort</h2>
<p>Der Hauptaspekt auch noch des langweiligsten Touristenfotos ist der des Ortes: Man war da und hat das Sehenswerte mit der eigenen Kamera abgelichtet. Deshalb fotografieren Menschen Kirchen und Paläste selbst, statt sich mit Postkarten zu begnügen.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-lage.jpg" alt="Lage" /></p>
<p>Andererseits ist manchmal nicht nur der Ort interessant, als vielmehr, wie das Fotomotiv dort wohl hingekommen sein mag. Das Sehenswerte wird entdeckt und nicht gezielt aufgesucht.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-ort.jpg" alt="Ort" /></p>
<h2>Unschärfe</h2>
<p>&hellip; ist die teilweise oder völlige Abwesenheit von scharf abgegrenzten Bildbereichen. Sie erzeugt im Idealfall Dynamik und ist schlimmstenfalls nur ein störender Fokussierfehler.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-unschaerfer.jpg" alt="Unschaerfe #1" /></p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-unschaerfe.jpg" alt="Unschaerfe #2" /></p>
<h2>Die Richtung</h2>
<p>Nicht die Bewegung allein sorgt für Spannung, sondern die Kombination mit der in der Bewegungsrichtung erkenn- oder denkbaren Dinge.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/merkmal-bewegung.jpg" alt="Bewegung" /></p>
<p>Die Frage ist jetzt bloß, ob die eindrucksvollsten Fotografien auch die mit den unterschiedlichsten Bildelementen sind. Könnt ihr ja mal ausprobieren.</p>
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		<title>Motive und Ausrüstung</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 13:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Motivwahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst einmal gilt der Grundsatz, lieber einen Fotoapparat im Handgepäck zu haben als nur einen Kugelschreiber. Versteht sich von selbst, dass der Apparat mit vollen Akkus bestückt ist und seine Speicherkarte so leer wie möglich. (Am besten holst du die Bilder nach jeder Fototour von den Karten, statt sie über Wochen anzusammeln.) 
Insgesamt wählst du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst einmal gilt der Grundsatz, lieber einen Fotoapparat im Handgepäck zu haben als nur einen Kugelschreiber. Versteht sich von selbst, dass der Apparat mit vollen Akkus bestückt ist und seine Speicherkarte so leer wie möglich. (Am besten holst du die Bilder nach jeder Fototour von den Karten, statt sie über Wochen anzusammeln.) <span id="more-545"></span></p>
<p>Insgesamt wählst du Kamera und Zubehör nach dem zu erwartenden Motiv aus. Alles spielt hinein: Abstand, Fluchtdistanz und Geschwindigkeit des Motives, Lichtverhältnisse und so weiter. Nicht jede Brenweite oder Verschlusszeit eignet sich für jeden Zweck und manchmal sind natürliche Lichtquellen einfach zu dunkel für Aufnahmen ohne Stativ oder Blitz(e).</p>
<p>Ein weiteres &ndash; vielleicht sogar das wichtigste &ndash; Kriterium bei der Wahl der Ausrüstung ist die Seltenheit des Motives. Wenn du mehr willst, als verhuschte &raquo;Ich war dabei&laquo;-Handyfotos, solltest du dir ein dem Anlass gerechtes Fotoequipment ausleihen. Oder gleich (befreundete Semi-)Profis beauftragen, deren Bilderausbeute sicherlich hochwertiger sein wird, weil sie sich mit ihrer Ausrüstung bereits auskennen.</p>
<h2>Motivsuche</h2>
<p>Der Unterschied zwischen einem Stadtbummel und einem Stadtbummel mit Digitalkamera besteht darin, dass im zweiten Fall stets der Auslöser lockt. Nur: Geht deine Welt unter, wenn du etwas nicht fotografierst bzw. nicht gleich, sondern später mal irgendwann oder nie?</p>
<p>Ob ein Motiv des Fotografierens würdig ist, ist allein deine Sache. Zudem ist es, zugegeben, schwerer, kreativ zu sein, als darüber zu lesen. Aber du solltest dir zumindest sicher sein, dass du etwas nicht allein deshalb so und nicht anders fotografierst, <a href="http://www.flickr.com/groups/pisapushers/pool/">weil das jedermensch so macht</a>.</p>
