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	<title>digitalkamera-guide &#187; Umwelt</title>
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	<description>Digital fotografieren wie ein Profi. Tipps, Inspiration und Anleitungen.</description>
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		<title>Digitalfotografie ist ein Verbrechen an der Umwelt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 17:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre Vlček</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitalkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Einsatz zeitgenössisch-digitaler Fototechnik hat die Entstehung, Aufbereitung und Verbreitung von Lichtbildern enorm vereinfacht.</p>
<p>In fast jedem aktuellen Mobiltelefon ist eine Digitalkamera integriert. Scheinbar monatlich kommen neue Kameramodelle auf den Markt, die mehr Funktionen bieten als ihre Vorgänger. Fotografieren gehört, ebenso wie das Aufzeichnen kleiner Filmchen, inzwischen zum Alltag des westlichen Durchschnittsbürgers.</p>
<p>Leider ist es genau dieser rasanten Entwicklung neuer elektronischer Spielereien zu verdanken, dass digitales Fotografieren weitaus umweltschädlicher ist als sein analoger Vorläufer.<br />
<span id="more-1"></span></p>
<h2>Problemstellung</h2>
<p>Schon klar: Auch früher kam ohne Umweltgifte kein Foto zustande. Aber dafür veraltet &#8216;klassisches&#8217; Fotozubehör auch nicht so rasend schnell. Während Analog-Fotografen ihr Equipment teilweise über Jahrzehnte hinweg nutzen, kaufen jedes Jahr Millionen Menschen die neuesten Kameramodelle und halten Geräte mit weniger Megapixeln für minderwertig.</p>
<p>Die wenigsten Käufer scheint es zu stören, dass die Herstellung all dieser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EVA-Prinzip">EVA-Geräte</a> der neuesten Generation massenhaft Energie und Rohstoffe verschlingt.</p>
<p>Jeder weiß, dass Festplatten gern mal kaputtgehen, sobald ihre Garantiezeit abgelaufen ist. Deshalb legen Menschen des digitalen Zeitalters stets Sicherungskopien an, um im Ernstfall nicht gigabyteweise Familenfotos verloren zu haben. Doch mit jedem RAID-Level und jeder Backup-DVD vergrößert sich das Volumen des zukünftigen Sondermüllberges.</p>
<p>Ein weiterer Negativeintrag in die Umweltbilanz ist der Fakt, dass die gespeicherten Daten nutzlos sind, solange kein Strom durch Schaltkreise fließt. Virtuelle Familienalben vergilben nicht, aber mit jedem Zugriff auf die Bilddaten steigt der Stromverbrauch. Und das weltweit, sobald man Fotos ins Internet stellt.</p>
<h2>Lösungsansätze</h2>
<p><strong>a.</strong> Die radikalste Entscheidung ist die, im Namen des Umweltschutzes auf technische Neuerungen zu verzichten. Dann solltet ihr jedoch konsequent sein und unökologische Hobbies und Berufe grundsätzlich boykottieren.</p>
<p><strong>b.</strong> Wenn ihr nur auf Schnappschüsse aus seid, benötigt ihr auch keine extra Kamera (die ja schließlich extra hergestellt werden muss). In diesem Fall empfiehlt sich der Kauf einer Knippskiste, die gleichzeitig auch Mobiltelefon, Mediaplayer, Diktiergerät und handlich ist.</p>
<p><strong>c.</strong> Eine weitere Möglichkeit, die Umwelt zu schonen, ist es, geliehenes Equipment zu nutzen und/oder Fotogemeinschaften zu bilden. Während die eine draußen auf Fototour ist, bereitet der andere seine Bilder am Gemeinschafts-PC auf und so weiter.</p>
<p><strong>d.</strong> Besinnt euch auf die Macht der Bilder! Fotografiert Umweltsünden und präsentiert sie euren Mitmenschen. Tragt stets eine Kamera bei euch und lasst keine Gelegenheit entgehen, Misstände anzuprangern; ob das nun wilde Müllhalden sind, Tierquälereien, menschliches Elend oder Verbrechen.</p>
<p>Und damit schließt sich der Kreis. Wenn man per MMS binnen Sekunden Partyfotos rund um die Welt verschicken kann – warum dann nicht zwischendurch auch mal brisantere Bilddateien?</p>
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