<h2>Selbstbeherrschung</h2>
<p>Seit meine Kompaktdigitale ihren Geist aufgegeben hat, bin ich wieder häufiger &#8216;unbestückt&#8217; unterwegs, denn die EOS ist mir zu unhandlich, um sie wirklich jedes Mal mitzunehmen.</p>
<p>Andererseits fotografiere ich auch wieder analog mit einer batterielosen, plastenen Schnappschusskamera. Filme entwickeln lassen ist tatsächlich <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=2640">vergleichbar mit dem Auspacken von Geschenken</a>. Hierbei muss ich mich jedoch ebenfalls beherrschen, weil Filmmaterial und -entwicklung weitaus teurer ist als der <em>digital workflow</em> am Heimrechner.</p>
<p>Was ich nicht gedacht hätte: Die Umgewöhnung fiel leicht. Und dass, obwohl es zu Beginn ein komisches Gefühl war, ohne Digiknippse unterwegs zu sein und ich mich noch immer manchmal darüber ärgere, gewisse Anblicke nicht ablichten zu können.</p>
<p>Doch diese Momente sind selten. Die meisten unfotografierten Motive rennen nicht weg, und die wirklich interessanten Motive merke ich mir und suche sie später noch einmal auf; diesmal jedoch mit der passenden Ausrüstung.</p>
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		<title>Kleinkinder fotografieren</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/kleinkinder-fotografieren</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 13:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fototipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Motivwahl]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist das Normalste von der Welt. Zumindest für deren Eltern und Verwandte. Schließlich soll der Nachwuchs später sehen können, wo er herumkletterte, in welchen Büchern er blätterte und auf welchem Spielplatz er Sand aß.
Hier nun also einige Tipps und Tricks zum Fotografieren und der Bildgestaltung für Portraits all jener kleinen Kinder, die bereits stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; ist das Normalste von der Welt. Zumindest für deren Eltern und Verwandte. Schließlich soll der Nachwuchs später sehen können, wo er herumkletterte, in welchen Büchern er blätterte und auf welchem Spielplatz er Sand aß.</p>
<p>Hier nun also einige Tipps und Tricks zum Fotografieren und der Bildgestaltung für Portraits all jener kleinen Kinder, die bereits stehen und rennen können.<br />
<span id="more-541"></span></p>
<h2>Erst das Kind und dann das Fotoshooting!</h2>
<p>Dieser Punkt ist hoffentlich selbsterklärend. Unterschätz&#8217; dein Kind nicht, aber setze auch nicht <a href="http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/rund-ums-fotografieren">eines dummen Fotos wegen</a> dessen Unversehrtheit aufs Spiel.</p>
<h2>Die ideale Fotoausrüstung</h2>
<p>&hellip; gibt es nicht. Es eignet sich so ziemlich jeder (digitale) Fotoapparat. Obwohl es auch hier Unterschiede gibt. Das schlummernde Kind etwa solltest du nicht unbedingt aus nächster Nähe mit dem Spiegelreflex-Klacken behelligen, sondern ihm lieber mit einer <strong>komplett stummgeschaltet</strong>en Kompaktdigitalkamera zu Leibe rücken.</p>
<p>Auch ist es besser, größere Brennweiten einzusetzen. Jedes <strong>Objektiv ab fünfzig Millimetern Brennweite</strong> ist geeignet, weitwinklige Portraitaufnahmen (z.B. mit 28mm oder 35mm  Brennweite) hingegen liefern seltsame Ergebnisse.</p>
<h2>Die richtigen Kamera-Einstellungen</h2>
<p>Die zu wählenden Belichtungszeiten und Blendenöffnungen hängen davon ab, wie munter oder flink dein/das Kind gerade ist. Nutze lieber einen <strong><a href="http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/nutzen-und-nachteile-hoher-iso-werte">höheren ISO-Wert</a></strong> und eine <strong>kurze Belichtungszeit</strong>. Es schadet übrigens nichts, wenn ein wenig Bewegungsunschärfe erhalten bleibt. Das gibt deinen Fotografien Dynamik.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/kind-puppenwagen.jpg" alt="Der Puppenwagen" /></p>
<p>Die <strong>kleine Blendenöffnung</strong> ist immer dann wichtig, wenn zwischen Kind und Kamera weniger als drei Meter Abstand sind oder aber ein Teleobjektiv zum Einsatz kommt. In solchen Fällen passiert es nämlich leicht, dass dir das Kind aus dem Schärfebereich heraushuscht.</p>
<p><strong>Autofokus</strong> macht sich besser, ist aber kein Muss. (Sein größter Vorteil: Man hat eine Hand frei.) Ob das Feature <strong>Gesichtserkennung</strong> etwas bringt, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht willst du uns ja deine Erfahrungen berichten.</p>
<h2>Motive finden und beeinflussen</h2>
<p>Erst durch Unterschiede zwischen den einzelnen Bildelementen entstehen interessante Fotografien. Diese Unterschiedlichkeit kannst du unter anderem dadurch erzeugen, dass du die Bekleidung deines Kindes entgegengesetzt zur erwartenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Farbkontraste">Farbigkeit</a> in Wald, Flur oder Sandkasten auswählst.</p>
<p><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/kind-fingermund.jpg" alt="Das &Uuml;berlegen" /></p>
<p>Die Schnappschüsse von heute könnten die peinlichen Familienfotos von morgen sein. Achte nicht allein aufs Kind, sondern ebenso auf anderen Dinge, die außer ihm im Bild sind. Und entferne sie, falls sie stören; egal, ob mit bloßen Händen, per Veränderung des Aufnahmewinkels oder später im Bildbearbeitungsprogramm.</p>
<p>Ach ja: Bilder von Stillen und Nacktheit gehören dazu. Es ist weitaus normaler, wenn du solche Aufnahmen mit im Familienalbum kleben hast, als wenn du sie in einem gesonderten Schächtelchen aufbewahrst.</p>
<h2>Arbeitsabstand</h2>
<p>Die besten Kinderbilder sind jene, auf denen die Kleinen (miteinander) spielen. Und das gelingt ihnen nur schwerlich, wenn ein fotografierender Erwachsener mit ihnen in der Bretterbude hockt. Auch deshalb rate ich zur Verwendung von Zoom- bzw. Teleobjektiven.</p>
<h2>Sicherheitsabstand</h2>
<p>Kleinkinder sind neugierig und wollen alles ganz genau wissen, ohne wirklich darauf zu achten, ob die Ausrüstung das überlebt.</p>
<p>Wenn das Kind aufs Display schauen möchte, erfüllst du diesen Wunsch. Was macht das schon? Sache der persönlichen Nervenstärke hingegen ist, ob du zulässt, dass die Kamera herumgetragen wird.</p>
<p>(PROTIP: Wenn du, der Perspektive wegen rücklings auf der Erde liegend, das an der Kamera interessierte Kind auf Portraitaufnahmen-Abstand hälst, solltest du vermeiden, die eigenen Füße mitzufotografieren.)</p>
<h2><em>Fazit</em></h2>
<p>Ein eigenes Kind ist eine prima Entschuldigung für&#8217;s Jungbleiben. So etwa darf man origineller Blickwinkel wegen auf Klettergerüste klettern oder sich auf den Boden legen, ohne gleich aus der Gesellschaft ausgestoßen zu werden. Versucht das mal ohne Kind und/oder Fotoapparat.</p>
<p>&mdash; &ndash;</p>
<p><em>PS: Besten Dank an Martin Gommel, dessen Beitrag <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/06/11/ich-fotografiere-mein-kind/">&quot;Ich fotografiere mein Kind&quot;</a> mich daran erinnert hat, meine Erfahrungen als fotografierender Elternteil mal in Schriftform zu bringen.</em></p>
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		<title>Rund ums Fotografieren</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/rund-ums-fotografieren</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 00:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Aufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Bildinformation]]></category>
		<category><![CDATA[Motivwahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar rate ich dazu, überallhin eine Digitalkamera und ein wenig Zubehör mitzunehmen. Aber gleichzeitig bin ich der Meinung, dass es kein Ärgernis ist, wenn dieser Kram dann doch nicht zum Einsatz kommt oder gar die Aufnahmen misslingen.

Denn was nützt mir die Kamera tatsächlich, wenn sie doch kaum all die Sehenswürdigkeiten und Eindrücke genau so aufzeichnet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar rate ich dazu, überallhin eine Digitalkamera und ein wenig Zubehör mitzunehmen. Aber gleichzeitig bin ich der Meinung, dass es kein Ärgernis ist, wenn dieser Kram dann doch nicht zum Einsatz kommt oder gar die Aufnahmen misslingen.<br />
<span id="more-530"></span></p>
<p>Denn was nützt mir die Kamera tatsächlich, wenn sie doch kaum all die Sehenswürdigkeiten und Eindrücke genau so aufzeichnet, wie ich selbst sie mit allen Sinnen wahrnehme. Sie speichert nur Bildinformationen und ist manchmal nicht einmal dazu wirklich in der Lage.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/3461293694/"><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/eindrucksvoll_fernsehturmDD.jpg" alt="Dresdner Fernsehturm und dazugeh&ouml;riger Elbhang bei Nacht" /></a></p>
<p>Ein Beispiel: Während ich auf das Ende der nächtlichen Aufnahmereihe wartete, blinkte die rote Fernsehturm-Befeuerung. Es wehte kühler Wind und es huschten mindestens drei Sternschnuppen über den relativ sternklaren Nachthimmel. Ganz abgesehen davon fuhr ich vor und nach dieser Aufnahme mit Straßenbahn und Fahrrad quer durch Dresden und kam müde zuhause an.</p>
<p>Was ist von dieser Nacht geblieben? Ein Digitalfoto und ein dürftiger Reisebericht, vor allem aber meine Erinnerungen an die entspannte Radeltour. (Und daran, dass ich vor der nächsten Ausfahrt das Rücklicht reparieren muss.)</p>
<p>Ein anderes Mal hätte es die PassantInnen vielleicht reichlich blöd oder verdächtig gewirkt, dass ich mich für die alten Betonplatten des Fußwegs interessiere, wenn ich keine Kamera umhängen gehabt hätte.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/3426770393/"><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/eindrucksvoll_gehwegplatteDD.jpg" alt="Eine Gehwegplatten-Raute" /></a></p>
<p>Das Spannendste an diesem Zeitvertreib ist wohl die Frage, ob ich mir den fotogenen Gehsteig auch ohne meine Alibi-DSLR so genau angeschaut hätte. &ndash; Was war wohl zuerst da: Fotoapparat oder Fotomotiv?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vier gute Gründe, hässliche Dinge zu fotografieren</title>
		<link>http://www.digitalkamera-guide.de/fotografieren/vier-gute-gruende-haessliche-dinge-zu-fotografieren</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 13:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Motivwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich wurde ich gefragt, warum viele meiner Bilder Verfallendes, Kaputtes, Hässliches und manchmal auch Abstoßendes zum Motiv haben. Ich kam ins Trudeln, denn meine Vorliebe für solche Fotomotive ist mir zwar bekannt, aber wirklich begründen hatte ich das noch nie müssen. Dieser Beitrag nun ist die ordentlich ausformulierte Fassung meines Herumgedruckses.

Erster Grund: Weil ich solche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich wurde ich gefragt, warum <a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/">viele meiner Bilder</a> Verfallendes, Kaputtes, Hässliches und manchmal auch Abstoßendes zum Motiv haben. Ich kam ins Trudeln, denn meine Vorliebe für solche Fotomotive ist mir zwar bekannt, aber wirklich begründen hatte ich das noch nie müssen. Dieser Beitrag nun ist die ordentlich ausformulierte Fassung meines Herumgedruckses.<br />
<span id="more-476"></span></p>
<h2>Erster Grund: Weil ich solche Dinge bemerke</h2>
<p>Nur damit ich die Phrase aus dem Kopf bekomme, dass &raquo;Schönheit im Auge des Betrachters liegt&laquo;, habe ich sie soeben eingetippt. Wobei ich hinzufügen möchte, dass negative optische Wirkungen ebenfalls in der BetrachterInnen Augen liegen. Besser geschrieben in deren Erziehung, auf die sich sowieso vieles zurückführen lässt.</p>
<p>Die Bezeichnung <em>Blickfang</em> beinhaltet nämlich keine Wertung und ist einzig ein Label für Gegenstände oder Personen, die irgendwie auffallen. Diese Auffälligkeit macht sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lookismus">un-/interessant</a> und deshalb auch fotogen.</p>
<p>Der Witz daran: Würde ich grundsätzlich nichts <a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/sets/72157594266167205/">Verfallenes</a> oder ähnlich Abnormes ablichten, würde mich wohl niemand nach den Gründen dafür fragen. Vielen Menschen würde das wahrscheinlich gar nicht auffallen, obwohl auch sie im Alltag auf negativ <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konnotation">konnotierte</a> Blickfänge treffen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/2989573981/"><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/haesslich_strassburger.jpg" alt="Am Strassburger Platz in Dresden" /></a></p>
<h2>Zweiter Grund: Ich will diese Dinge konservieren</h2>
<p>Ob nun aus Sentimentalität, Respekt vor den Relikten der Vergangenheit oder bloßer Lust am seltenen Motiv: Fotografien sind Zeitzeugnisse, die Land und Leute so abbilden, wie ich sie später einmal gesehen haben werde.</p>
<p>&raquo;Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet: Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkeln, nahe dem Tannhäuser Tor.&laquo; Und so Fortschritt will, werden diese Momente nicht verloren gehen in der Zeit.</p>
<p>Die Frage, wer sich außer mir und Wayne für den Erhalt dieser Momentaufnahmen interessieren sollte, stellt sich mir nicht. Wenn es Menschen gibt, die einen <a href="http://www.archive.org/details/AdultEducationFakeBeatles">Vortrag über Beatles-Ripoffs</a> besuchen oder einen <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3822850624/itseguide6-21">Bildband über Spielzeugroboter</a> kaufen, finden sicherlich noch weitere Menschen Gefallen an dieser Fotografie eines Fahrradweges:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/2892477513/"><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/haesslich_radweg.jpg" alt="Radweg" /></a></p>
<h2>Dritter Grund: Unschöne Motive regen zum Denken an</h2>
<p>Kaputte Dinge wurden einst benutzt und zerlebt, Menschen mit Narben <a href="http://www.flickr.com/groups/scars/pool/">haben Geschichten zu erzählen</a> und die Zigarettenstummel vorm Wartehäusschen wurden vielleicht sogar von Mitbürgern weggeschnippt, die <a href="http://mis.vlepvnet.bzzz.net/">Graffiti und Streetart</a> für Schweinereien halten.</p>
<p>Kurz gesagt: Solche Motive lassen Rückschlüsse auf die Vielschichtigkeit des Lebens zu und inspirieren eher zum Geschichtenerfinden als die x-te Makroaufnahme einer Rosenblüte oder das y-te <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockfotografie">Stockfoto</a> von glücklichen Menschen und ihren Laptops.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/2291711929/"><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/haesslich_schiene.jpg" alt="Gleis mit Kippen und Kronkorken" /></a></p>
<h2>Und last but not least: Weil mich ihr Anblick stört</h2>
<p>Sigmund Freud soll einst auf die Bemerkung, dass er da ja eine mächtig große Zigarre rauche, geantwortet haben: &raquo;Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre.&laquo;.</p>
<p>Soll heißen: Manchmal bin ich auch nur so geschockt und aufgebracht von einem Anblick, dass ich ihn via Digitalkamera verewige und im Internet anprangere, weil dies technisch möglich ist. Ohne positive Hintergedanken oder andächtige Sekunden, wer wohl welchen triftigen Grund dafür gehabt hat, das eben Gesehene zu verursachen. Einfach aus Frust.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/henteaser/2340836367/"><img src="http://www.digitalkamera-guide.de/bilder/bildmaterial/haesslich_apostrophs.jpg" alt="Apostrophs!!!1Elf" /></a></p>
<p><em>[ Disclaimer: Ich habe nichts gegen Rosen und lache ebenfalls von Zeit zu Zeit beim chatten.] </em></p>
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